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Frankfurter Sparkasse 1822 | TOPS 2020: Vermögensstrategie, Portfolioqualität und Gesamtbewertung

Standardware ohne Strahlkraft

Der Vorschlag der Frankfurter Sparkasse war leider wenig überzeugend. Copyright: Verlag Fuchsbriefe
Die Frankfurter Sparkasse 1822 schlägt ein Portfolio vor, das durchaus zum Kunden passen würde. Sie versäumt aber an zu vielen Stellen, ihre Empfehlungen und Entscheidungen schlüssig zu begründen und unterläuft letztlich zu viele Private Banking-Standards, um den nach Mehrwert gegenüber dem Robo-Advisor suchenden Anleger wirklich zu überzeugen.
Die Frankfurter Sparkasse 1822 hat sich mit dem Beratungsgespräch für die Auswertung von Vermögensstrategie und Portfolioqualität qualifiziert. Als Fazit hielt die Prüfinstanz fest:

Im Erstgespräch können die Berater mit ihrer „sehr zuvorkommenden und netten Art“ punkten - Empathiefaktor also volle Punktzahl! Doch so sehr die Berater im persönlichen Gespräch überzeugen können, so wenig nutzen sie die erhaltenen Informationen, um sich beim Kunden mit einer individuellen Anlagestrategie zu empfehlen. 

Beratungsprotokoll

Die Frankfurter Sparkasse 1822 legt keine Protokolle vor.

Anlagevorschlag

Eine Herleitung sehen wir nicht. Die Frankfurter Sparkasse kommt direkt zur Sache und präsentiert Zahlen. Diese folgen einer Schubladen-Logik, die sich uns nicht wirklich erschließt: Unsere Risikobereitschaft wird mit “4” eingestuft, ebenso die Anlegermentalität – als logischen Schluss schlägt das Haus denn auch das Portfolio-Modell 4 vor. Warum das alles passend und auf unsere Situation zutreffend ist, bleibt im Dunkeln.

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