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Börsengänge in Spanien boomen

Rege IPO-Tätigkeit in Spanien

Die Wirtschaft läuft rund in Spanien. Das zeigt sich auch auf dem Börsenparkett, wo die Zahl der Börsengänge in die Höhe schnellt. Zahlreiche Unternehmen sind 2024 auf Parkett gegangen, etliche weitere planen den Schritt. Das ist auch für Mittelständler in Spanien eine gute Entwicklung.

Während Deutschland Industrie abbaut, baut Spanien neue auf. Das zeigt sich auch an der rekordhohen Zahl von Börsengängen (IPO) auf der iberischen Halbinsel. Gerade ist COX an die Börse gegangen. Das Unternehmen hat sich auf Energie und Wasser spezialisiert haben. 

Rege IPO-Tätigkeit in Spanien

Das IPO-Geschäft läuft rund in Spanien. 26 Firmen haben 2024 in einem der verschiedenen Börsensegmente des spanischen Finanzmarktes die Erstnotiz vollzogen. Vor Cox hatte Inmocemento, Zement- und Immobilien-Filiale des Bauriesen FCC,  sein Debüt auf dem Madrider Parkett. Der Börsengang des Parfümherstellers Puigs mit einem Wert von 14 Mrd. Euro hat Sogwirkung entfaltet.

Das positive Umfeld strahlt auf mittelgroße Unternehmen aus. An der spanischen "BME Growth" sind inzwischen 133 Unternehmen gelistet. Darunter sind 46 Newcomer seit 2021. Auch die Pipeline ist gut gefüllt. Gebäckhersteller Europastry,  Mobilitätsspezialist Astara, Tourismus-Dienstleister Hotelbeds, die Fluggesellschaft Volotea und der spanische Modehändler Tendam warten noch auf den richtigen Moment für ihr IPO.  

Fazit: Langsam aber sicher schafft es Spanien, sich einen gesunden Mittelstand aufzubauen. Die Börse hilft bei der Finanzierung. Das jahrelange wirtschaftliche Wachstum des Landes und Milliardenhilfen aus Brüssel unterstützen den Trend.
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