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DHS‑Stillstand: TMZ zeigt Reisen von US‑Abgeordneten

Politische Blockade in den USA: Reisen von Abgeordneten im Fokus

Der Stillstand im Heimatschutzministerium führt dazu, dass Mitarbeiter der Sicherheitsbehörde TSA ohne Gehalt arbeiten und der Flugverkehr beeinträchtigt wird. Währenddessen verreisen US‑Abgeordnete. TMZ veröffentlicht dazu Bilder. FUCHSBRIEFE erläutern die Hintergründe.

Der Stillstand im Department of Homeland Security DHS besteht seit dem 14. Februar 2026. Die Sicherheitsbehörde Transportation Security Administration TSA arbeitet seitdem ohne reguläre Finanzierung. Viele Beschäftigte melden sich krank oder kündigen. Dies führt zu Verzögerungen im Flugverkehr.

Während dieser Lage veröffentlicht TMZ, ein US‑amerikanisches Internetportal für Promi‑ und Unterhaltungsmeldungen, Fotos von Abgeordneten, die verreisen. TMZ steht für Thirty-Mile Zone, einen Begriff aus der Filmindustrie, der eine 30-Meilen-Zone rund um den historischen Studiokern in Los Angeles bezeichnet. Das US‑Portal forderte Bürger auf, Bilder von reisenden Abgeordneten einzusenden. TMZ‑Chef Harvey Levin erklärte, die Bilder würden zeigen, wie Abgeordnete ihre Zeit nutzten, während Beschäftigte ohne Lohn arbeiteten.

Konkrete Beispiele der veröffentlichten Aufnahmen

Ein Foto zeigt Senator Lindsey Graham in Disney World. TMZ veröffentlichte mehrere Aufnahmen, die ihn im Freizeitpark zeigen. 

Ein weiteres Foto zeigt den Abgeordneten Robert Garcia an einem Spieltisch in Las Vegas. Garcia erklärte, er habe seinen Vater besucht, der dort seit Jahren lebe.

Weitere dokumentierte Fälle

TMZ berichtet über Sichtungen weiterer Abgeordneter. Dazu gehören Ted Cruz, Marsha Blackburn und der Mehrheitsführer im Senat John Thune. Die Fotos zeigen sie beim Abreisen von Flughäfen.

Hintergrund der Aktion ist ein Bericht einer TSA‑Angestellten, die TMZ von finanziellen Belastungen und personellen Ausfällen durch Krankheit und Kündigungen berichtete.

Politischer Hintergrund

Der Stillstand im DHS beruht auf einem Konflikt über die Finanzierung der Einwanderungsbehörde ICE. Demokraten fordern Reformen, bevor sie neuen Finanzmitteln zustimmen. Mehrere Gesetzesinitiativen im Senat scheiterten.

Der Senat verabschiedete eine Teilfinanzierung ohne ICE. Das Repräsentantenhaus lehnte diesen Vorschlag ab und beschloss eine Übergangsfinanzierung bis Mai. Der Konflikt bleibt ungelöst.

 
Fazit: Unternehmen sollten wegen möglicher Verzögerungen im US‑Flugverkehr Ausweichrouten einplanen und Lieferketten zeitlich absichern. Der politische Konflikt kann den Flugbetrieb weiter beeinträchtigen.
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