Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
2655
Spannungen im Gebälk deutlich sichtbar

Zerfällt jetzt das UK?

Schottland hat schon einmal probiert, sich vom Vereinigten Königreich abzunabeln. Jetzt steht der 2. Versuch bevor. Die Regierung in Edinburgh heizt die Stimmung offen an.

Die latenten Spannungen im Gebälk des Vereinigten Königreichs werden plötzlich offen sichtbar. Die schottische Regierung, die im Parlament in Edinburgh mit großer Mehrheit herrscht, hat den "Angriff" auf die britische Zentralregierung in London beschlossen. Seit Mitte Februar gilt eine neue Beflaggungs-Ordnung in Schottland. Sie gilt für alle öffentlichen Gebäude und Einrichtungen, die entweder dauernd mit Flaggen versehen oder die zu bestimmten Anlässen gehalten sind, Flaggen aufzuziehen.

Die alte Flaggenordnung sah vor, dass gleichgroße schottische und britische Flaggen aufzuziehen waren. Zu verschiedenen Anlässen kam als Drittes noch die EU-Flagge hinzu. Die neue Flaggenordnung schreibt verbindlich vor, dass im Regelfalle ausschließlich nebeneinander die schottische und die EU-Flagge aufzuziehen sind. Dabei nimmt die Regierung in Edinburgh keine Rücksicht darauf, dass Großbritannien und damit auch Schottland nicht mehr der EU angehören.

Stimmung anheizen

Der Zeitpunkt für die Einführung einer neuen Flaggenordnng hängt mit mit der schottischen Parlamentswahl im Mai zusammen. Die schottische Regierung möchte die Stimmung in Schottland im Blick auf das nächste Unabhängigkeits-Referendum in Schottland anheizen.

Fazit: Für London wird es immer schwieriger, das Vereinigte Königreich zusammenzuhalten. Neben der "offenen Rebellion" in London sind die Probleme in Nordirland kaum überbrückbar. Auch in Wales regen sich Unabhängigkeitsbestrebungen immer deutlicher.

Hier: FUCHSBRIEFE abonnieren

Neueste Artikel
  • Monitoring bestätigt positiven Eindruck bei Merck Finck

Grüne Vertrauensampel für Merck Finck - institutionelle Stärke und Kundenorientierung prägen das Vertrauensprofil

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die FUCHSBRIEFE Prüfinstanz bewertet Merck Finck im Trusted-Wealth-Manager-Test 2026 mit Grün. Die zur Quintet-Gruppe gehörende Privatbank überzeugt durch transparente Governance-Strukturen, ein außergewöhnlich detailliertes Beschwerdemanagement und eine offene Kommunikation auch bei rechtlichen Auseinandersetzungen. Stärken zeigt das Haus insbesondere bei Prozessqualität, Risikomanagement und Kundenorientierung. Lesen Sie hier.
  • Monitoring bestätigt positiven Eindruck zur Bank im Bistum Essen eG

Bank im Bistum Essen überzeugt mit klaren Strukturen und hoher Verlässlichkeit

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die Bank im Bistum Essen eG erreicht im Trusted-Wealth-Manager-Test 2026 die Grünstufe der Vertrauensampel. Das Institut punktet mit klaren Zuständigkeiten, einer konfliktarmen Historie und einem professionell organisierten Beschwerdemanagement. Die Selbstauskunft vermittelt das Bild einer regional verwurzelten Bank mit kurzen Entscheidungswegen und hoher Prozessdisziplin.
  • Zum 14. Münchner Vermögenstag der V-Bank

„Gute Governance ist langfristig wichtiger als steuerliche Optimierung.“

Illustriert mit Microsoft Copilot
Viele Vermögensinhaber verbinden mit Stiftungen Vermögensschutz, Steuervorteile und Nachfolgeplanung. Doch halten diese Erwartungen einer kritischen Prüfung stand? Darüber sprach François Baumgartner, Chefredakteur FUCHSBRIEFE Prüfinstanz, auf dem 14. Münchner Vermögenstag der V-Bank mit Carolin Vogel und Dr. Rafael Hörmann von der CHP Rechtsanwalt & Steuerberater Partnerschaftsgesellschaft mbB. Die Experten zeigen, wann eine Stiftung sinnvoll ist und wann andere Lösungen besser passen.
Zum Seitenanfang