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Merck Finck & Co, Privatbankiers | TOPs 2016 – Beratungsgespräch

Patchwork-Bank mit deutschen Wurzeln

Grün für Merck, Finck & Co.
Eine Münchener Bank, deren Mutter in Luxemburg sitzt, die sich wiederum dem Werben des Emirs von Katar nicht widersetzen wollte oder konnte eine auch in der heutigen Zeit ungewöhnliche Kombination. Ein konservativer Anleger wird da vielleicht erst einmal zucken. Doch die Bank verfügt über Wurzeln, die tief in die deutsche Vergangenheit reichen.
Wow! ist unser erster Eindruck von Merck Finck & Co., als wir die Internetseiten öffnen. Das Foto der Eingangsseite – kein Blick in die Räumlichkeiten der Bank, sondern offenbar in die Münchener Pinakothek der Moderne – eröffnet einen weiten Blick auf eine kühn geschwungene Architektur und klare, sachliche Formen. Für ein Traditionshaus wie die Münchener Bank, die bereits im Jahr 1870 von der Familie von Finck gegründet und danach 120 Jahre im Familienbesitz geführt wurde, ein schönes Symbol, wie wir finden: in der Tradition verwurzelt, aber der Moderne verpflichtet. Seit 1990 gab es dann einige Besitzerwechsel. Erst verkaufte Finck jun. an die britische Barclays Bank, dann ging das Haus in die Hände der damaligen Luxemburger KBL European Private Bankers (LBK epb) und 2002 schließlich zur Precision Capital, die den Verbund der KBL epb übernommen hatte. Seitdem ist der Emir von Katar neuer Besitzer von Merck Finck & Co. Die Herrscherfamilie Al-Thani, lesen wir nach, zahlte über ihre Investmentgesellschaft Precision Capital rund eine Milliarde Euro für die Übernahme der Privatbanken-Gruppe KBL. Durch die Übernahme der Muttergesellschaft KBL durch die katarische Familie, hieß es damals, ändere sich zunächst nichts. Merck Finck bleibe eine deutsche Bank im Besitz einer luxemburgischen Gesellschaft. Management, Geschäftsmodell und Marken blieben erhalten. Die Übernahme durch einen sehr finanzstarken Investor gebe den Kunden Sicherheit ... Mit einem betreuten Vermögen von 7,7 Milliarden Euro bei gut 10.000 Kunden gehört Merck Finck nicht zu den ganz Großen der Branche. Die Kunden stammen fast ausnahmslos aus Deutschland. Was die Einstiegshürden betrifft, ist das Haus flexibel. Ein Mindestvermögen, erfahren wir, wird grundsätzlich nicht vorausgesetzt. 500.000 Euro sind aber eine Art Schallgrenze. Wichtiger jedoch seien die Komplexität des Vermögens sowie die Ziele und Wünsche der Kunden. Die tägliche Beratungspraxis zeige, so die Bank, dass Kunden, die die Dienstleistungen in Anspruch nehmen, in der Regel über ein deutlich höheres Vermögen als die definierten 500.000 EUR verfügen.

Der Kunde und sein Anliegen

Die Testkunden der Private Banking Prüfinstanz sind vermögend und Multimillionäre. Aber sie bringen zunächst nur eine halbe Million zur Anlage mit. Ihr persönlicher Hintergrund ist sehr unterschiedlich. Gemein ist ihnen jedoch, dass sie für ein jüngeres Familienmitglied in der nächsten Generation mal Sohn oder Tochter, mal Nichte oder Neffe die Zukunft finanziell absichern wollen. Hier geht es zur ausführlichen Schilderung des Testfalls.

