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Japans Regierungschef unter Druck

Abe verhandelt umsonst mit Trump

Die Verhandlungen zwischen den USA und Japan um das Ausmaß der Strafzölle sind für das Land der aufgehenden Sonne ohne befriedigendes Ergebnis beendet worden. Für Japans Regierungschef ist dieser Ausgang doppelt bitter.

Außer Spesen nichts gewesen. Das Ergebnis der Gespräche von Japans Regierungschef Shinzo Abe mit US-Präsident Donald Trump über den Handelsstreit spricht für sich. Abe hat für Japan noch nicht einmal eine temporäre Ausnahme von den Zöllen auf Stahl und Aluminium herausschlagen können.

Einer der Gründe für Abes Scheitern in diesen Verhandlungen liegt in der isolierten Position Japans. Das Land hat keinen festgefügten Wirtschaftsblock im Rücken wie die Westeuropäer mit der EU oder die kleineren asiatischen Staaten mit der ASEAN. Diese Blöcke bieten einen gewissen Rückhalt für die Einzelstaaten.

Abe braucht Erfolge

Das ist für Abe doppelt bitter. Denn er benötigt zur Absicherung seiner Macht dringend einen Erfolg. Schließlich hat eine Reihe von Skandalen in seiner Regierung sein Ansehen in der Bevölkerung arg ramponiert.

Unterm Strich wird Japan für diese Schwäche doppelt zahlen. Zum einen werden erheblich Zugeständnisse an die USA fällig. Zum anderen bleibt der Yen eine Geisel der US-Politik. Denn Washington bestimmt das Maß der Eskalation im Streit mit China. Und der bestimmt wiederum den Kurs des „sicheren Hafens" Yen.

Fazit: Japan geht auf eine politische Krise zu, die paradoxerweise einen zeitweilig stärkeren Yen bringen wird. Etwaige Yen-Verpflichtungen glattstellen.

Lesen Sie dazu auch unsere Artikel "Japans Notenbankchef auf Abwegen" und "Japans Wirtschaft trübt sich ein"

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