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HSBC Trinkaus & Burkhardt | TOPs 2017 – Beratungsgespräch

HSBC Trinkaus & Burkhardt: Pragmatisch, praktisch, gut

Beste Noten für HSBC
Schon die exklusive Lage von HSBC Trinkaus & Burkhardt in Berlin in der City West und den Blick vom Besprechungsraum auf die Gedächtniskirche finden wir beeindruckend. Und die selbstbewussten Versprechen auf der Website erweisen sich als nicht übertrieben. Wir genießen ein nahezu perfektes Beratungserlebnis.
Also, an Selbstbewusstsein mangelt es dem deutschen Ableger des Londoner Geldhauses HSBC nicht. Der Name leitet sich übrigens von der Hongkong & Shanghai Banking Corporation her, die 1865 in Hongkong von dem Schotten Thomas Sutherland gegründet wird, um den britischen Handel im Fernen Osten zu stärken. Ihr Ziel ist es, den zunehmenden internationalen Handel zwischen Europa, China und den Vereinigten Staaten zu finanzieren. Und wie sieht sich das Private Banking von HSBC Deutschland heute? „Unsere Erfahrung in der Verwaltung von Vermögen beläuft sich auf über 230 Jahre. Daneben greifen wir bei allem, was wir tun, auf unser globales Netzwerk zurück. Über die Jahrhunderte aufgebaut, haben wir so unter den deutschen Banken eine einzigartige Position - und die kommt Ihnen direkt zunutze“, kann man auf der Internetseite der Bank lesen. Die Selbsteinschätzung klingt nicht weniger kernig. Als die am besten geratete private Geschäftsbank in Deutschland sieht sich das Institut solide aufgestellt. Gerade für mittelständische Unternehmer sei die enge Verzahnung mit dem Firmenkunden- und Kapitalmarktbereich ein echtes „Plus“, heißt es. HSBC Trinkaus & Burkhardt bezeichnet sich als eine moderne und wachsende internationale Geschäftsbank, die sich die Vorzüge ihrer Privatbanktradition bewahrt hat. Tradition und Internationalität? Das ist in der Tat eine gute Mischung, die viel erwarten lässt. Allerdings: Trinkaus & Burkhardt, so unser Eindruck, verschwindet langsam als Namensbestandteil. Verschwindet damit auch die Tradition?

HSBC Trinkaus und Burkhardt nehmen permanent namentlich mit offen angezeigtem Depot am FUCHS Performance-Projekt von Dr. Jörg Richter und Verlag Fuchsbriefe teil. Sie zeigen damit ein Höchstmaß an Wettbewerbsorientierung sowie Transparenz auch in der Vermögensverwaltung.

Internetauftritt unterstreicht Internationalität

Der Internetauftritt macht einen sehr guten Eindruck. Es wird mit Fotos großer Metropolen gearbeitet, die wohl die Internationalität des Hauses unterstreichen sollen. Dennoch wirkt der Auftritt nicht unnötig großspurig, sondern einfach weltmännisch. Die Menüführung ist einfach, ohne unnötige Elemente und ermöglicht ein schnelles Finden der gesuchten Informationen. Die Kontaktdaten der einzelnen Niederlassungen sind ebenfalls leicht zu finden, allerdings nur die der Zentrale. Namen, Fotos und Telefonnummern bzw. Mailadressen der Berater fehlen. Die HSBC Trinkaus & Burkhardt AG – so der vollständige Name – gehört überwiegend (80,7 Prozent) der Mutter HSBC-Gruppe, zu 18,7 Prozent der Landesbank Baden-Württemberg, also der öffentlichen Hand, und 0,6 Prozent der Aktien sind in Streubesitz. Die Aktie ist börsennotiert. Sie beschäftigt in Deutschland rund 2.600 Mitarbeiter an 12 Standorten, einschließlich des Hauptsitzes in Düsseldorf. Das breite Angebot an Finanzdienstleistungen richtet sich an Firmenkunden, institutionelle Kunden und vermögende Privatkunden. HSBC, lesen wir weiter, ist auf Wachstumskurs und will sich in Deutschland als führende Bank für international tätige Großunternehmen und Mittelständler etablieren. Alle ihre Kunden kommen aus Deutschland.

