Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
1040
Bankhaus Jungholz AG - Private Banking Schweiz, Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Hausaufgaben für den Kunden, nicht für den Berater

Die Ampel des Bankhaus Jungholz steht auf rot.
Wir haben es bei der Beratung durch das Bankhaus Jungholz mit einer Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu tun. Wenn man die verschiedenen Ankündigungen und Verlautbarungen liest, glaubt man sicher in den allerbesten Händen zu sein. Das trifft - zumindest was unsere diesjährige Erfahrung angeht – leider nicht zu. Weder ist die Beratung hilfreich noch gibt es einen Anlagevorschlag.

„Genossenschaftliche Wurzeln kombiniert mit der jahrzehntelang aufgebauten Kernkompetenz im modernen Private Banking münden in einzigartige Kundenorientierung mit klaren Prioritäten: An erster Stelle stehen die Kunden, an zweiter die Mitarbeiter."

Diese Philosophie präsentiert uns das Bankhaus Jungholz in den Transparenzangaben. Wer sich für „einzigartig" hält, muss ziemlich viel auf dem Kasten haben, erwarten wir. Denn es geht mit hohem Anspruch an sich selbst weiter: „In konsequenter Umsetzung unserer Kundenorientierung konzipieren wir nur dann eigene Produkte, wenn der Bedarf unserer Anleger nicht optimal durch bereits am Markt vorhandene Produkte abgedeckt ist. Wir schließen so von vornherein mögliche Interessenskonflikte aus und gewährleisten ein Höchstmaß an objektiver Beratung. Unser Ziel ist es, für unsere Kunden nachhaltigen Nutzen zu stiften. Die Mitarbeiter sind hochspezialisiert, international ausgebildet sowie kunden- und serviceorientiert. Sie beziehen keine provisionsabhängigen Gehälter."

Auf der Webseite, die wir uns in Vorbereitung auf unser Gespräch in der Schweiz anschauen, gibt man sich schlichter, mit weniger Superlativen. Hier wird die Unternehmensphilosophie sachlicher dargestellt. Wir erfahren, dass das Stammhaus, die Raiffeisenbank Reutte, eine traditionsreiche Genossenschaftsbank ist. Daher würde auch für Jungholz nicht Gewinnmaximierung im Vordergrund sehen, sondern eine ausgewogene Nutzenstiftung für die gesamte Anspruchsgruppe: die Kunden, Mitarbeiter, Eigentümer, Geschäftspartner sowie das gesellschaftliche Umfeld.

Dieser Artikel ist Teil des FUCHS-PROFESSIONAL: RATING NEWS für den Profi Abonnements. Login für Abonnenten

Jetzt FUCHS-PROFESSIONAL: RATING NEWS für den Profi abonnieren und weiterlesen

  • exklusive Rating-News
  • für den Profi, der tief einsteigen will
  • ausführliche Analysen und Unternehmensporträts
12 Monate / jährlich kündbar
12 Monate / monatlich kündbar
Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • VP Bank | Vermögensstrategie, Portfolioqualität und Gesamtbewertung TOPS 2019

VP Bank: Nicht immer ganz den Ton getroffen

Die VP Bank erhält in der Gesamtwertung das rating »Gut«.
Selbst wenn die Komposition stimmig ist, der Ton macht die Musik: Den hat die VP Bank schon im Beratungsgespräch nicht immer ganz getroffen. Das setzt sich in der schriftlich ausgearbeiteten Vermögensstrategie stellenweise fort.
  • Fuchs plus
  • UBS Deutschland | Vermögensstrategie, Portfolioqualität und Gesamtbewertung TOPS 2019

UBS Deutschland : Qualität nicht durchgehalten

Die UBS Deutschland erhält in der Gesamtwertung das rating »Das weite Feld«.
„Unser Geschäftsmodell stellt Sie als Kunden in den Mittelpunkt und die gesamte Firma in Ihren Dienst, um Ihre Erwartungen zu erfüllen oder gar zu übertreffen." Über diesen Satz kann man eine Weile nachdenken, wenn man den Besuch bei der UBS Revue passieren lässt. Ergebnis: Stimmt. Hier und da.
  • Fuchs plus
  • Hypo Vorarlberg Bank | Vermögensstrategie, Portfolioqualität und Gesamtbewertung TOPS 2019

Hypo Vorarlberg Bank: Hin und wieder vorbeigeschossen

Die Hypo Vorarlberg Bank erhält in der Gesamtwertung das rating »Befriedigend«.
„Achtsam wirtschaften – wir gestalten Zukunft nachhaltig." Mit solchen Sätzen hat die Hypo Vorarlberg auch unseren Kunden für sich eingenommen. Doch um ihn wirklich zu gewinnen, hätte sie ihre eigenen Ansprüche konsequenter durchhalten müssen.
Neueste Artikel
  • In aller Kürze

Online-Handel: Doch keine Rechnungspflicht

Wenn Sie einen Web-Shop unterhalten, müssen Sie Kunden aus dem Ausland nach wie vor keine Zahlung auf Rechnung anbieten. Zwar gebietet die seit 3. Dezember geltende „Geoblocking-Verordnung" der EU prinzipielle Gleichbehandlung der Kunden. Doch für die Zahlung auf Rechnung gilt das wegen der Schwierigkeit, die Ausfallprüfung für Kunden im Ausland vorzunehmen, nicht. Vorkasse reicht.
  • In aller Kürze

Bürgschaftsbanken: Nachfolge fördern

2018 stieg der Anteil der von den Bürgschaftsbanken geförderten Unternehmensnachfolgen weiter an. Das Volumen wuchs um 8% auf über 352 Mio. Euro. Nachfolgefinanzierungen machen bei den Bürgschaftsbanken ein Drittel aller unterstützten Unternehmen und des gesamten Fördervolumens aus.
  • In aller Kürze

Polnische Fernfahrer erhalten ab Grenzübertritt Mindestlohn

Sobald ein polnischer Lkw das deutsche Straßennetz befährt, muss dem Fahrer der hiesige Mindestlohn gezahlt werden. Denn: Für Arbeit, die in Deutschland anfällt, müssen Arbeitgeber aus dem Ausland den gesetzlichen Mindestlohn zahlen. Das entschied das Finanzgericht Berlin-Brandenburg und wies die Klage zweier polnischer Speditionen gegen die Geltung des Mindestlohngesetzes zurück. Auch wenn die Tätigkeit oft nur kurze Zeit dauert, gilt das Mindestlohn-Gesetz.

Urteil: FG Berlin-Brandenburg vom 16.1.2019, Az.: 1 K 1161/17.

Zum Seitenanfang