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Bank Julius Bär Europe AG, TOPS 2020: Beratungsgespräch

Nicht flexibel und gründlich genug

Die Beratung von Julius Bär kann uns nicht überzeugen.
Tradition ist gut, zusammen mit Leistung in der Gegenwart ist sie besser. Nicht immer findet beides zueinander, leider. Das Versprechen der Bank Julius Bär klingt verlockend: „Ihr Vermögen ist bei den Spezialisten von Julius Bär in kompetenten Händen: Sie profitieren von unserem umfassenden Fachwissen, über hundert Jahren Banktradition, einem bewährten Netzwerk und unserem Bestreben, den Kunden stets die passenden Lösungen zu bieten." Doch unserem Beratungserlebnis fehlt in manchen Punkten die Güte, die man nach diesen Aussagen erwarten darf.

Um den Ruf der Bank Julius Bär in der Schweiz steht es gerade nicht zum Besten. Dass der neue CEO Philipp Rickenbacher Anfang September als erste Personalie den Compliance-Chef entlassen hat, gilt für viele Experten nur als die Spitze eines Eisberges. Aufräumen scheint angesichts der Nähe der Bank zu Geldwäscherei- und Risikokunden-Fällen notwendig.

Wir sind bei der Tochter in Deutschland unterwegs. Sie steht nicht unmittelbar im Fokus der Behörden. Als wir im April unseren Test absolvieren, liegt die Bank ohnehin noch in einem – wenn auch unruhigen – Dornröschenschlaf.

Der Kunde und sein Anliegen

Wir sind 25 Jahre alt und seit dreieinhalb Jahren selbstständiger Vermögensberater bei einem großen Finanzvertrieb mit Spezialisierung auf Baufinanzierungen und Altersvorsorge. Investmentberatung gehört zwar zu unserer Qualifizierung. Wir kennen uns allerdings aufgrund fehlender Praxis nicht gut genug damit aus, um die Summe von 750.000 Euro, um die es zunächst geht, selbst optimal anzulegen.

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