Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
2125
Aussteiger | Stiftungsvermögen 2016 - Qualifikationsrunde: Angebotsabgabe

Drei ohne Wertung

Wer nicht will...
Drei Häuser haben mit einem persönlichen Anschreiben auf die Ausschreibung der Alfred-Flakowski-Stiftung geantwortet – und abgesagt. Mit unterschiedlichen Begründungen.

Der Finanzdienstleister aus Grasbrunn bei München sendet der Alfred-Flakowski-Stiftung ein sehr persönlich gehaltenes Schreiben. Das Family Office macht in freundlichen Worten klar, dass ihm das zur Verwaltung anstehende Vermögen zu klein ist. Mindestens 32.500 Euro p. a. bedarf es an Honoraren, damit es sich für die Deutsche Oppenheim rechnet. Die Stiftung könnte aber den Mischfonds, den das Family Office managt, ersatzweise wählen. Der könnte dann bei einem Depot der Deutschen Bank – dem Mutterhaus der Deutsche Oppenheim – geführt werden. Immerhin: eine Antwort und ein Lösungsvorschlag. Keine Wertung.

Der Vermögensverwalter Grohmann & Weinrauter VermögensManagement GmbH aus Königstein sendet ein Anschreiben, das sehr allgemeine Aussagen über Stiftungen enthält. Sie müssen das Vermögen erhalten und den Stiftungszweck erfüllen, steht da. Ja, das ist bekannt. Richtigerweise erläutern Grohmann und Weinrauter, dass dies nicht zwingend den Kauf von Anleihen bedeutet. Aktien sollten bis zu 30 % eingebunden werden. Die Werterhaltungsstrategie des Hauses wird nur kurz skizziert, der Rest soll in einem persönlichen Gespräch erläutert werden. Darüber hinaus findet sich nichts Konkretes. Eine Bewertung ist auf dieser Basis nicht möglich.

Die Berliner Niederlassung von HSBC Trinkaus & Burkhardt schreibt der Alfred-Flakowski-Stiftung, dass das Haus sie nicht bedienen kann. „Leider müssen wir feststellen, dass wir Ihnen kein zu Ihren Anforderungen passendes Angebot unterbreiten können. „ Ist Trinkaus & Burkhardt etwa mit den Anforderungen der Stiftung überfordert? Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. Details könnte die Stiftung telefonisch erfragen. Will sie aber nicht. Eine Auswertung kann folglich auch nicht stattfinden.

Meist gelesene Artikel
  • Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

Test für die neue AfD-Spitze

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Copyright: Pixabay
Seit Kurzem hat die Alternative für Deutschland (AfD) mit Tino Chrupalla und Alice Weidel ein neues Spitzenduo für die Bundestagswahl. Am kommenden Sonntag wird sich in Sachsen-Anhalt zeigen, ob sich die Partei mit dem Duo einen Gefallen getan hat. Ob "Erfolg" oder Misserfolg" für die rechte Partei, darüber entscheidet eine Prozentlinie.
  • Fuchs plus
  • Starkes Entrée und bereitwillige Auskünfte

Donner & Reuschel: Vorbereitung ist alles

Donner & Reuschel: Vorbereitung ist alles. Copyright: Verlag Fuchsbriefe
Bei Donner & Reuschel erlebt der Stiftungskunde viel Licht – und leider auch Schatten. Während der Anlagevorschlag weitestgehend ein Genuss ist, werden an anderer Stelle wertvolle Punkte durch schlechte Vorbereitung liegen gelassen.
  • Fuchs plus
  • Wiederverwertung von Rohstoffen

Startup löst Recycling-Problem bei Altreifen

Startup löst Recycling-Problem bei Altreifen. Copyright: Pexels
Das Recycling von Altreifen wird immer mehr zum Problem. Denn die Nachfrage nach den Resten geht stetig zurück. Ein Jungunternehmen aus dem Saarland hat die Lösung: Es zerlegt Gummi in seine Bestandteile. Dabei entstehen leicht verwertbare Rohstoffe. Bis Ende kommenden Jahres soll eine erste kommerzielle Anlage aufgebaut werden.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • US-Präsident Joe Biden mit vermehrten Anzeichen von Senilität

Harris für Biden nach den Midterms im Gespräch

Der in Europa gefeierte US-Präsident Joe Biden gilt in Washington zunehmend als persönlich handlungsunfähig. Anzeichen zunehemnder Senilität lassen Spekualtionen zu, dass seine Stellvertreterin Kamala Harris nach den Midterms die Amtsgeschäfte übernimmt. Inzwischen bekommen die Republikaner langsam wieder Oberwasser.
  • Fuchs plus
  • Investitionen in Kommunikationsnetze stark gestiegen

Breitband für alle

Der Breitbandausbau in Deutschland gewinnt stetig an Fahrt. Seit 2017 sind die Investitionen in neue Netze stark gestiegen. Ursache sind nicht die Investitionen der Deutschen Telekom, sondern der Konkurrenten. Sie haben - zusammengerechnet - die Investitionen des Branchenführers inzwischen weit überflügelt. Damit ist bis 2030 ein wesentliches Ziel des Breitbandausbaus erreichbar.
  • Fuchs plus
  • Relative Steigerung bei rückläufiger Fallzahl

Angstmache mit der Delta-Variante

Der Umgang mit der als gefährlich eingestuften Delta-Variante des Corona-Virus bewegt sich hart am Rande der Seriosität. Relative Steigerungszahlen verschleiern das wahre - äußerst geringe – Ausmaß.
Zum Seitenanfang