Das Beratungserlebnis

Unser Wunsch ist leicht erklärt: Das Kapital soll sich vermehren, ohne dass wir uns viel darum kümmern müssen. Wichtig ist uns, dass am Ende die geforderte Summe von einer Million Euro zur Verfügung steht. Uns gefällt das Versprechen, dass unsere Wünsche im Zentrum aller Bemühungen der Bank stehen. Wir lesen: „Wenn sich unsere Kunden gut aufgehoben fühlen, weil der Berater ihre Anliegen kennt und sie gemäß ihren tatsächlichen Bedürfnissen berät, fühlen sie sich sicher, und Sicherheit ist uns wichtig. Bevor daher Ihr Berater eine Empfehlung ausspricht, macht er sich ein Gesamtbild, in das alle Vermögenswerte einfließen, aber auch Ihre persönlichen Ziele und Ihre familiäre Situation.“

Allerdings wollen wir nicht unser Gesamtvermögen in die Hände der Bank legen, sondern verfolgen einen ganz konkreten Anlagewunsch für ein Teil unseres Vermögens. Ob wir uns mit unserem Anliegen verständlich machen können?

Wir rufen in der Niederlassung Köln an und erreichen den Empfang, der uns sofort weiterverbindet. Zu unserem Erstaunen haben wir danach direkt den Niederlassungsleiter in der Leitung. Er erkundigt sich über unser Anliegen und meint, dass es ratsam sei bereits im Vorfeld einer persönlichen Unterredung bestimmte Fragen zu klären. Dann könne man sich besser darauf vorbereiten. Wir erzählen ihm daraufhin, worum es uns geht. Er fragt, ob uns jemand zum Termin begleiten wird und auf wessen Empfehlung wir seine Bank ausgewählt hätten. Wir geben bereitwillig Auskunft. Der Niederlassungsleiter bittet dann noch um unsere E-Mail-Adresse, damit er uns die Terminbestätigung und eine Wegbeschreibung zusenden kann. Wenn wir im Parkhaus angekommen sind, möchten wir ihn anrufen, dann würde er uns abholen lassen. Im Bankhaus werden wir sogleich von der Empfangsdame in einen Besprechungsraum geführt. Der Neubau insgesamt strahlt Helligkeit, Klarheit und Transparenz aus, viele Kunstwerke in seinem Inneren vermitteln noch den Spannungsbogen zwischen gestern und heute. Der Besprechungsraum ist groß, für acht bis zehn Leute gedacht und edel eingerichtet. Wir sehen einen Monitor an der Wand, auch hier hochwertige Kunst, Imagebroschüren auf dem Tisch, dazu Stifte und Süßigkeiten. Uns fällt positiv auf, dass sich kein Computer im Raum befindet. Wir empfinden die Räumlichkeit als angenehm, gepflegt, das Interieur wirkt neu, aber gleichzeitig irgendwie altehrwürdig. Alles ist so wie es sein soll: nicht einschüchternd, aber durchaus Seriosität ausstrahlend. Wir fühlen uns wohl. Drei Personen betreten schließlich den Raum. Der Niederlassungsleiter stellt sich und Merck Finck am Standort Köln vor. Er informiert uns auch über die Geschichte des Neubaus, in dem wir uns befinden. Danach verabschiedet er sich und übergibt das Gespräch an die beiden Berater, die mit ihm gekommen sind. Nett. Die Berater aber haben offensichtlich die Vorinformationen aus unserem Telefonat mit dem Niederlassungsleiter nicht bekommen. Das ist bedauerlich, das haben wir uns anders vorgestellt. Die beiden Berater fangen also praktisch bei Null an und fragen, worum es uns geht. Das ist kein guter Einstieg. Schließlich sollte doch ausdrücklich das Vorgespräch dazu dienen, sich vorbereiten zu können. Doch beide machen diesen ersten – eher negativen – Eindruck wieder wett. Sie stellen zunächst sich und ihre interne Arbeitsteilung vor: Ein Berater übernimmt die strategische Rolle und behält das „große Ganze" im Blick, der andere stellt sich als reiner Wertpapierspezialist vor. Nach dieser Rollenverteilung verläuft auch das gesamte Gespräch. Wir empfinden die Atmosphäre nach dem Lapsus als vertrauensvoll. Beide Berater sind sehr interessiert, nehmen sich viel Zeit und plaudern mit uns auch über Dinge, die scheinbar nichts mit dem Kernanliegen zu tun haben, etwa über die eigenen Wohnorte, unsere Firma oder auch über die aktuelle Entwicklung der Märkte. Das Gespräch wird so gut wie nicht mit Hilfe von Unterlagen oder Grafiken untermauert – nur ein oder zwei Mal zieht einer der Berater eine Grafik aus einem Stapel Unterlagen. Das empfinden wir als angenehm, weil wir dem direkten Gespräch mehr Bedeutung beimessen als einer perfekten Präsentation. Die Berater nehmen kein Blatt vor den Mund. Eine Verdopplung zu garantieren, sei nicht möglich, erfahren wir, und als Ziel „sehr ambitioniert". Nun ja, wir sind ja bereit, monatlich weitere Einzahlungen zu leisten. Die Märkte seien komplex, ein hoher Aktienanteil sei angesichts des Zeithorizonts aber zu empfehlen. Ein Berater erklärt, er würde derzeit dabei auf europäische Standardwerte und exportstarke Aktien setzen. Wir erfahren Details zur aktuellen Situation an den Aktien- und Rentenmärkten und wie sie sich verändert haben. "Die Renten bieten keinen risikolosen Zins mehr, sondern ein zinsloses Risiko", hören wir – was allerdings angesichts bereits seit Jahren anhaltender Niedrigzinsen keine große Neuigkeit ist. Der Vorschlag, das Geld in die Hände der Vermögensverwaltung zu legen, kommt unmittelbar nach unserer Aussage, dass wir uns nicht darum kümmern wollen. Die genaue Umsetzung hänge von unserer Risikobereitschaft und Risikotragfähigkeit ab, also der Frage, ab welchem Verlust wir nicht ruhig schlafen können. Auf unsere Frage, ob es in der Vergangenheit Probleme mit unzufriedenen Kunden gegeben habe, erfahren wir, dass Merck Finck von dem Vorteil profitiere, keine eigenen Produkte anzubieten. In vielen Fällen, bei denen Anleger klagen, ginge es ja um Produkte, die von Beratern in Massen vertrieben werden. Beispiel Lehman Zertifikate von Sparkassen. Dann erklärte er, dass es jetzt auch aufgrund dieser vielen Klagen für die ganze Branche höhere Standards gebe, wie Beratungsprotokolle und Produktinformationsblätter. Und dass dieser ganze Aufwand letztendlich kein größerer Schutz für die Anleger sei, sondern mehr oder weniger eine Absicherung für die Banken darstelle. Immerhin: Das scheint ehrlich. Nicht erwähnen die Berater die erst letztes Jahr gerichtlich festgestellte Fehlberatung eines Lottogewinners, dem die Bank hochriskante Fonds verkauft haben soll. Da hatte wohl die Evaluation der Risikotragfähigkeit versagt? Das soll der Bank anscheinend nicht noch mal passieren, denn im weiteren Gesprächsverlauf geht es sehr ins Detail:

