Politik
Venezuela könnte zu einem interessanten Markt werden. Nach der Verhaftung von Ex-Machthaber Maduro und der Installierung einer Interimsregierung ergeben sich neue Chancen für die Ölindustrie und den Immobilienmarkt. Auch der Tourismus könnte anspringen. Unser Korrespondent aus Südamerika schätzt die Chancen ein.
Süd-Länder mit Globalisierungs-Turbo
Während Industrieländer ihre Globalisierung zurückfahren, steigern die Länder des globalen Südens ihren Handel und ziehen Investitionen an. US-Zölle und Handelsentflechtungen mit China beeinflussen diesen Trend. Die EU setzt auf Binnenmarktstärkung und neue Handelsabkommen.
Beschleunigte Politisierung der EZB
Arbeitsrechtsreform in Argentinien
Argentinien plant eine umfassende Flexibilisierung des Arbeitsmarktes. Präsident Javier Milei will das Arbeitsrecht reformieren, um mehr formelle Arbeitsplätze zu schaffen und Bürokratie abzubauen. Davon werden auch deutsche Unternehmen vor Ort profitieren.
Kapitalmarktunion im E6-Format: Sechsergruppe will Vorreiterrolle einnehmen
CDU und FDP mit Steuer-Konzepten
Kurz vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg entdecken CDU und FDP das Thema Steuern. Beide Parteien präsentieren Konzepte zur Entlastung von Unternehmen und Mittelschicht. Doch die SPD verfolgt einen ganz anderen Kurs und die Union riskiert erneut ein Stück Glaubwürdigkeit.
Gasreserven: Das Scheitern der Planwirtschaft
Die drohende Gasmangellage zeigt das Versagen der Energiepolitik: Staatliche Unternehmen wie SEFE und Uniper können die Lage nicht kontrollieren. Ein Krisentreffen im Wirtschaftsministerium soll Lösungen finden. Selbst wenn eine akute Krise abgewendet werden kann ist das mittelfristige Signal für Unternehmen alarmierend.
China: Unternehmen in der Investitions-Falle
Der Wettbewerbsdruck in China zwingt deutsche Unternehmen zu hohen Investitionen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Trotz dieser Bemühungen verlieren sie jedoch Marktanteile in wichtigen Branchen. Gleichzeitig steigen die Exporte in ASEAN-Staaten. Wie passen schrumpfende Marktanteile und wachsende Investitionen zusammen?
Kein festes EU-Beitrittsdatum für Kiew
Die Ukraine drängt auf einen konkreten EU-Beitrittstermin, doch die EU bremst. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz betonte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas, dass die Mitgliedsstaaten aktuell keine verbindliche Zusage geben können.
Kiew erhöht Beitritts-Druck auf Brüssel
Die Ukraine fordert in den laufenden Verhandlungen über einen Frieden einen verbindlichen EU-Beitritt bis 2027. Brüssel erwägt offenbar ernsthaft eine beschleunigte Mitgliedschaft. Doch ein schneller Beitritt birgt erhebliche Risiken.