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Credit Suisse (Luxembourg) | TOPs 2016 - Vermögensstrategie & Portfolioqualität

Eingeschränkt individuell

Empfehlenswert: die Credit Suisse (Luxembourg)
Die Credit Suisse in Wien spielt im Anlagevorschlag etliche Trümpfe aus. Aber nicht jeder sticht.

Credit Suisse (Luxembourg) S.A., Zweigniederlassung Österreich - Kärntner Ring 11-13, 1010 Wien
www.credit-suisse.com

Die Umstrukturierung scheint der Bank gut getan zu haben. Wir spüren den Willen, mit einer hohen Transparenz die Schwierigkeiten der Vergangenheit hinter sich zu lassen. Die Beratung ist atmosphärisch sowie inhaltlich überzeugend und das Beraterteam ist gut eingespielt. Das leicht ausgesprochene, jedoch schwierig umzusetzende Versprechen eines „ganzheitlichen Ansatzes“ hat sich im Gespräch widergespiegelt.
Wertungsübersicht
BeratungsgesprächVermögensstrategiePortfolioqualitätTransparenzGesamt
32,719,37,87,767,5

max. 40 Punkte

max. 30 Punktemax. 13 Punktemax. 17 Punktevon 100

Lesen Sie hier das ausführliche Porträt zum Beratungsgespräch.

Vermögensstrategie

Die Credit Suisse legt sich mächtig ins Zeug und sendet sehr hochwertig gebundene Unterlagen. Aber auch der Inhalt hat eine hohe Qualität. Im vorab zugesandten Gesprächsprotokoll finden wir auf drei Seiten alle wichtigen Punkte dokumentiert. Im Vorschlag werden uns zwei Varianten vorgestellt, auf deren Basis wir unser Ziel erreichen können. Die Botschaft lautet: Wenn wir die etwas risikoreichere Variante "Ausgewogen" nehmen, können wir den Ansparbetrag von 4.610 auf 4.180 Euro reduzieren. Logisch, denn auch die Rendite fällt dann höher aus. Richtigerweise verweist die Credit Suisse auf die Schenkungsteuer, die in 8 Jahren anfällt. Aber in die Tiefe geht die CS, wie es  Wettbewerber in Österreich häufig gezeigt haben, nicht. Wir erhalten für die empfohlene Variante "Ausgewogen" Detaildaten präsentiert. Deutlich wird: Die CS managt dies mit professionellen Abläufen und Entscheidungswegen. Individualität sticht aus den Unterlagen aber nur teilweise hervor. Die Vermögensstruktur sieht so aus: Empfohlene Anlagestrategie Ausgewogen =  5,54% Liquidität, 32,16% Anleihen, 42,22% Aktien,  20,09% Alternative Anlagen. Gut gelungen ist die Gegenüberstellung des Erbens und Schenkens in Deutschland und Österreich. Wir sehen, wir könnten als Österreicher deutlich steuergünstiger Vermögen übertragen. Auch präsentiert die CS die Idee eines Schenkungsvertrags  Dies würde rechtliche Möglichkeiten zur Mitsprache ermöglichen und vor nicht vorhersehbaren Ereignissen schützen. Honorarmäßig liegt die CS für österreichische Verhältnisse recht weit oben: 1,10% + 20% USt. Wir finden im Anlagevorschlag keine Angaben zu Kickbacks; es werden aber auch ausschließlich Indexfonds eingesetzt. Somit fallen keine weiteren Gebühren an.

Fazit: Wenn´s um die reine Geldanlage geht, bringt die Credit Suisse in Wien nur Standard.  Individualität sehen wir aber bei der Auseinandersetzung mit unseren Vererbungs-Wünschen. Hier ist sie überdurchschnittlich. Dennoch: Im Marktvergleich ist insgesamt zu wenig Kreativität zu sehen und somit bleibt nach einem guten Start der Gesamteindruck durchschnittlich.

Portfolioqualität

Die Credit Suisse in Österreich rechnet mit einer Aktienquote von 42?% und einer um ca. 80.000 EUR zu hohen Zuzahlung in Höhe von 480.000 EUR. Im Laufe der acht Jahre fallen bei Gebühren von 1,32?% im Mittel 84.000 EUR Kosten für die Strukturierung des Kundendepots an.

Transparenz

Wie die Mutter in Zürich verliert die CS in Wien Punkte bei der Transparenz der Kundenstruktur sowie durch die Nicht-Teilnahme am FUCHS PerformanceProjekt von Dr. Jörg Richter und Verlag Fuchsbriefe. Dennoch ist die Transparenz befriedigend.

Gesamtfazit: Auf ein gutes Beratungsgespräch folgt eine befriedigende schriftliche Vermögensstrategie mit befriedigender Treffsicherheit des Portfolios. In der Summe ist die CS in Wien empfehlenswert.

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