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Volksbank Liechtenstein Private Banking im Test für TOPs 2018

Verkehrte Beratungswelt bei der Volksbank Liechtenstein

Beim Beratungsgespräch bei der Volksbank Liechtenstein spürt man wenig Empathie oder Respekt.
Überraschungen hält die Beratung durch die Volksbank Liechtenstein auf jeden Fall bereit. Das beginnt mit dem telefonischen Vorgespräch, geht beim Anlagevorschlag weiter und gipfelt schließlich in der eigentlichen Beratung. Schon an der Reihenfolge sieht man, dass hier irgendetwas nicht stimmt.

Die Volksbank Liechtenstein nimmt im Jahre 1997 als klassisches Private Banking Unternehmen die Geschäftstätigkeit auf und ist seither in diesem Bereich für anspruchsvolle nationale und internationale Kunden tätig.

Private und institutionelle Anleger, so das Versprechen, profitieren dabei von dem weltweiten Beziehungsnetz, das die Zugehörigkeit zum internationalen Volksbanken-Verbund bietet.

Anfang 2005 wird das Geschäftsfeld auf das Retail Banking ausgeweitet. Somit ist die Volksbank Liechtenstein eine klassische Universalbank.

Breite Dienstleistungspalette

Die Dienstleistungspalette umfasst neben der Anlageberatung und Vermögensverwaltung insbesondere auch das Kredit- bzw. Hypothekargeschäft.

Mit der Berenberg Bank (Schweiz) AG und Berenberg Bank Hamburg als Kooperationspartner im Bereich der gehobenen Vermögensverwaltung, steht dem Kunden eine breite Palette an Lösungen und Dienstleistungen zur Verfügung.

Bankensektor schafft ein Drittel des BIP

Neben ihrem eigenen Dienstleistungsangebot wirbt die Volksbank Liechtenstein, eine Tochter der Volksbank Vorarlberg, mit dem Finanzplatz Liechtenstein. Zwar sei der Finanzdienstleistungssektor entgegen allgemeiner Meinung nicht der größte Wirtschaftssektor des Fürstentums. Dennoch erwirtschaften hier ein Siebtel der Erwerbstätigen rund ein Drittel des Bruttoinlandsproduktes und tragen damit wesentlich dazu bei, dass Liechtenstein seit der Nachkriegszeit von einem kleinen, verarmten Agrarstaat zu einem bedeutenden Finanzplatz angewachsen ist.

Derzeit sind 15 Banken im Fürstentum ansässig. Das von Banken betreute Kundenvermögen ist in den letzten zehn Jahren um mehr als das Doppelte angewachsen und beträgt aktuell über 128 Milliarden Schweizer Franken (CHF). Umgelegt auf die Anzahl der im Bankensektor Beschäftigten (aktuell knapp 2.000), entspricht dies einem betreuten Kundenvermögen von über 66,5 Millionen CHF pro Bankangestelltem. Das sind in der Tat beeindruckende Zahlen.

Vielfältige Anlagestrategien zur Auswahl

Bei der fondsbasierten Vermögensverwaltung der Volksbank Vorarlberg Gruppe stehen Kunden drei Musterportfolios mit unterschiedlichem Risikocharakter zur Auswahl und zwar das Portfolio Income (max. 20% aktienähnliches Risiko), das Portfolio Balanced (max.50 %) und das Portfolio Growth (max. 80%).

Für alle drei Portfolios, lesen wir auf der Website, sind sowohl Neutralgewichtungen der Assetklassen als auch aktuelle und Maximalgewichtungen definiert. Im Wesentlichen erfolgt eine Veranlagung in standardisierte Produkte (Fonds, Zertifikate etc.).

Wer sich für das Angebot der Berenberg Bank entscheidet, kann unter sechs Anlagestrategien wählen, wobei diese flexibel auf die Bedürfnisse des Kunden angepasst werden können: Konservativ 1 (0% Aktien, 100% Renten, 0% Alternative Investments), Konservativ 2 (20, 80, 0), Balanced 1 (30, 50, 20), Balanced 2 (50, 25, 25), Progressiv (75, 0, 25) und Aktien (100, 0, 0).

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