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Gute-Laune-Nachrichten in der Vorweihnachtswoche

Positiver Ausblick für die deutsche Wirtschaft

So trübe auch das gesellschaftliche Klima sein mag – die Wirtschaft (Industrie) spiegelt es derzeit nicht wider. Und noch weitere Daten geben Anlass für eine optimistische Perspektive.

Zu einem optimistischen Wochenstart – trotz der widrigen Corona-Umstände – tragen diesmal eine lange Reihe positiver Daten speziell aus Deutschland bei. FUCHSBRIEFE haben sie für Sie und Ihre Mitabrieter recherchiert.

  • Ende kommenden Jahres wird in der gesamtwirtschaftlichen Leistung das Vorkrisenniveau erreicht haben, zeigt die neue IW-Konjunkturprognose. Das Bruttoinlandsprodukt wächst 2021 um 4% – nach dem starken Einbruch von 5,25% in 2020.
  • Die Bundesbank erwartet für 2021 derzeit 3,0% Wirtschaftswachstum und für 2022 jetzt 4,5%. Das Minus im laufenden Jahr wird nach Einschätzung der Bundesbank mit 5,5% deutlich geringer ausfallen als noch im Juni erwartet (-7,1%).
  • Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen in der aktuellen Dezemberumfrage 2020 um 16,0 Punkte und liegen nun bei 55,0 Punkten. Damit haben die Erwartungen den starken Rückgang des Vormonats zu einem großen Teil wieder ausgeglichen.
  • Im Oktober sind die deutschen Exporte gegenüber September kalender- und saisonbereinigt um 0,8% und die Importe um 0,3% gestiegen.
  • Im September stieg der Umsatz im Bauhauptgewerbe um 2,0% gegenüber dem September 2019 an. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich um 1,3% gegenüber dem Vorjahresmonat.
  • Im 3. Quartal 2020 stiegen die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk in Deutschland gegenüber dem 3. Quartal 2019 um 0,7%. Dies ist eine deutliche Erholung nach dem Rückgang von 7,4% im 2. Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahresquartal.
  • Der gemeinsame Schutzschirm zur Absicherung von Lieferketten von Bundesregierung und Kreditversicherern wurde bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Mit dem Schutzschirm werden Lieferbeziehungen zu Unternehmen gestützt, die vor der Corona-Pandemie wirtschaftlich gesund waren und durch die Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind.
  • Unternehmen, die KI anwenden, können rund 25% mehr Gewinn erzielen. Das hat das ZEW Mannheim herausgefunden. KI wirkt sich demnach deutlich auf die Umsatzrendite aus. Sie liegt aufgrund des KI-Einsatzes mit 6,4% um 1,3 Prozentpunkte höher.
  • Die privaten Bürgschaftsbanken haben ihre Fördermöglichkeiten im Rahmen des Corona-Hilfspakets der Bundesregierung bis zum 30. Juni 2021 verlängert.
  • Im Vergleich zum Vorjahresquartal sank die Stromeinspeisung aus konventionellen Energieträgern im 3. Quartal um 5,8%, während die Einspeisung aus erneuerbaren Energien um 1,1% zunahm.
  • Die Zahl der Studenten an deutschen Hochschulen ist im Wintersemester 2020/2021 weiter angestiegen. Ihre Zahl erhöhte sich im Vergleich zum Wintersemester 2019/2020 um 57.600 (+2%).
  • Die Bildungsausgaben von Bund, Ländern und Gemeinden stiegen 2019 auf 150,1 Mrd. Euro. Das waren 8,8 Mrd. Euro (6,3%) mehr als 2018. In die Schulen floss 2019 mit 73,8 Mrd. knapp die Hälfte (49,2%) der öffentlichen Bildungsausgaben. 33,6 Milliarden Euro entfielen auf die Kindertagesbetreuung (22,4%) und 32,1 Milliarden Euro auf die Hochschulen (21,4%).
  • 2016 haben in Deutschland 10,8 Mio. Steuerpflichtige rund 6,4 Mrd. Euro als Spenden in ihrer Steuererklärung angegeben. Das war ein Anstieg von 3,8% im Vergleich zu 2015. Die tatsächliche Zahl der Spendenden war vermutlich sogar höher. Rund die Hälfte der Steuerpflichtigen spendete 120 Euro oder mehr.
  • Das Europäische Parlament und die im Rat vertretenen EU-Mitgliedstaaten haben eine politische Einigung über die InvestEU-Verordnung erzielt. Damit ist der Weg frei für mehr Finanzierungen zugunsten von nachhaltiger Infrastruktur, Forschung und Innovation sowie von KMU und Kompetenzen. Die Mitgliedstaaten können InvestEU nutzen, um ihre Aufbau- und Resilienzpläne umzusetzen.
  • Im 3. Quartal stiegen Italiens Exporte saisonbereinigt gegenüber der Vorperiode um 34,3% für das Zentrum, um 33,4% für den Nordosten, um 30,3% für den Nordwesten und um 27,0% für den Süden und die Inseln.
  • Im Oktober stieg der saisonbereinigte Index der Industrieproduktion in Italien gegenüber dem Vormonat um 1,3%. Die Veränderung des Durchschnitts der letzten drei Monate gegenüber den letzten drei Monaten betrug +11,7%.
  • Der Arbeitsaufwand, gemessen an den geleisteten Arbeitsstunden, stieg im 3. Quartal gegenüber dem 2. stark an (+21,0%).
  • In den drei Monaten bis Oktober 2020 stieg der Umsatz im italienischen Einzelhandel um 7,6%, das Volumen um 9,0%.
  • In Frankreich 2020 erholte sich zwischen Ende Juni und Ende September die Zahl der Beschäftigten um 1,6% (401.100 Nettoarbeitsplätze).
Fazit: Sicher – ein völliger Lockdown gerade über Weihnachten wird die zuletzt aufgehellten Wirtschaftszahlen noch einmal eintrüben. Aber im kommenden Jahr wird sich die Wirtschaft deutlich beleben.
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