Größere Vermögen im Fokus

Sowohl im Private Banking als auch im Wealth Management sind Kunden angesprochen, die über ein Vermögen von mindestens einer Million Euro verfügen. Allerdings wird dieser Wert nur als Richtgröße genommen, von der abgewichen werden kann. Ein Einstieg in das Modell „Klassik“ der zentralen Vermögensverwaltung ist bereits ab 500.000 Euro möglich. Jedoch ist dies keine klassische Fondsvermögensverwaltung, wie die Bank betont. Die Betreuung befindet sich – zumindest was die Anzahl der Kunden pro Berater betrifft – auf einem sehr hohen Niveau: Sowohl im Private Banking als auch im Wealth Management kümmert sich ein Relationshipmanager im Schnitt um lediglich 25 Kunden bzw. Familienverbünde. Das ist überdurchschnittlich! Was die Höhe der einzelnen angelegten Vermögensgrößen betrifft, scheint die Klientel gut durchmischt zu sein. Es gibt kein Segment, das besonders hervorsticht. Lediglich die Kunden, die eine Million bis 2,5 Millionen Euro investiert haben, nehmen mit gut 30 Prozent eine etwas herausgehobene Stellung ein. Entsprechend den doch ziemlich hohen Einstiegshürden gibt es nur knapp sieben Prozent Kunden, die mit weniger als 250.000 Euro dabei sind. Als ihre zentralen Geschäftsfelder gibt HSBC Vermögensverwaltung, Vermögensberatung und unabhängige Beratung an. Im Rahmen der Vermögensverwaltung bietet sie drei verschiedene Leistungspakete: Klassik, bei dem das Vermögen im Rahmen des am besten geeigneten, zentral gemanagten Vermögensverwaltungsmodells gemanagt wird; Komfort, bei dem die Anlagestrategie individueller an den persönlichen Zielen des Kunden ausgerichtet wird; Exklusiv, bei dem der Kunden und sein Vermögen von einem kompletten Team ganzheitlich betreut wird.

Breites Dienstleistungsspektrum

HSBC bietet ein breites Spektrum an Dienstleistungen: ganzheitliche Vermögensberatung, Vermögensverwaltung, Offshore-Vermögensverwaltung, Stiftungsmanagement, Family Office, Custody Services, Nachfolgeplanung, M&A-Beratung, Cross Border-Vermögensberatung, spezialisierte Dienstleistungen für Stiftungen, Verbände, Kommunen, Partner großer Kanzleien und Unternehmer sowie bankenübergreifendes Vermögensreporting und Testamentsvollstreckung. Der Investmentprozess gliedert sich in die drei Schritte: strategische Asset Allocation, taktische Asset Allocation und Umsetzung der strategischen Asset Allocation. Auf Grundlage der Kundenvorgaben, z. B. hinsichtlich Risikotoleranz und Renditeerwartungen, wie auch rechtlicher und steuerlicher Rahmenbedingungen erfolgt die strategische Beratung. Dabei wird die langfristige Gewichtung verschiedener Anlageklassen im Portfolio festgelegt. Mithilfe von mathematisch-statistischen Verfahren wird ein strategisches Beispielportfolio erarbeitet, das anschließend feinjustiert und mit den Kundenwünschen abgeglichen wird, vor allem was Renditeansprüche und Risikotragkraft betrifft. Mittels der taktischen Asset Allocation werden die Anlagen gemäß der aktuellen Marktentwicklung angepasst, damit bestehende Chancen genutzt und Risiken vermieden werden. Den zentralen Bestandteil der Dienstleistung, das aktive Management, bezeichnet die Bank als einen der wesentlichen Erfolgsfaktoren ihrer Arbeit. Kunden werden über alle Aktivitäten der Bank und die Marktentwicklung informiert, wenn sie es wünschen. So liefert das Investment-Strategie-Programm die gesamtwirtschaftliche Einschätzung des hauseigenen Global Investment Committees und legt die Thematiken offen, die bei Investmententscheidungen am wichtigsten sind. Darüber hinaus halten die vierteljährlich erscheinenden Investment-Strategie-Broschüren, die Kapitalmarktausblicke, Webinare und wöchentlichen Newsletter Kunden permanent auf dem Laufenden.

