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EU-Haushalt: Verschärfte Auseinandersetzung

Streit zwischen Geber- und Nehmer-Ländern

In der EU verschärft sich der Streit um den zukünftigen Haushalt. Die EU will ihren Haushalt stark ausweiten. Die Geber-Länder wollen einen kleineren Haushalt, eine andere Gruppe, vornehmlich aus Nehmer-Ländern will einen noch größeren EU-Haushalt.

Der Streit um den EU-Haushalt verschärft sich. Ende Mai haben sich die Europaminister der neuen Geberländer getroffen, um sich abzusprechen. Geber-Länder sind Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Irland, Österreich, Schweden, die Niederlande und Deutschland. Die EU-Kommission will einen Haushalt in Höhe von 1,8 Bio. Euro für die Jahre 2028 bis 2034. Hinzu kommen 200 Mrd. als Rückzahlung für das Corona-Programm NextGenEU. 

Die Frontlinien: Die Geberländer wollen, dass der Haushalt kleiner geplant. Zudem streben sie an, dass die Mittel stärker auf bestimmte Bereiche Konzentriert werden (z. B. orschungsausgaben). 16 EU-Staaten, vor allem die Nehmer-Länder, fordern demgegenüber einen noch größeren Haushalt. Darüber hinaus wollen sie, dass sie sich im Namen der EU verschulden können. Zu diesen Ländern gehören allerdings auch die Geberländer Italien und Spanien.

Fazit: Die laufenden Gespräche über den künftigen EU-Haushalt werden so hart geführt wie lange nicht mehr.
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