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Regierungskrise im Nachbarland Tschechien

Politik belastet Unternehmer nicht

Die Regierungskrise in Tschechien berührt die deutschen Unternehmen nicht sonderlich.
Auch wenn es politisch gerade kriselt: Unternehmer in Tschechien müssen sich keine Sorgen machen. Für viele Beobachter ist der Rücktritt der tschechischen Regierung von Bohuslav Sobotka (Sozialdemokraten) ein Rätsel. Regierungschef Sobotka verzichtet damit auch auf den Vorsitz des Europarats ab 19. Mai. Dabei wäre im Oktober ohnehin gewählt worden. Die Vorwürfe (Steuerbetrug) gegen den Finanzminister und Milliardär Andrej Babiš, die als Vorwand dienen, sind fünf Jahre alt. Woher Babiš seine Milliarden hat und zum zweitgrößten Unternehmer des Landes aufsteigen konnte, ist seit einem Jahrzehnt unklar. Klar ist: Der umstrittene Finanzminister wird mit seiner Ano-Partei die Sozialdemokraten von Platz 1 verdrängen. Neben den Christdemokrten könnten die Newcomer von rechts, die Partei Freiheit und Recht, für eine Regierungsbildung zur Verfügung stehen. Ausgeschlossen ist dagegen ein Linksruck. Die Stimmung in der deutschen Unternehmerschaft vor Ort ist blendend. Das Land ist der am besten bewertete Standort in Mittelosteuropa, zweitgrößter deutscher Handelspartner in der Region nach Polen. Deutsche Unternehmen haben dort seit 1993 rund 20 Mrd. Euro investiert.

Fazit: Die sonst bei Regierungskrisen üblichen Probleme wird es in Tschechien nicht geben. Nach den Wahlen erwarten wir eine stabile Situation – eher wird´s noch besser.

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