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Neue Bank AG, TOPS 2020: Beratungsgespräch

Professionell und nachhaltig, aber nicht ganz günstig

Die Neue Bank konnte im Beratungsgespräch überzeugen. Copyright: Verlag FUCHSBRIEFE
Bei der Neuen Bank sehen wir handwerklich solide Arbeit. Gespräch, Vor- und Nachbetreuung werden auch hohen Standards gerecht, der gesamte Ablauf ist effizient. Unsere Wünsche werden angemessen berücksichtigt, und auch in Sachen Nachhaltigkeit fühlen wir uns hier gut aufgehoben. Nur an einer Stelle ist der Kunde etwas irritiert.

In Rot- und Blautönen kommt die Website der Neue Bank AG daher – übersichtlich zwar, aber die etwas zu klein ausfallende Serifenschrift macht es nicht ganz einfach, sich zu orientieren. Wir klicken auf „Vermögensverwaltung", aber die bereitgestellten Informationen fallen mit zwei Absätzen eher dürftig aus: keine Eigenprodukte, Best-in-Class-Ansatz und etwas Marketing ("Die Betreuung Ihres Vermögens ist für uns mehr als nur eine reine Beziehung auf Geschäftsebene"). Zu Mandaten oder Mindestanlagesummen für Fonds- oder individuelle Vermögensverwaltung finden wir zunächst nichts.

Über die Bank selbst erfahren wir, dass sie eigentümergeführt ist, 1992 gegründet wurde und mit "Primus Ethik" ein Nachhaltigkeits-Mandat anbietet. Damit sollen Kunden auch "umweltbezogene und soziale Gedanken" in ihrer Anlageentscheidung umsetzen können. Das spricht uns an, wir hätten die Information allerdings eher unter "Vermögensverwaltung" als unter dem Menüpunkt „Zum Haus" erwartet. Ungewöhnlich: Die Berater werden unter "Kontakt" mit Namen, Sprachkenntnissen, Telefon und Mail vorgestellt. Wir könnten uns also direkt an den richtigen Ansprechpartner wenden, entscheiden uns aber für den Weg über die Zentrale.

Wissenswertes

Grundlegende Informationen über Dienstleistungsangebot, Kundenstruktur, Research und Produktangebot zur Neue Bank AG haben wir in einem gesonderten Artikel zusammengefasst.

Der Kunde und sein Anliegen

Im vergangenen Dezember wurden uns 750.000 EUR aus einer Term-Fix-Versicherung ausgezahlt, die im Moment auf einem Konto bei der Erste Bank liegen. Wir sind 33 Jahre alt, verheiratet, aber noch kinderlos, berufstätig und somit nicht auf die Summe angewiesen, um unseren Lebensunterhalt zu bestreiten. Sie soll deshalb langfristig angelegt werden. Zwar planen wir in den nächsten fünf bis zehn Jahren den Erwerb eines Eigenheims, hoffen aber aufgrund unserer Einkommensverhältnisse, die Summe dafür nicht angreifen zu müssen. In drei Jahren fließt der gleiche Betrag noch einmal, wenn ein Vermögensverwalter uns bis dahin überzeugt, hat er also Aussichten, das Gesamtvermögen von 1,5 Mio. Euro zu verwalten.

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