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Standort vor schweren Belastungen

Mexikos gefährliche Entwicklung

Nach der Präsidentschaftwahl steht Mexiko doppelt unter Druck. Zum einen drohen die NAFTA-Verhandlungen zu platzen. Zum anderen hat der Präsident ein kurioses Programm. Beides zusammen ist innenpolitischer Sprengstoff.

Vorsicht vor dem Investitionsstandort Mexiko! Nach den Präsidentschaftswahlen steht das Land vor einer schweren Belastungsprobe. Zum einen droht die Nordamerikanische Freihandelszone NAFTA zu platzen (siehe Artikel zu Kanada). Zum anderen trägt sich der neue Präsident Manuel Lopez Obrador mit kuriosen Reformgedanken, die das Land zusätzlich belasten werden.

Präsident Obrador hat es mit NAFTA-Verhandlungen nicht eilig. Er will zum Jahresende neue Freihandelsverhandlungen mit den USA durchführen. Doch die Aussichten auf erfolgreiche Gespräche schwinden. Sollte Kanada ein bilaterales Abkommen mit den USA abschließen – was zunehmend wahrscheinlich ist – wird auch Mexiko dazu gezwungen sein.

Mexiko als wichtigster Autoproduzent muss einen Rückgang dieses Marktes fürchten. Die Zollfreiheit für Lieferungen in die USA wird wohl fallen. Das führt zu Lieferrückgängen, steigender Arbeitslosigkeit und einem schwachen Peso.

Schwacher Nachbar

Zudem will Obrador innenpolitisch reformieren. Er will einerseits die grassierende Korruption eindämmen. Andererseits verkündet er, die Gehälter der Beamten um 50% kürzen zu wollen. Das passt nun gar nicht zusammen. Richtig ist sicherlich das konsequente Vorgehen gegen die brutale Bandenkriminalität durch den Ex-Bürgermeister von Mexiko-City. Aber dieser Krieg muss erst mal gewonnen werden. Auch dieses Vorhaben steht im Gegensatz zu Kürzungen bei den Beamtengehältern.

Fazit:

Mexiko taumelt in die Krise. Auch die stark vertretene deutsche Wirtschaft wird darunter leiden.

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