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China dreht den Preistrend bei Solar- und Batteriespeichern

Preisanstieg bei PV-Anlagen und Batteriespeichern

Die Preisentwicklung bei Solarmodulen steht vor einer Trendwende. Durch Eingriffe des chinesischen Staates beginnen die Preise für PV-Module und Batterien zu steigen. Elektro-Unternehmen sollten vorausplanen und absichern.

Der seit vielen Jahren fortgesetzte Preisverfall für PV-Anlagen und Batteriespeicher dürfte 2026 auslaufen. Das prognostiziert z. B. der Energie-Analyst Wood Mackenzie. Das Haus erwartet einen Preisanstieg von 9% im nächsten Jahr für Solarmodule und Batteriespeicher. 

Grund: Die Maßnahmen des chinesischen Staates, mit denen die Preiskämpfe der Solarhersteller unterbunden werden sollen, greifen. Ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor für 2026 ist, dass Hersteller vor allem in China ihre Produktion gedrosselt haben und Export-Subventionen entfallen.

Preise für PV-Module und Batterien steigen

Der Großhandelspreis für Solarmodule (z. B. mit Topcon-Technologie aus China) liegt bei etwa 0,083 bis 0,086 US-Dollar/Wp für Anfang 2026. Für schlüsselfertige PV-Anlagen (inklusive Montage, Wechselrichter, BOS etc.) wird für 2026 im deutschen Markt ein Preisbereich von 1.100 bis 1.500 Euro/kWp erwartet. Die Preise für Batteriespeicher sind seit 2013 erheblich gefallen. Sie sanken von damals noch über 1.200 Euro/kWh auf aktuell etwa 400 bis 800 Euro/kWh.

Die weltweite Nachfrage nach Solarzellen und Batteriespeichern steigt stark. China kontrolliert 80% des Weltmarktes für Solarzellen und 90% des Marktes für stationäre Batteriespeicher und bestimmt somit die Preise.

Fazit: Unternehmen, die solche Anlagen verbauen, sollten im Einkauf moderat steigende Preise und eventuell höhere Unsicherheiten in der Lieferkette einkalkulieren - und wenn möglich mit Kontrakten absichern.   

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