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Berliner Volksbank, TOPS 2021, Beratungsgespräch

Ausweispflicht im Fokus

Wie schlägt sich die Berliner Volksbank im Markttest Nachhaltigkeit? Copyright: Verlag Fuchsbriefe
Als größte regionale Genossenschaftsbank in Deutschland fühlt sich die Berliner Volksbank "Privatkunden und mittelständischen Unternehmern aus Berlin und Brandenburg verpflichtet". Das Thema "Nachhaltigkeit" platziert sie auf ihrer Homepage an prominenter Stelle. Dies stimmt den nachhaltig interessierten Kunden neugierig, der jedoch einsehen muss, dass er als vermögender Private Banking-Kunde erst im Untermenü auftaucht. Was mag das wohl verheißen?

Die Gesprächsanbahnung gestaltet sich bei der Berliner Volksbank nicht ganz einfach. Offenbar weiß man bei der Bank zunächst einmal mit dem Kundenwunsch nach einer nachhaltigen Geldanlage nicht ganz so viel anzufangen und braucht einige Zeit, um einen geeigneten Ansprechpartner zu finden. Ein Rückruf erfolgt am selben Tag – jedoch nicht aus der Private Banking Abteilung. Nach diesem Missverständnis meldet sich der Kollege vom Private Banking am Tag darauf. 

Keine Rückfragen und nur die Aufforderung, einen Personalausweis dabei zu haben

Die Terminfindung ist aus Kundensicht zunächst etwas schwierig, da der Berater "mehr bei seinem Terminkalender als bei den Kundenwünschen" ist. Und was den eigentlichen Kundenwunsch betrifft, nachhaltig unter Berücksichtigung von Tier- und Klimaschutzaspekten sein Geld anzulegen, so hält man sich am Telefon mit Nachfragen zurück. Im Anschluss an das Telefonat erfolgt eine Terminbestätigung per SMS. Diese enthält neben der Anschrift auch die Aufforderung, einen Personalausweis mitzubringen. Vorfreude auf ein erstes Beratungsgespräch sieht anders aus – und dies sowohl beim Berater als schließlich auch beim Kunden, der mit Unverständnis auf die Aufforderung reagiert.

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