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TOPS 2019: Die Endrunde

Vermögensstrategie und Portfolioqualität

Auf dieser Seite veröffentlichen wir die Ratings aus unserer Testserie 2018/19. Ein Rating von Sehr gut bis Befriedigend haben insgesamt 27 Institute erhalten. Sie lesen das jeweilige Fazit aus Unserem Report "TOPS 2019 Die Neue Welt des Private Bankings". In den Fazits verlinken wir auf unseren Auswertungstext aus der Vorrunde, der im Bereich Professional zu lesen ist (kostenpflichtig) sowie nach Erscheinen auch zum jeweiligen Text zum Anlagevorschlag und zur Portfolioqualität, die von der FUCHS|RICHTER PRÜFINSTANZ ausgewertet und beurteilt wurden.

Sehr gute Gesamtleistung im Test
Sehr gute Gesamtleistung im Test
Die Bank Gutmann überzeugt vom ersten Anruf an. Ihre Stärken sind fachliche Exzellenz, Gründlichkeit, Zuverlässigkeit und Souveränität. Top in jeder Hinsicht! Gratulation den Kunden.
"Hören Sie auf Ihr Geld", wirbt das Bankhaus Carl Spängler. Nach dieser ganzheitlichen, individuellen und durchdachten Arbeit sind wir gern bereit, auf das Bankhaus zu hören. Chapeau!
Die Capital Bank bietet uns Private Banking auf Top-Niveau und das in allen geprüften Segmenten. Hier dürfen sich Kunden gut aufgehoben fühlen. 
Mit Superlativen soll man sparsam umgehen. Aber im Fall der Schoellerbank sind sie diesmal angemessen: Beratung, Vorschlag und das gesamte Drumherum sind durchgehend Spitze
Die Walser Privatbank zeigt eine rundum überzeugende Vorstellung und erbringt eine der Spitzenleistungen in diesem Test. Sie reiht sich damit unter den Mitbewerbern weit vorne ein.
Eine überzeugende Leistung der Fürstenbank - in vielen Bereichen sogar erstklassig. Beratung nahe am Kunden. 
Die Stuttgarter Niederlassung der DZ Privatbank knüpft an sehr gute Leistungen des Luxemburger Mutterhauses nahtlos an. Eine genossenschaftliche Alternative zu den Groß- und Privatbanken.
Das Bankhaus Krentschker liefert ein hoch individuelles Beratungspaket ab und sticht damit deutlich aus der Masse der Anbieter hervor. 
Beeindruckend transparent, überzeugend in der Beratung mit guter Vermögensstrategie: HSBC Trinkaus & Burkhardt zeigt sehr gutes Private Banking.

Gute Gesamtleistung im Test
Gute Gesamtleistung im Test
Die Bank, die Wort hält. Hier stimmen "Ansage" und tatsächlich erbrachte Leistung überein. Gut und sehr gut ist das, was wir erleben und sehen; leider fehlt der Einblick in die Vermögensverwaltung. 
Mit ihrem Konzept lässt die Weberbank viele Wettbewerber hinter sich und liefert eine rundum gute Leistung ab, die mit einem "Plus" versehen ist. 
Sehr gut in der Vermögensstrategie. Gut in der Transparenz und im Beratungsgespräch. Befriedigend in der Portfolioqualität. Insgesamt ergibt das die Note »Gut«.
Die Bethmann Bank liefert ein wirklich gutes Beratungsgespräch sowie ein sehr gutes Portfolio; hier und da fehlt es an konsequenter Kundenorientierung.
Das Beratungsgespräch bei Ellwanger & Geiger ist herausragend. Bei Vermögensstrategie, Portfolioqualität und der Transparenz gibt es noch Luft nach oben.
Zweimal gut, zweimal befriedigend in vier Prüfkategorien - ein schönes Ergebnis für die Kathrein. Und für deren Kunden. 
Eine ansprechende Leistung der Neue Bank, die die speziellen Kundenwünsche in den Mittelpunkt stellt. 
Das Bankhaus Lampe liefert in Beratungsgespräch, Vermögensstrategie und Portfolioqualität eine überzeugende Leistung ab. Andere Teile des Geschäfts bleiben für uns leider im Dunkeln.
Der Ton macht die Musik, und den trifft die VP nicht immer. Es überzeugt uns der fachliche Auftritt der Berater, die Vermögensstrategie nur zum Teil. Am Ende heißt es: "noch gut"

