Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
567
Volksbank Liechtenstein Private Banking im Test für TOPs 2018

Verkehrte Beratungswelt bei der Volksbank Liechtenstein

Beim Beratungsgespräch bei der Volksbank Liechtenstein spürt man wenig Empathie oder Respekt.
Überraschungen hält die Beratung durch die Volksbank Liechtenstein auf jeden Fall bereit. Das beginnt mit dem telefonischen Vorgespräch, geht beim Anlagevorschlag weiter und gipfelt schließlich in der eigentlichen Beratung. Schon an der Reihenfolge sieht man, dass hier irgendetwas nicht stimmt.

Die Volksbank Liechtenstein nimmt im Jahre 1997 als klassisches Private Banking Unternehmen die Geschäftstätigkeit auf und ist seither in diesem Bereich für anspruchsvolle nationale und internationale Kunden tätig.

Private und institutionelle Anleger, so das Versprechen, profitieren dabei von dem weltweiten Beziehungsnetz, das die Zugehörigkeit zum internationalen Volksbanken-Verbund bietet.

Anfang 2005 wird das Geschäftsfeld auf das Retail Banking ausgeweitet. Somit ist die Volksbank Liechtenstein eine klassische Universalbank.

Breite Dienstleistungspalette

Die Dienstleistungspalette umfasst neben der Anlageberatung und Vermögensverwaltung insbesondere auch das Kredit- bzw. Hypothekargeschäft.

Mit der Berenberg Bank (Schweiz) AG und Berenberg Bank Hamburg als Kooperationspartner im Bereich der gehobenen Vermögensverwaltung, steht dem Kunden eine breite Palette an Lösungen und Dienstleistungen zur Verfügung.

Bankensektor schafft ein Drittel des BIP

Neben ihrem eigenen Dienstleistungsangebot wirbt die Volksbank Liechtenstein, eine Tochter der Volksbank Vorarlberg, mit dem Finanzplatz Liechtenstein. Zwar sei der Finanzdienstleistungssektor entgegen allgemeiner Meinung nicht der größte Wirtschaftssektor des Fürstentums. Dennoch erwirtschaften hier ein Siebtel der Erwerbstätigen rund ein Drittel des Bruttoinlandsproduktes und tragen damit wesentlich dazu bei, dass Liechtenstein seit der Nachkriegszeit von einem kleinen, verarmten Agrarstaat zu einem bedeutenden Finanzplatz angewachsen ist.

Derzeit sind 15 Banken im Fürstentum ansässig. Das von Banken betreute Kundenvermögen ist in den letzten zehn Jahren um mehr als das Doppelte angewachsen und beträgt aktuell über 128 Milliarden Schweizer Franken (CHF). Umgelegt auf die Anzahl der im Bankensektor Beschäftigten (aktuell knapp 2.000), entspricht dies einem betreuten Kundenvermögen von über 66,5 Millionen CHF pro Bankangestelltem. Das sind in der Tat beeindruckende Zahlen.

Vielfältige Anlagestrategien zur Auswahl

Bei der fondsbasierten Vermögensverwaltung der Volksbank Vorarlberg Gruppe stehen Kunden drei Musterportfolios mit unterschiedlichem Risikocharakter zur Auswahl und zwar das Portfolio Income (max. 20% aktienähnliches Risiko), das Portfolio Balanced (max.50 %) und das Portfolio Growth (max. 80%).

Für alle drei Portfolios, lesen wir auf der Website, sind sowohl Neutralgewichtungen der Assetklassen als auch aktuelle und Maximalgewichtungen definiert. Im Wesentlichen erfolgt eine Veranlagung in standardisierte Produkte (Fonds, Zertifikate etc.).

Wer sich für das Angebot der Berenberg Bank entscheidet, kann unter sechs Anlagestrategien wählen, wobei diese flexibel auf die Bedürfnisse des Kunden angepasst werden können: Konservativ 1 (0% Aktien, 100% Renten, 0% Alternative Investments), Konservativ 2 (20, 80, 0), Balanced 1 (30, 50, 20), Balanced 2 (50, 25, 25), Progressiv (75, 0, 25) und Aktien (100, 0, 0).

Dieser Artikel ist Teil des FUCHS PROFESSIONAL: RATING NEWS für den Profi Abonnements. Login für Abonnenten

Jetzt FUCHS PROFESSIONAL: RATING NEWS für den Profi abonnieren und weiterlesen

  • exklusive Rating-News
  • für den Profi, der tief einsteigen will
  • ausführliche Analysen und Unternehmensporträts
12 Monate / jährlich kündbar
12 Monate / monatlich kündbar
Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • avesco Financial Services AG , Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Von einem Haus das auszog, alles anders zu machen

Avesco Financial Services AG verdient die weiße Ampel.
Was macht man mit einem Vermögensberater, der nicht am Kapitalmarkt investiert? Ganz einfach: Man betrachtet ihn als interessante Alternative zu herkömmlichen Häusern und lernt jede Menge. Und auch wenn wir am Ende keinen üblichen Anlagevorschlag serviert bekommen, hat uns die Beratung in weiten Teilen überzeugt.
  • Fuchs plus
  • Notenstein La Roche Privatbank AG , Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Die Essenz des Durchschnittlichen

Die Ampel der Notenstein La Roche Privatbank steht auf Rot.
Die Privatbank Notenstein La Roche aus dem schweizerischen St. Gallen präsentiert sich im Internet über die Maßen selbstbewusst, fast selbstverliebt. Das setzt höchste Maßstäbe an die Beratung, die einzuhalten viel Engagement und Wissen verlangt.
  • Fuchs plus
  • In Kooperation mit der Finanzoo GmbH

Empfehlung: Verbio

Wer auf ein nachhaltiges Investment setzen möchte, der nimmt die Aktie von Verbio in Augenschein. Der Biostromerzeuger kann sich sehen lassen.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Notenstein La Roche Privatbank AG , Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Die Essenz des Durchschnittlichen

Die Ampel der Notenstein La Roche Privatbank steht auf Rot.
Die Privatbank Notenstein La Roche aus dem schweizerischen St. Gallen präsentiert sich im Internet über die Maßen selbstbewusst, fast selbstverliebt. Das setzt höchste Maßstäbe an die Beratung, die einzuhalten viel Engagement und Wissen verlangt.
  • Fuchs plus
  • Schadensvertrag muss sorgfältig aufgezogen werden

Präzise Vertragspunkte erforderlich

Verträge über Schadenshaftung müssen in einem Kaufvertag sorgfältig definiert sein. Sonst sind sie zu Unrecht abgeschlossen worden. So entschied das Oberlandesgericht Düsseldorf.
  • Fuchs plus
  • Russland setzt auf Wind- und Sonnenstrom

Moskau steigt in großem Stil in den Ausbau Erneuerbarer Energien ein

Russland setzt auf Wind- und Sonnenstrom.
Russland leitet die Energiewende ein. Das rohstoffreiche Land setzt künftig stärker auf Wind- und Sonnenstrom. Moskau gibt den Vorrang der Gas- und Ölindustrie auf und verfolgt ehrgeizige Ausbauziele. Daraus erwachsen langfristig große Chancen für deutsche Unternehmen.
Zum Seitenanfang