Die Unterredung dreht sich um unser vorhandenes Vermögen, den Standort der verkauften Immobilie, Familienverhältnisse, Beruf des Ehepartners, Testament einschließlich der Frage nach der Vormundschaftsregelung, um betriebliche Altersvorsorge, steuerliche Aspekte wie Freibeträge bei Schenkung, Versorgung weiterer Kinder, Situation in unserem Unternehmen, die Frage nach dem Thema „Familiengesellschaft“ als Modell für die Finanzen, um Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

Als es dann auch noch um unseren Ehevertrag gehen soll, wird es uns zu viel und wir sagen, dass die Fragen ganz schön weit gehen. Danach geht es noch sehr detailliert um unsere Erfahrung mit Wertpapieren und unsere Risikobereitschaft bzw. Risikotragfähigkeit, auch hinsichtlich einzelner Produkte, also nicht nur in Bezug auf Aktien, sondern auch auf Zertifikate und offene Immobilienfonds. Der Berater fragt auch, ob wir bestimmte Produkte kategorisch ablehnen, was wir verneinen. Auch die Frage nach einer Vorliebe für nachhaltige Anlagen beantworten wir negativ. Auf unsere Nachfrage hin bekommen wir die Empfehlung, Geldanlage und Versicherung keinesfalls zu kombinieren oder zu vermischen. Eine Kapital-Lebensversicherung sei ohnehin uninteressant, da sie zu kostenintensiv sei und der Garantiezins zu niedrig. Da ist was dran. Gut finden wir, dass Merck Finck offenbar großen Wert auf einen sehr engen und häufigen Kontakt zwischen Kunde und Berater bzw. Portfoliomanager legt. 70 Kunden betreut ein Berater sowohl im Private Banking als auch im Wealth Management. Dank vorher festgelegter und IT-technisch überwachter Schwellenwerte, was die Verluste betrifft, erfolgt eine zeitnahe Information, falls etwas nicht so läuft wie geplant. Beruhigend.

