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Sigma Bank (Volksbank Liechtenstein Private Banking), TOPS 2020: Beratungsgespräch

Eine Bank, die ihre Hausaufgaben macht

Die Berliner Sparkasse konnte sich im Beratungsgespräch für die 2. Auswertungsrunde qualifizieren. Copyright: Verlag FUCHSBRIEFE
Bei der Sigma Bank, vormals Volksbank Liechtenstein, erleben wir (nach einem Reinfall im letzten Jahr) diesmal Private Banking auf hohem Niveau. Unsere Wünsche werden im Vorfeld genau erfasst und konsequent für die Vorbereitung eines sehr strukturierten, effizienten und über weite Strecken sehr interessanten Gesprächs herangezogen. Hier fühlen wir uns ernst genommen, und die Aussage, den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, scheint nicht nur ein Lippenbekenntnis aus der Marketingabteilung zu sein.

Unsere Recherche beginnt wie üblich im Internet, wo wir eine auf den ersten Blick übersichtliche Website finden. Die uns am meisten interessierenden Punkte "Vermögensverwaltung" und "Über uns" sehen wir auf den ersten Blick. Im Detail ließe sich einiges allerdings durchaus modernisieren. So muss man teilweise viel scrollen, was nicht mehr unbedingt zeitgemäß ist, die Grafiken zu Anlagemodellen kommen recht klein daher – eine Sehschwäche darf der geneigte Anleger da nicht haben. Gegenüber der aufgeräumten Startseite wirken einige der Unterseiten etwas unruhig und überfrachtet.

Am Informationsgehalt gibt es dagegen nichts auszusetzen, wir bekommen schnell einen Überblick über das Vermögensverwaltungs-Angebot sowie Organisation und Arbeitsweise der noch recht jungen Bank (seit 1997 in Liechtenstein am Markt). Auch andere interessante Informationen zur Bank selbst (Geschäftsberichte und Broschüren) sowie zu Themen, die Anleger betreffen (Finanzplatz Liechtenstein, MiFID II) sind an prominenter Stelle zu finden. Wir bekommen den Eindruck eines transparent arbeitenden und kundenorientierten Hauses und gehen positiv an die Kontaktaufnahme heran.

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