Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
1957
Deutsch-Französische Kooperation: Bund erwirbt 40% an Panzerbauer KNDS

Weg frei für den KNDS-Börsengang

KNDS soll an die Börse. Jetzt hat sich der Bund mit Frankreich auf einen paritätische Aktienbesitz zu je 40% geeinigt. Damit ist der Weg für einen der größten europäischen IPOS frei.

Die Entscheidung ist nach langen Hin und Her gefallen; der Bund steigt bei dem deutsch-französischen Panzerbauer KNDS ein. Nach intensiven Verhandlungen hat sich die Bundesregierung mit den deutschen Anteilseignern auf eine Beteiligung von 40% geeinigt. Frankreich stimmt dem zu. Damit ist der Weg zu einem der größten europäischen Börsengänge in diesem Jahr frei

„Mit der 40-prozentigen Beteiligung des Bundes an KNDS sichern wir Schlüsseltechnologien, industrielle Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Deutschland. Künftig entscheiden Deutschland und Frankreich auf Augenhöhe über die Entwicklung eines Unternehmens, das für die europäische Verteidigungsfähigkeit von zentraler Bedeutung ist“, kommentiert Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Der französische Staat reduzieret seinen Anteil genau wie Deutschland auf 40%. 20% der Aktien sollen frei gehandelt werden.

Basis für Konsolidierung

Mit dem Gemeinschaftsunternehmen, das u.a. den Kampfpanzer Leopard sowie den Transportpanzer Boxer baut, wird der Grundstein für die Konsolidierung des europäischen Rüstungssektors gelegt. Nach dem Scheitern des FCAS-Projektes gilt der KNDS-Börsengang, der in Frankfurt/Main und Paris gleichzeitig erfolgen soll, zudem als Basis für eine Vertiefung der deutsch-französischen Rüstungsarchitektur gewertet.   

Fazit: Mit der paritätischen Beteiligung an KNDS sichert die Bundesregierung deutsches Knowhow und ist gleichberechtigter Partner mit Frankreich. Das könnte zu einem Vorbild für die Konsolidierung des europäischen Rüstungssektors werden.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Serviceangebot für Stiftungen 2026

Was Stiftungen heute verlangen

Illustriert mit Microsoft Copilot
Stiftungen stellen besondere Anforderungen an Banken und Vermögensverwalter. Neben Performance rückt heute vor allem die Qualität der Services in den Vordergrund. Im aktuellen Analysejahr mussten Anbieter detaillierte Fragen zu ihrem Serviceangebot beantworten. Das Ergebnis zeigt: Wer überzeugen will, muss weit mehr liefern als standardisierte Leistungen. Gefragt sind individuelle Betreuung, Transparenz, Nachhaltigkeit und echte Partnerschaft auf Augenhöhe im täglichen Umgang und darüber hinaus.
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 29 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

FUCHS-Performanceprojekte: Risikodisziplin bleibt der entscheidende Erfolgsfaktor

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Vier Projekte, hunderte Anlageentscheidungen und völlig unterschiedliche Strategien. Dennoch zeigt die aktuelle Auswertung der FUCHS-Performance-Projekte ein erstaunlich einheitliches Bild. Nicht die aggressivsten Portfolios stehen vorne, sondern die Manager mit der konsequentesten Risikokontrolle. Während einzelne Häuser spektakuläre Vermögensstände erreichen, überzeugen andere durch außergewöhnliche Stabilität. Lesen Sie hier.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 29: Vermögensverwalter im Belastungstest

BTV, Berliner Sparkasse, Deka und LLB vor der Benchmark

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Benchmarkdepot setzt auch in Projekt 9 (Stiftungsportfolio) hohe Maßstäbe. Dennoch gelingt vier Vermögensverwaltern der Sprung über die Referenzmarke. Während die Bank für Tirol und Vorarlberg das Feld beim Vermögensstand anführt, überzeugen Berliner Sparkasse, Deka Vermögensmanagement und die Liechtensteinische Landesbank mit konstant starken Ergebnissen. Die aktuellen Zahlen zeigen, wer Risiken kontrolliert und warum die Mehrheit der Teilnehmer hinter der Benchmark zurückbleibt.
Zum Seitenanfang