Negativhinweise liegen der Private Banking Prüfinstanz im Rahmen ihres Fairness-Monitorings "Trusted Wealth Manager" nicht vor. Die Bank vermeldet, aktuell sei kein Rechtsstreit im Private Banking Bereich anhängig.

Der Kunde und sein Anliegen

Die Testkunden der Private Banking Prüfinstanz sind vermögend und Multimillionäre. Sie suchen einen neuen Vermögensverwalter für Ihr bestehendes Depot über 2,5 Mio. Euro. Ihr persönlicher Hintergrund ist sehr unterschiedlich. Sie sind in verschiedenen Branchen unternehmerisch oder als leitende Angestellte tätig oder bereits im Ruhestand. Hier geht es zur ausführlichen Schilderung des Testfalls.

Das Beratungserlebnis

Über die im Internet angegebene Telefonnummer für den Berliner Standort der Bank erreichen wir einen Mitarbeiter, der uns an einen Berater weiterleitet, nachdem wir ihm kurz unser Anliegen erklären. Der Berater nennt uns die genaue Anschrift und erklärt uns, wie wir die Bank erreichen. Wir erfahren von ihm zudem, dass ein Kollege – ein Anlageberater – beim Gespräch dabei sein wird. Danach sprechen wir mit ihm kurz etwas detaillierter über unser Anliegen und unseren Anlagehintergrund. In dem Zusammenhang erfahren wir, dass die Deutschen nach wie vor im internationalen Vergleich als risikoscheu gelten würden. Er merkt allerdings an, dass der Mehrwert einer größeren Risikobereitschaft durch höhere Kosten wieder zerstört werden könne. Ob und welche Änderungen unserer Anlagestrategie empfehlenswert sein würden, will er uns zum vereinbarten Termin erläutern. Er bittet uns, ihm den Depotauszug per Post zuzusenden, damit er sich vorbereiten kann. Von einem E-Mail-Versand möchte er aus Sicherheitsgründen absehen. Das finden wir sehr aufmerksam. Nach zehn sehr interessanten Minuten ist das Telefonat zu Ende. Kurz danach erhalten wir wie vereinbart die Bestätigung des Termins per Mail, zusammen mit einer kurzen Zusammenfassung des Telefonats und einer Anfahrtsskizze. Zudem erwähnt er noch einmal, dass er beim persönlichen Gespräch einen zweiten Berater hinzuziehen wird. Professionell!

Das Gespräch vor Ort

Wir finden die HSBC, die in einem eher unauffälligen Geschäftsgebäude in der Berliner City West wirkt, ohne Probleme. Da wir mit dem öffentlichen Nahverkehr anreisen, benötigen wir keinen Parkplatz, der aber vorhanden wäre, wenn wir ihn bräuchten. Im Inneren des Gebäudes präsentiert sich uns ein modernes und ansprechendes Ambiente. Mit dem Aufzug gelangen wir auf die Etage, in der die Bank untergebracht ist. Hier ist Holz das dominierende Gestaltungselement, das einen warmen Eindruck erzeugt und den Wohlfühleffekt erhöht. Die Räume sind hell, geräumig und großzügig gestaltet. Ein Mitarbeiter begleitet uns in den Besprechungsraum und bietet uns Kaffee an. Alles läuft wie am Schnürchen und wirkt professionell und diskret. Wir haben keinerlei Wartezeit, da kurz nach uns die beiden Berater den Raum betreten. Wir nehmen auf bequemen Stühlen Platz, auf dem großen ovalen Tisch liegt Schreibzeug bereit. Wir bemerken, dass wir einen tollen Blick auf die Gedächtniskirche haben. Trotz der sehr zentralen Lage mit entsprechendem Verkehrslärm um das Gebäude, dringen keine Außengeräusche hinein. Also beste Bedingungen für ein störungsfreies und entspanntes Gespräch.

