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Donner & Reuschel, Hamburg, im Test für TOPs 2018

Donner & Reuschel: Eine hanseatisch-bayerische Verbindung

Donner & Reuschel: Vereinigung von norddeutscher Strenge und bayerischer Gemütlichkeit

Donner & Reuschel: Hamburg trifft München, norddeutsche Strenge trifft auf bayerische Gemütlichkeit. Was dabei herauskommt, haben wir bei unserem Besuch der Hamburger Firmenzentrale – die zweite Zentrale liegt natürlich in München – herausgefunden.

Donner & Reuschel sind für uns keine unbekannte Größe. Das Image des Unternehmens ist positiv. Der Internetauftritt hat einen guten Standard. Es wird viel mit den Fotos der Mitarbeiter gearbeitet, was wir durchaus sympathisch finden.

Die Anfänge des Bankhauses liegen fast 220 Jahre zurück. Im Jahr 1798 wird in Altona das Bankhaus Donner gegründet wird. Die Münchener Privatbank Reuschel erlebt ihre Gründung erst 150 Jahre später 1948. 2009 haben sich beide Häuser zusammengeschlossen. Ab dem Jahr 2010 firmiert der Zusammenschluss unter dem Namen Donner & Reuschel.

Die Bank gehört dem Versicherungskonzern Signal Iduna. „Bei allen Verschiedenheiten teilen die Häuser aber auch Gemeinsamkeiten", ist auf der Website zu lesen. „In beiden Fällen steht zu Beginn eine charismatische Gründerfigur, die den Charakter des Hauses bleibend prägte. Soziales Engagement ist selbstverständlich."

Beide Gründerfamilien fühlten sich zudem der Kunstförderung verpflichtet, die nach den Umwälzungen der französischen Revolution von den Höfen und der Kirche auf Unternehmen überging. In Zeiten sich öffnender Märkte suchten beide Bankhäuser die Anlehnung an größere Partner und konnten so den Charakter einer individuell agierenden Privatbank erhalten. So gilt für Donner & Reuschel, was sich auch Europa auf die Fahnen schreibt - in Vielfalt geeint zu sein. Lokale (bank-)kulturelle Gepflogenheiten werden bewahrt und gehegt, doch die geschäftliche Union mache aus beiden Häusern eine stärkere, wettbewerbsfähigere Einheit.

Flexible Honorarmodelle

Die Ansprüche an die eigene Arbeit sind hochgesteckt: Ob umfassende Vermögensstrategie, Vermögensanlage sowie -nachfolge, Finanzierung, Risikovorsorge oder Zusatzdienstleistungen rund ums Vermögen – es werden Lösungen für alle Anforderungen gefunden und zusammen mit dem Kunden umgesetzt, so die Ankündigung.

Ab einem Nettovermögen von 200.000 Euro werden Kunden im Private Banking betreut. Kunden mit einem liquiden Vermögen ab 300.000 Euro können die individuelle Vermögensverwaltung nutzen. Ein Sparkassenberater betreut in der individuellen Vermögensverwaltung etwa 60 Kunden.

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