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Fürst Fugger Privatbank Aktiengesellschaft, Stiftungsmanagement 2020: Qualifikation

Nachhaltigkeit bleibt unberücksichtigt – und nicht nur die

Kann die Fürst Fugger Privatbank auch ohne Nachhaltigkeits-Gewichtung überzeugen? Copyright: Verlag Fuchsbriefe
Die Fürst Fugger Privatbank wartet mit fertig geschnürten „Paketen“ auf, wie man sie aus der Vermögensverwaltung kennt. Welches davon wohl für einen Kunden mit den Anlagevorgaben der Weiss-Jänicke-Stiftung passen könnte? Das bleibt eine spannende Frage...

Lange Vorreden sind die Sache der Fugger-Bank nicht: Mit einem lapidaren Fünfzeiler sendet sie der Weiss-Jänicke-Stiftung “Informationen zum Leistungsangebot im Rahmen der Vermögensverwaltung” zu. Hinweis: Der von der Stiftung gewünschte Fokus auf Nachhaltigkeit und Ethik sei in diesem Kontext nicht besonders gewichtet. Diesbezügliche Wünsche könne man ab einem Anlagebetrag von einer Mio. Euro einbeziehen.

Damit ist schon eines der wichtigsten Kriterien nicht erfüllt. Es wird allerdings, wie die Lektüre schnell offenbart, nicht das einzige bleiben, denn was die Bank schickt, hat mit der Vermögensverwaltung für Stiftungen schlicht nichts zu tun, sondern erläutert lediglich Anlagestrategien von der Stange sowie ergänzende Möglichkeiten.

Die bekannten fünf “Konfektionsgrößen”

Die Broschüre stellt die fünf inzwischen allseits bekannten, nach Aktienquote gestaffelten Anlagestrategien von konservativ bis offensiv vor. Dazu gibt es in einer Tabelle die Wertentwicklungen für das laufende Jahr 2019, die letzten 12 Monate, die Jahre 2014 bis 2018 einzeln und einige kumulierte Zeiträume. Einer weiteren Tabelle sind Anlageregionen und -währungen für alle fünf Strategien zu entnehmen, ebenso findet sich dort eine Gebührenstaffel, die von 0,85% (konservativ) bis 1,55% (für die Modelle Defensiv Plus, Ausgewogen und Offensiv) reicht – jeweils exklusive MwSt. Auch ein erfolgsabhängiges Vergütungsmodell bietet die Bank an. 

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