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So gewinnt China Sonnenstrom

PV-Anlagen auf dem Wasser

China will mit der Platzierung von PV-Anlagen auf dem Wasser besser Sonnenstrom gewinnen. Das macht Sinn und bietet viele Vorteile.
China geht bei der Gewinnung von Sonnenstrom jetzt in großem Stil aufs Wasser. Das chinesische Unternehmen Sungrow gab gerade bekannt, dass eine neue PV-Anlage mit einer Leistung von 40 MW ans Netz angeschlossen wurde. Das ist die weltweit größte Anlage zur Erzeugung von Sonnenstrom auf dem Wasser. PV-Anlagen auf dem Wasser haben diverse Vorteile gegenüber herkömmlichen Sonnenstromfabriken. So ist z. B. deren Wirkungsgrad um gut 10% höher. Das liegt daran, dass die PV-Module in Wassernähe über längere Zeiten kühler bleiben als bei der Installation auf Dächern oder auf dem Land. Die geringere Temperatur erhöht den Wirkungsgrad der PV-Module deutlich. Hinzu kommt, dass der Flächenverbrauch verlagert wird. Für Wohnungszwecke benötigtes Land wird geschont. Dieser Vorteil kann insbesondere dann ausgespielt werden, wenn die Solaranlagen auf Wasserflächen errichtet werden, die zunächst nicht anderweitig nutzbar sind. Das ist beispielsweise bei der Nachnutzung alter Kohletagebaue der Fall. Interessant sind die Nebeneffekte der Anlagen für andere Branchen – voran in der Fischzucht. So helfen die PV-Module, das Wasser großflächig zu verschatten. Das verringert das Algenwachstum signifikant und reduziert den Sauerstoffverbrauch im Wasser. Davon wiederum profitieren Fische, die in großen Aqua-Kulturen insbesondere in Asien gezüchtet werden.

Fazit: Der Einsatz von PV-Modulen auf dem Wasser ist ein kluger Ansatz zur Energieerzeugung und erhöht deren Effizienz.

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