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Bankhaus Lampe, Stiftungsmanagement 2018: Qualifikation

Die Stiftungskompetenz des Pizzabäckers

Das Bankhaus Lampe hat es nicht in die Endauswahl geschafft.
Das Bankhaus Lampe gehört seit 1949 zur Oetker-Gruppe. Es will zu den führenden Privatbanken Deutschlands gehören. Ob es diesem Anspruch in Sachen Stiftungskompetenz gerecht wird, zeigt unser Test.

Alte Westfalen

Das westfälische Bankhaus kann stolz auf eine über 150-jährige Geschichte zurückblicken. 1852 in Minden gegründet gehört es seit 1949 zur Oetker-Gruppe, die man eher mit Tiefkühlpizza und Backpulver in Verbindung bringt, als mit Bankhäusern. Geführt von persönlich haftenden Gesellschaftern beansprucht es einen stabilen Unternehmenshintergrund und betont seine Unabhängigkeit.

Viel Wert legen die Westfalen auf den Begriff des „ehrbaren Kaufmanns". Ganz so ehrbar war es dann aber nicht, was der NDR vor fünf Jahren berichtete: Zwei Lampe-Töchter sollen Geschäftsmännern jahrelang geholfen haben, Steuern zu hinterziehen.

Mit Niederlassungen in 12 deutschen Städten und weiteren Standorten in London und Wien konnte das Bankhaus Lampe 2016 eine Bilanzsumme von 2.885 Mio. Euro aufweisen. Seine knapp 700 Mitarbeitenden betreuen „idealerweise" Unternehmen, befassen sich aber auch mit privaten Vermögensfragen. Das verwaltete Gesamtkapital betrug Ende 2016 knappe 20 Mrd. Euro.

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