Genaue Analyse unserer Situation

Die Unterredung kommt denn auch schnell in Gang. Die beiden Berater stellen sich und ihren beruflichen Werdegang sowie ihre aktuelle Tätigkeit bei HSBC kurz vor. Danach tauschen wir uns mit ihnen noch einmal ausführlich aus, was unsere Person und unsere Wünsche betrifft. Sie erkundigen sich sehr gründlich nach unserem Anliegen und welche konkreten Vorstellungen wir hinsichtlich einer Anlage haben. Als sie unser altes Depot durchsehen, schlussfolgern sie vollkommen richtig, dass wir ein eher konservativer Anleger sind. Daher sprechen sie von einem sogenannten Substanzportfolio, das als reines Rentenportfolio zwar breit gestreut sei, aber unsere Ertragserwartungen kaum erfüllen kann. Stattdessen schlagen sie ein konservatives Portfolio mit Aktienanteilen vor und bemerken, dass auch die Hinzunahme weiterer Anlageklassen möglich sei, was dann aber die von uns gewünschte Liquidität einschränken würde. Dazu möchte man uns gern tiefergehend beraten.

Gründliche Marktdiskussion

Wir stellen in der weiteren Diskussion fest, dass sich die Märkte seit Ende der 1990er Jahre stark verändert haben und sich weiter verändern werden. Die Kapitalmärkte seien schneller und schnelllebiger geworden. Die Finanzinstrumente unterlägen einem ständigen Wandel, der auch eine Herausforderung für die Spezialisten darstelle, berichten die Berater weiter. Art und Umfang der Anlagemöglichkeiten hätten sich nicht nur grundlegend geändert, sondern auch quantitativ zugenommen. Es sei eine Situation entstanden, die für Laien kaum noch überschaubar sei – und dies werde sich noch zuspitzen. Außerdem verändere sich auch die Situation am Immobilienmarkt momentan stark, speziell in Berlin. Die Nachfrage werde weiter steigen. Dagegen verlören Renten weiter an Attraktivität, erfahren wir. Zukünftig werde hier kaum noch oder schlimmstenfalls gar keine Rendite mehr zu erzielen sein. Um nachhaltig Erträge zu erzielen, müssten risikoscheue Anleger wie wir über neue Anlagestrategien nachdenken. Dabei würde natürlich auch das Risiko steigen, das man aber durch weltweite Streuung und in unterschiedliche Anlageklassen begrenzen könne. Da, wie schon erwähnt, die Nachfrage auf dem Immobilienmarkt weiter steigt, empfehlen sie uns darüber nachzudenken und unsere Bedenken gegenüber einer Investition in Immobilien zu überprüfen. Auch wenn der Berater in Bezug auf unser Depot keinen akuten Handlungsbedarf sieht, empfiehlt er dennoch, uns perspektivisch mit einer Neuausrichtung des Depots zu befassen. Er rät uns dazu, den Depotauszug von unserem künftigen Finanzpartner prüfen zu lassen, vor allem wegen der Währungsverteilung.

Viele Informationen zu den Kosten

Die Kosten von 0,9 bis 1,4 Prozent zuzüglich Umsatzsteuer richten sich konkret nach dem gewählten Leistungspaket. Eventuelle Rückvergütungen der Fondsmanager würden an uns weitergereicht. Durch Indexfonds könnten die Kosten weiter optimiert werden. Zwei Prozent Rendite für uns seien durchaus machbar. Allerdings müssten wir uns auf einen möglichen maximalen Verlust von elf Prozent einstellen; jedoch nur bei Verkauf, da es sich sonst nur um Buchverluste handele. Aufzuholen seien Verluste innerhalb unseres Anlagehorizonts durchaus, nur im schlimmsten Fall ginge es darüber hinaus. Dann müsse man als Anleger Geduld haben und abwarten, bis sich der Markt erholt hat.