Merck Finck & Co, Privatbankiers nehmen auch am FUCHS Performance-Projekt von Dr. Jörg Richter und Verlag Fuchsbriefe teil, allerdings anonym.

Die Standardgebühr in der Vermögensverwaltung liegt bei 1,3 Prozent all-in, also inklusive Transaktionskosten, bei einem Anlagebetrag von 1,1 Mio. Euro und ausgewogener Anlagestruktur. Ob der Kunde Ausgabeaufschläge zurückbekommt, hängt von der Konditionsgestaltung ab. Überwiegend wird mit Kunden ein Pauschalhonorar vereinbart, hauseigene Fondskonzepte und fremde Fonds kaufen diese Kunden zum Rücknahmepreis, also ohne Ausgabeaufschlag. Kunden, die auf Transaktionskostenbasis abrechnen möchten, zahlen einen Ausgabeaufschlag bei allen Fonds. Die Höhe ist von der jeweiligen individuellen Vereinbarung abhängig. Die Frage der Rückgabe von Ausgabeaufschlägen stelle sich somit für die Bank nicht. Kickbacks werden teilweise und nur auf Wunsch des Kunden vollständig ausgekehrt. Einer der Berater begleitet uns zum Abschied in die Tiefgarage, weil er dort auch hin muss. Insgesamt erleben wir ein sehr angeregtes Gespräch und fühlen uns gut verstanden. Nach dem Gespräch erhalten wir zeitnah ein Beratungsprotokoll per Post zugesandt und einige Zeit später einen Anlagevorschlag, obwohl wir das Protokoll nicht unterschrieben zurück geschickt haben. Wir finden es sehr angenehm, dass die Unterschrift nicht angemahnt wird, sondern trotzdem nach drei Wochen der Vorschlag in unserem Briefkasten ist. Die Verzögerung wird uns in einer netten Mail mit krankheitsbedingten Ausfällen erklärt.

Fazit: Wir erleben eine gründliche Beratung, die gut auf unsere Wünsche eingeht, Berater, die ein tiefgründiges Marktgespräch zu führen wissen, die stets auf Augenhöhe mit dem Kunden bleiben und diesen weder über-, noch unterfordern. Mit offenen Worten wird an den richtigen Stellen nicht gegeizt und uns wird das Gefühl vermittelt, trotz unseres relativ geringen Investments ernst genommen zu werden. Hier und da vermissen wir in den Lösungsansätzen noch Inspiration. Alles in allem aber stellt sich die Qualifizierungsampel auf Grün.

Hinweis: Die erreichte Gesamtpunktezahl sowie den Vergleich mit rund 100 weiteren Anbietern lesen Sie im November in „TOPs 2016“.

Fakten:

(Angaben des Hauses, Stand: 31.12.2014)

Merck Finck & Co, Privatbankiers
Unter Sachsenhausen 17, 50667 Köln
www.merckfinck.de

Gesellschafter:

Die persönlich haftenden Gesellschafter sind:
  • Georg Freiherr von Boeselager
  • Udo Kröger
  • Michael Krume
  • Thilo H. Wendenburg
  • KBL Beteiligungs-AG
Das haftende Eigenkapital wird zu 100% von der KBL Beteiligungs-AG gehalten.

Zentrale Geschäftsfelder:

Ganzheitliche Beratung und Betreuung vermögender privater Kunden mit dem Schwerpunkt Vermögensverwaltung (diskretionäres Geschäft).