Befriedigende Leistung im Test
Befriedigende Leistung im Test
„Ihr Vermögen in treuen Händen" – so soll es sein. Doch die treusten Hände nutzen nichts, wenn es zugleich zwei linke sind, denen wenig gelingt. Wir sehen uns an, wie es sich damit in der schriftlich vorgelegten Vermögensstrategie von Vertiva verhält.
Das Runde muss ins Eckige, heißt es im Fußball. Die BW-Bank sollte unsere Auswertung zum Anlagevorschlag sportlich nehmen. Er ist jedenfalls noch nicht rund und gewiss kein Volltreffer.
„Achtsam wirtschaften – wir gestalten Zukunft nachhaltig." Mit solchen Sätzen hat die Hypo Vorarlberg auch unseren Kunden für sich eingenommen. Doch um ihn wirklich zu gewinnen, hätte sie ihre eigenen Ansprüche konsequenter durchhalten müssen.
„Eine der ersten Adressen, nicht nur in Geldangelegenheiten" – ganz so weit ist das Bankhaus Bauer noch nicht. Aber die Richtung stimmt und der Weg ist gar nicht so sehr lang.
„Die Vergangenheit. Die Zukunft. Für uns ist beides von Bedeutung." Das Credo von Pictet unterschreiben wir gerne mit. Doch sind für uns Transparenz und Verstehen ebenfalls ein hohes Gut. Da ist Pictet mit uns nicht auf einer Linie.
„Wirklich gut", hieß das Urteil zum Beratungsgespräch bei der Raiffeisen Privatbank in Liechtenstein. Doch das ist nicht gut genug, um auch in der Gesamtwertung zu überzeugen. Zusätzlich schaut sich die FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ neben der Transparenz zu Daten und Fakten zum Haus, die Vermögensstrategie und Portfolioqualität an. Diese hatten allerdings schon beim „Laienblick" Stirnrunzeln hervorgerufen.
Die Zürcher Kantonalbank Österreich ist eine Bank, die das „Beste aus zwei Welten" verbinden will: der Welt der schweizerischen Universalbank mit der Welt des Private Bankings in Österreich. Doch nach dem Studium des Anlagevorschlags hoffen wir, dass dies nicht schon das Beste gewesen ist, was die Bank zu bieten hat.
„Wir setzen auf Strategien, die Sinn machen und Mehrwert generieren", heißt es bei der AlpenBank. Tatsächlich macht einiges Sinn, was die AlpenBank unserem Testkunden in der Vermögensstrategie vorlegt; hier und da taucht allerdings ein Fragezeichen auf.
Private Banking lebt von Individualität. Hier dürften sich alle Privatbankiers einig sein, auch Hauck & Aufhäuser werden da mit dem Kopf nicken. Dann sollte dieser Anspruch allerdings auch für den Kunden sichtbar werden.

Das weite Feld
Das weite Feld
Das erleben wir durchaus öfter bei unseren Markttests: Auf eine gute mündliche Beratung folgt eine dürftige schriftliche Vorstellung. Julius Bär Europe reiht sich da ein. Man bindet uns zwar keinen Bären auf; aber der Bär los ist mit dieser Gesamtleistung gewiss nicht.
Die Rothschild Vermögensverwaltung, ein Ableger der Rothschild & Co, des französischen Zweigs der Bankiersfamilie, betreibt an ihrem Ursprungsstandort Frankfurt Wealth Management mit einer Vermögensverwaltung. Und macht das wirklich gut. Nur in einem Aspekt nicht.
Es sind noch immer nicht viele Sparkassen, die in der Kundenberatung wie eine an individuellen Kundenwünschen orientierte Privatbank auftreten. Der Berliner Sparkasse gelingt das zumindest im mündlichen Teil der Beratung. Aber es gibt ja gewöhnlich auch noch einen schriftlichen.
„Die Zeiten ändern sich. Die Banken auch." Und das ist auch gut so, und manchmal auch nötig, fügen wir hinzu. Die Wiener Privatbank sollte ihrem Slogan folgen und Beratung vermögender Privatkunden zumindest in Teilen verändern.
„Allen voran ist es jedoch unsere grundsätzliche Haltung, die zu ausgezeichneten Lösungen gemäß Ihren persönlichen Ansprüchen führt, unser Kundenverständnis." Das sind Ausspruch und Anspruch der Bremer LB, die seit kurzer Zeit unter dem Dach der Nord/LB weilt. Erfüllt wird das Versprechen nur im 1. Teil der Beratung.
Die Deutsche Oppenheim Family Office überzeugt mit Ihrem Auftritt. Leider geht dieser nur über zwei Akte. Den dritten bekommen wir nicht zu sehen. Er ist nur für Publikum mit Einlassbeschränkung vorgesehen. So sagen es die Vorschriften des Hauses ...
„Unser Geschäftsmodell stellt Sie als Kunden in den Mittelpunkt und die gesamte Firma in Ihren Dienst, um Ihre Erwartungen zu erfüllen oder gar zu übertreffen." Über diesen Satz kann man eine Weile nachdenken, wenn man den Besuch bei der UBS Revue passieren lässt. Ergebnis: Stimmt. Hier und da.
Aller Anfang ist schwer. Bei der Bank Schilling verhält es sich genau andersherum. Sie überzeugt uns im Beratungsgespräch anfänglich mit Leichtigkeit, tut sich dann aber zunehmend schwer, das Niveau in der schriftlichen Ausarbeitung zu halten.
Wie begonnen, so zerronnen, könnte es bei DJE in Abwandlung eines geflügelten Wortes heißen. Denn die Fähigkeiten, die das Haus in der mündlichen Beratung zeigt, gehen bei der schriftlichen Ausarbeitung völlig unter.
Der Anlagevorschlag liegt bei der St. Galler Kantonalbank schon zu Beginn des eigentlichen Beratungsgesprächs vor – und erfährt auch keine Überarbeitung mehr. Das merkt man dem Inhalt auch deutlich an.
Am 14. Januar 1999 gründete Thomas Grüner die Thomas Grüner Vermögensmanagement GmbH. Mitte 2007 erwarb der amerikanische Milliardär Ken Fisher eine Beteiligung an dem Unternehmen. Seitdem lautet der Firmenname Grüner Fisher Investments GmbH. Die Ansprüche des Unternehmens sind Solidität, Nachhaltigkeit, Transparenz und Integrität. Leider konnten wir davon zu wenig verifizieren.
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