Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1965
Startups

Regulatorik verhindert große Erfolge

Startups, die radikale Innovationen hervorbringen und damit schnell zu großen Konzernen heranwachsen wie etwa Google, Amazon, Microsoft oder Apple, sind in Deutschland kaum möglich. Die starke Regulierung in fast allen Bereichen verhindert derartige Erfolge...

Die starke Regulierung in Deutschland verhindert die Entstehung großer Startups wie Google oder Amazon. Mit dieser heiklen Feststellung konfrontiert IFM (Institut für Mittelstandsforschung) die Politik. Die Gründung von Unternehmen, die radikale Innovatoren sind, ist in Deutschland kaum möglich. Diese setzen auf neue Technologien, starkes Wachstum und nehmen ein hohes Risiko zu scheitern in Kauf.

Dafür stimmen die Voraussetzungen in Deutschland nicht. Die Hauptargumente sind:
Die Arbeitsmarktgesetze der USA erlauben schnelle Entlassungen, Mitarbeiter sind kaum geschützt.
Der häufige Arbeitsplatzwechsel konfrontiert sie immer wieder mit neuen Ideen und erhöht so ihr Innovationspotenzial.
Das Kapitaldeckungsverfahren des US-Rentensystems versorgt Risikokapitalgeber mit großen Mitteln.
Manager können schnell weitreichende Entscheidungen für ihr Unternehmen treffen, ohne einen mitbestimmten Aufsichtsrat überzeugen zu müssen.

Viele deutsche Gründer ziehen die Konsequenzen und starten ihre Unternehmen im Ausland.
Das E-Health-Startup Klara hatte regulatorische Probleme, seinen Bewertungsservice für Muttermale in Deutschland erfolgreich zu machen. Jetzt startet das Unternehmen in den USA durch.
Der Ride-Sharing-Anbieter Wunder kapitulierte vor dem deutschen Personen-Beförderungsgesetz und hat mit ihrem Service in Osteuropa, Asien und Südamerika Erfolg.
Einen Trost bietet das IfM. Bei den inkrementellen Innovationen, kleinen Verbesserungen bestehender Technologien, bietet Deutschland gute Startbedingungen. Die Unternehmen benötigen weniger Geld zur Gründung. Sie wachsen aber auch nicht so stark.

Fazit

Die starke Regulierung fast aller Märkte und gesellschaftlichen Bereiche verhindert hier den Erfolg großer Neugründungen, die radikale Innovationen auf den Markt bringen.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Nachhaltigkeit beim Stiftungsvermögen: Tiefe Einblicke und Diversität in Kooperationen

Von Datenlieferanten bis Beratungsnetzwerke: Wie Vermögensmanager ihre Nachhaltigkeitsstrategien stärken

Kollage Verlag Fuchsbriefe © Bild: envato elements
Um die nachhaltige Kapitalanlage zu stärken, setzen Vermögensmanager auf die Zusammenarbeit mit externen Instituten. Eine Analyse der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz von 25 Organisationen enthüllt nicht nur eine reiche Vielfalt an Kooperationen, sondern auch signifikante Unterschiede in der Integration dieser Partnerschaften in ihre Nachhaltigkeitsstrategien.
  • Fuchs plus
  • Preisdruck auf natürliche Diamanten verschärft sich

Kaufzeit für Diamanten!

Der Kunde verlangt vermehrt synthetische Diamanten. © Foto: Pixabay
Die Preise für natürliche Diamanten sinken weiter mit einem Wertverlust von etwa 12 Prozent bei Einkarätern in bester Qualität. De Beers und Händler reagieren mit Preissenkungen und Produktionsanpassungen, während kleinere Juweliergeschäfte stark betroffen sind.
  • Fuchs plus
  • Logistik und Nachhaltigkeit

Elektro-LKW bei Österreichischer Post

Die Österreichische Post hat erstmals zwei Elektro-Lkw im Einsatz. Transportiert werden internationale Sendungen. Damit lassen sich rund 117 Tonnen direkte CO2-Emissionen pro Jahr einsparen.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Attraktive Bewertungen bei Small- und Mid-Caps

Im Fokus: Mögliche Übernahmekandidaten Small Caps

Größer werdende Geldstapel © jirsak / Stock.adobe.com
Small- und Midcaps, kleinere und mittelgroße börsennotierte Unternehmen gelten als unterbewertet. Ein "Run" auf diese Firmen dürfte nach der Sommerpause losgehen.
  • Fuchs plus
  • RKI-Protokolle jetzt ungeschwärzt

Whistleblowerin bringt Aufarbeitung der Coronazeit erneut ins Rollen

Die ungeschwärzten RKI-Protokolle bringen die Diskussion um die Rolle von Wissenschaft, Politik und unser Rechtssystem in der Coronazeit erneut ins Rollen. FUCHSBRIEFE hat die Protokolle, die von einer Whistleblowerin aus dem RKI ins Netz gestellt wurden, einer ersten Sichtung unterzogen.
Zum Seitenanfang