Leistung überzeugt uns

Insgesamt verläuft das Gespräch in sehr angenehmer, sachlicher Atmosphäre. Die Berater sind freundlich, wenn auch ein wenig distanziert und manchmal etwas kurz angebunden. Eine kleine Störung tritt ein, weil einer der Berater die Besprechung vorzeitig verlassen muss. Dennoch nimmt er sich bis dahin ausreichend Zeit, um seinen Part vollständig zu erfüllen. Sie ergänzen sich hervorragend und wirken eingespielt. Wir haben jederzeit das Gefühl, dass sie uns ihre volle Aufmerksamkeit schenken, was sich in aufmerksamem Zuhören, gezieltem Nachfragen und Erklärungen zeigt, die sich auf unser Vorwissen und unsere Wünsche beziehen. Am Ende des Gesprächs werden wir freundlich verabschiedet, zur Tür begleitet und mit dem Hinweis entlassen, dass wir in den nächsten Tagen den Anlagevorschlag mit der Post bekommen. Wir sind bis hierhin ausgesprochen angetan. Zum Schluss menschelt es noch ein wenig, da uns der Berater in einen kleinen Small Talk verwickelt.

Die Nachbetreuung

Auch die Nachbetreuung stellt uns voll zufrieden. Wir bekommen Mails vom Berater, in denen er sich für das Gespräch bedankt und uns anbietet, ihn bei Fragen jederzeit zu kontaktieren. Nachdem wir pünktlich Gesprächsprotokoll und Anlagevorschlag erhalten haben, erkundigt er sich ebenfalls per Mail, ob wir dazu oder zu den im Gespräch überreichten Materialien Fragen hätten oder ob alles nachvollziehbar für uns sei. Zugleich bietet er ein zweites Gespräch an, in dem er uns den Vorschlag tiefergehend erläutern möchte. Die Essenz des Gespräches - Vorgaben, Ziele und Status quo - wird im Anlagevorschlag vollständig, übersichtlich und gut verständlich dargestellt. Großes Kompliment – zumindest aus Laiensicht.

 Fazit:Das Gespräch bei HSBC Trinkaus & Burkhardt verläuft äußerst pragmatisch und zielorientiert. Es gibt keine überflüssigen oder ausschweifenden Erläuterungen, sondern eine sehr konzentrierte, von viel Kompetenz zeugende Beratung. Dennoch – oder gerade deswegen – fühlen wir uns wohl, ernst genommen und wertgeschätzt. Bei aller Sachlichkeit sind die Berater dennoch freundlich, allerdings auf eine zurückgenommene Art, die nicht unsympathisch wirkt. Unsere Fragen werden offen beantwortet. Durchaus angetan verlassen wir die Bank, der wir auch für die Nachbetreuung beste Noten geben können.

 Hinweis: Die erreichte Gesamtpunktezahl sowie den Vergleich mit rund 100 weiteren Anbietern lesen Sie im November in „TOPs 2017“.

Fakten

HSBC Trinkaus & Burkhardt AG: Joachimsthaler Straße 34, 10719 Berlin; www.hsbc.de

