Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
539
Belgrad gegen Skopje

Neuer Brennpunkt Mazedonien

Das Gebiet am Balkan bleibt weiterhin ein Brennpunkt. Der neueste Konflikt eskaliert zwischen Serbien und Mazedonien.
Die Lunte am Pulverfass Balkan glimmt weiter. Der neueste Konflikt eskaliert zwischen Serbien und Mazedonien. Belgrad hat das Botschaftspersonal aus Skopje abberufen. Präsident Aleksander Vucic erklärte den Schritt mit einem „unfreundlichen“ Handeln des Nachbarstaates. Damit übt Serbien Druck auf Mazedonien aus. Denn das Land plant, das von Serbien abgespaltene Kosovo diplomatisch aufzuwerten. Dabei könnte es um einen erneuten Antrag auf Mitgliedschaft in der UNESCO, der Kulturorganisation der UNO, oder bei der weltweit operierenden Polizeibehörde Interpol oder die Mitgliedschaft im Europarat gehen. Serbien versucht alles, um das nur von 111 von 193 UNO-Mitgliedstaaten anerkannte Kosovo an internationaler Präsenz zu hindern. Belgrad weiß dabei Russland hinter sich. Doch geht es Moskau weniger um das Kosovo. Russland fürchtet vielmehr eine NATO-Mitgliedschaft Mazedoniens. Denn dann wäre ein weiterer Pfeiler für die Ausweitung russischen Einflusses nach Albanien und Montenegro gefallen. Dann bliebe eigentlich nur noch Serbien als treuer Verbündeter – das aber mit dem erhofften EU-Beitritt ebenfalls der NATO näher rückt. Die wirtschaftliche Entwicklung wird also immer wieder von politischen Problemen gebremst. „Bisher hat das den Betrieb der ausländischen Unternehmen nicht beeinträchtigt“, meint die zuständige deutsche Außenhandelskammer. Gerade Mazedonien arbeitet an seinen Standortfaktoren und wirbt gezielt um Investoren. Im Doing Business Index der Weltbank, der die Bedingungen für Aufbau und Betrieb von Unternehmen in einem Land bewertet, liegt Mazedonien auf Rang 12 – drei Plätze vor Deutschland.

Fazit: Der Westbalkan ist ein riskanter Investitionsstandort. Die EU wird deshalb weiter mit Mrd. Euro versuchen, für eine gewisse Stabilität zu sorgen.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • VP Bank | Vermögensstrategie, Portfolioqualität und Gesamtbewertung TOPS 2019

VP Bank: Nicht immer ganz den Ton getroffen

Die VP Bank erhält in der Gesamtwertung das rating »Gut«.
Selbst wenn die Komposition stimmig ist, der Ton macht die Musik: Den hat die VP Bank schon im Beratungsgespräch nicht immer ganz getroffen. Das setzt sich in der schriftlich ausgearbeiteten Vermögensstrategie stellenweise fort.
  • Fuchs plus
  • Hypo Vorarlberg Bank | Vermögensstrategie, Portfolioqualität und Gesamtbewertung TOPS 2019

Hypo Vorarlberg Bank: Hin und wieder vorbeigeschossen

Die Hypo Vorarlberg Bank erhält in der Gesamtwertung das rating »Befriedigend«.
„Achtsam wirtschaften – wir gestalten Zukunft nachhaltig." Mit solchen Sätzen hat die Hypo Vorarlberg auch unseren Kunden für sich eingenommen. Doch um ihn wirklich zu gewinnen, hätte sie ihre eigenen Ansprüche konsequenter durchhalten müssen.
  • Fuchs plus
  • Bank Schilling & Co. | Vermögensstrategie, Portfolioqualität und Gesamtbewertung TOPS 2019

Bank Schilling & Co.: Schwer nachgelassen

Die Bank Schilling erhält in der Gesamtwertung das rating »Das weite Feld«.
Aller Anfang ist schwer. Bei der Bank Schilling verhält es sich genau andersherum. Sie überzeugt uns im Beratungsgespräch anfänglich mit Leichtigkeit, tut sich dann aber zunehmend schwer, das Niveau in der schriftlichen Ausarbeitung zu halten.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Grüner Fisher Investments | Vermögensstrategie, Portfolioqualität und Gesamtbewertung TOPS 2019

Grüner Fisher Investments: Es fehlt der Einblick

Grüner Fisher erhält in der Gesamtwertung das rating »Das weite Feld«.
Am 14. Januar 1999 gründete Thomas Grüner die Thomas Grüner Vermögensmanagement GmbH. Mitte 2007 erwarb der amerikanische Milliardär Ken Fisher eine Beteiligung an dem Unternehmen. Seitdem lautet der Firmenname Grüner Fisher Investments GmbH. Die Ansprüche des Unternehmens sind Solidität, Nachhaltigkeit, Transparenz und Integrität. Leider konnten wir davon zu wenig verifizieren.
  • Fuchs plus
  • Ayondo Markets

Spezialist für Social Trading

Der Social Trading-Spezialist Ayondo präsentiert auch in diesem Jahr ein gutes Angebot. In anderen Kategorien lief es leider in den vergangenen Jahren besser.
  • Fuchs plus
  • FXProRO

Solider Mittelfeld-Broker

FXPro begrüßt uns auch in diesem Jahr mit einem soliden, wenn auch nicht überragendem Angebot. Punkte lässt das Haus vor allem in der Kategorie Transparenz liegen.
Zum Seitenanfang