Alleinstellungsmerkmal / Versprechen an den Kunden:

Als strategischen Unique Selling Point (USP) betrachten Merck Finck & Co die bundesweit einheitliche Umsetzung einer bedarfsorientierten, ganzheitlichen und neutralen Beratung.

verwaltete Kundenvermögen: 7,713 Mrd. Euro (Stand 31.03.2015)

Kundenzahl: 7400

Dienstleistungsangebot:

  • (ganzheitliche) Vermögensberatung
  • Vermögens-/Wertpapierverwaltung (Depotmanagement) mit eigener Strategie
  • Stiftungsmanagement/Stiftungsservices
  • Family Office
  • Custody Services
  • Nachfolgeplanung
  • Immobilienberatung
Weitere Dienstleistungen:
  • Strategische Vermögensplanung:
  • Liquiditätsplanung, Vermögenscontrolling und
  • Strategische Notfallplanung
  • Kreditgeschäft, insbesondere Lombardkredite
  • Beteiligungsangebote zur Vermögensdiversifizierung
und über ausgewählte Netzwerkpartner:
  • Immobilienberatung
  • Versicherungen (z. B. Betriebliche Altersvorsorge)
  • Finanzierungsberatung
sowie weitere Dienstleistungen über Netzwerkpartner bei Bedarf.

Produkte in der Vermögensverwaltung: Aktien, Renten, Immobilien (offen Immobilienfonds), Zertifikate, ETF.

Hauseigene Produkte:

Die neutrale Beratung und Betreuung hat bei Merck Finck & Co höchste Priorität. Es handelt sich um kein Emissionshaus für so genannte eigene Produkte. Grundsätzlich beraten MeFiCo ihre Kunden bedarfsorientiert nach dem Best-Advisory-Prinzip. Investmentfonds wählt die Bank nach dem "Best-in-Class"-Ansatz aus. Fondskonzepte hat sie seit 2008 nur dann aufgelegt, wenn für ihre anlagestrategischen Ansätze am Markt keine geeigneten Konzepte verfügbar waren.

Research:

Fremdresearch: In erster Linie greifen Merck Finck & Co auf Research der KBL-EPB-Gruppe zurück. Merck Finck & Co ist in das Research und die Analyse aktiv eingebunden. Darüber hinaus bezieht die Bank Research von Morningstar Inc. Eigenresearch: KBL EPB, Luxemburg, analysiert mit aktiver Unterstützung von Merck Finck & Co folgende Asset-Klassen:
  • Aktien, Renten, Derivate und strukturierte Produkte.
  • Das Research für Publikumsfonds erfolgt auf Konzernebene.
Geographische Räume:
  • Deutschland, Europa, USA, Asien, Emerging Markets
Währungen:
  • Leitwährungen
  • Rohstoffwährungen
  • Schwellenländerwährungen
Sektoren:
  • Rohstoffe (Gold, Öl und Kupfer)
Produktebereich: Merck Finck betreibt Eigenresearch für folgende Fonds:
  • Universal Megatrends MF
  • Triathlon UI

Standardkonditionen bei einer ausgewogenen Anlagestrategie und einem Volumen von:

  • 1,1 Mio. Euro: 1,3 % zzgl. MwSt.
  • 3,1 Mio. Euro: 1,2 % zzgl. MwSt.
  • 5,1 Mio. Euro: 1,2 % zzgl. MwSt.

Hinweis: Dieses Bankenporträt beruht auf den Eindrücken aus einem individuellen Erstberatungsgespräch, das ein zuvor geschulter Testkunde durchgeführt hat. Die wiedergegebenen Eindrücke wurden während des Gesprächs oder unmittelbar danach schriftlich protokolliert. Subjektive Wahrnehmungen lassen sich nicht ausschließen. Der Testkunde hat sich zur Neutralität gegenüber dem getesteten Institut verpflichtet. Die Bewertung wurde nach einem festen Schema vorgenommen, das die Private Banking Prüfinstanz erstellt hat. Es beruht auf der jahrelangen – wissenschaftlich untermauerten – Beschäftigung mit dem Thema Beratungsqualität im Private Banking durch die Private Banking Prüfinstanz, Dr. Richter | IQF und Ralf Vielhaber | Verlag FUCHSBRIEFE.

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