GESELLSCHAFTER: HSBC-Gruppe: 80,7 Prozent; Landesbank Baden-Württemberg: 18,7 Prozent; Streubesitz: 0,6 Prozent. Die Aktie ist börsennotiert. ZENTRALE GESCHÄFTSFELDER: Vermögensverwaltung, Vermögensberatung, unabhängige Beratung DIENSTLEISTUNGSANGEBOT: ganzheitliche Vermögensberatung, Vermögensverwaltung, Offshore-Vermögensverwaltung, Stiftungsmanagement, Family Office, Custody Services, Nachfolgeplanung, M&A-Beratung, Cross Border-Vermögensberatung, spezialisierte Dienstleistungen für Stiftungen, Verbände, Kommunen, Partner großer Kanzleien und Unternehmer; des weiteren bankenübergreifendes Vermögensreporting und Testamentsvollstreckung ALLEINSTELLUNGSMERKMAL / VERSPRECHEN AN DEN KUNDEN: Als die am besten geratete private Geschäftsbank in Deutschland sieht sich das Institut solide aufgestellt. Gerade für mittelständische Unternehmer ist die enge Verzahnung mit dem Firmenkunden- und Kapitalmarktbereich ein echtes „Plus“. Sie bezeichnet sich als eine moderne und wachsende internationale Geschäftsbank, die sich die Vorzüge ihrer Privatbanktradition bewahrt hat. VERWALTETE KUNDENVERMÖGEN: 23,5 Milliarden Euro (Per 31.12.2015) KUNDENZAHL: 2.837 Einstiegsuntergrenze für Private Banking: 1 Million Euro Einstiegsuntergrenze für Private Wealth Management: 1 Million Euro PRODUKTE IN DER VERMÖGENSVERWALTUNG: Aktien, Renten, geschlossene Fonds, Hedgefonds, Zertifikate, ETFs (Die Bank bietet Mischmandate an, die sowohl nur in Fonds und ETFs, als auch zu einem Teil in Einzeltitel investiert sind. Auf speziellen Kundenwunsch hin können auch geschlossene Fonds, Hedgefonds und Futures hinzugenommen werden). HAUSEIGENE PRODUKTE: Die Auswahl der Werte im Rahmen der Asset Allocation erfolgt nach dem so genannten Best-in-Class-Ansatz. Hauseigene Produkte genießen hierbei keine Vorrechtsstellung gegenüber fremden Produkten. Werden zwei Produkte für gleichwertig gehalten, wird sogar dem Fremdprodukt der Vorzug gegeben. Es gibt keine Vorgaben über die minimale oder maximale Quote hauseigener Produkte in den bei der Bank geführten Portfolios. Im Schnitt beträgt der Anteil hauseigener Produkte elf Prozent. RESEARCH:
  • Fremdresearch: Sell-Side-Research diverser Anbieter (Brokerliste); Ratingagenturen (S&P, Moody's, FitchRatings); Monatsberichte der EZB;  sonstige allgemeinzugängliche Studien

  • Eigenresearch: Die Bank betrachtet im Privatkundengeschäft folgende Rentenkategorien: Geldmarkt, Staatsanleihen und Pfandbriefe in Europa und Deutschland, inflationsindexierte Anleihen, Unternehmensanleihen Investment Grade und High Yield, Wandelanleihen, Emerging Markets in harter und lokaler Währung, Deep-Discountzertifikate sowie Währungsanlagen. Volkswirtschaft und Rentenmärkte werden über Primärresearch im eigenen Haus sowie weltweit im HSBC-Konzern beobachtet, insbesondere auch Schwellenländer. Bei alternativen Investments gilt der Fokus (Dach-)Hedgefonds-Zertifikaten, Hedgefonds-Replizierungsstrategien, geschlossenen Immobilienfonds, Private-Equity, Schiffen, Wald, Klimazertifikaten, Infrastruktur.

STANDARDKONDITIONEN: bei einer ausgewogenen Risikostruktur und einem Anlagevolumen von
  • 1,1 Mio. Euro: 1,1 Prozent

  • 3,1 Mio. Euro: 1,1 Prozent

  • 5,1 Mio. Euro: 1,1 Prozent

einheitliches Management: 1,1 Prozent individuelles Management: 1,3 Prozent; Ausschüttung sämtlicher Kickbacks, ohne Ausgabeaufschläge; hauseigene Produkte werden wie Fremdprodukte behandelt, hier besteht also kein Unterschied. Bei Abschluss einer All-in-fee-Vereinbarung werden Fonds grundsätzlich zum NAV erworben, d. h. der Kunde erhält Ausgabeaufschläge vollständig zurück.

Hinweis: Dieses Bankenporträt beruht auf den Eindrücken aus einem individuellen Erstberatungsgespräch, das ein zuvor geschulter Testkunde durchgeführt hat. Die wiedergegebenen Eindrücke wurden während des Gesprächs oder unmittelbar danach schriftlich protokolliert. Subjektive Wahrnehmungen lassen sich nicht ausschließen. Der Testkunde hat sich zur Neutralität gegenüber dem getesteten Institut verpflichtet. Die Bewertung wurde nach einem festen Schema vorgenommen, das die Private Banking Prüfinstanz erstellt hat. Es beruht auf der jahrelangen – wissenschaftlich untermauerten – Beschäftigung mit dem Thema Beratungsqualität im Private Banking durch die Private Banking Prüfinstanz, Dr. Richter | IQF und Ralf Vielhaber | Verlag FUCHSBRIEFE.

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