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Gute-Laune-Nachrichten zum Wochenbeginn am 17. August 2020

Reichlich Hilfszusagen, schnelle Gründungen

So richtig viel hat der Hochsommer an spannenden (und positiven) Daten und Infos gerade nicht zu bieten. Aber es gibt sie dennoch, die Gute-Laune-Nachrichten aus der Wirtschaft. FUCHS hat sie zusammengestellt.
Für einen motivierten Wochenbeginn für Sie und Ihre Mitarbeiter hat die FUCHS-Redaktion positive Daten und Entwicklungen aus der Wirtschaft recherchiert und zusammengestellt.

  • 2019 wurden in Deutschland 1.515 Gigawattstunden (GWh) Strom aus Klärgas erzeugt. Ein Plus von 1,6% gegenüber 2018. Mit dieser Strommenge könnte eine Großstadt wie Frankfurt ein Jahr lang mit Strom versorgt werden.
  • Die Gründungsprozesse in den Branchen "Alternative Energien" und "Informationstechnologien" verlaufen in Deutschland schneller als in den USA. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forschungsprojekt des IfM Bonn und der Universität Utrecht. Insgesamt dauert es in den untersuchten Branchen hierzulande im Durchschnitt rund 29 Monate, bis aus einer Idee ein Unternehmen entsteht, das substanzielle Gewinne erwirtschaftet.
  • Die Mehrwertsteuersenkung zum 1. Juli dämpft die Preisentwicklung. Die Inflationsrate ging im Juli um 0,1% im Jahresvergleich zurück. Die Preise sanken im Vergleich zum Vormonat Juni 2020 um 0,5%.
  • Die KfW Bankengruppe hat im ersten Halbjahr 2020 ein Zusagevolumen von 76,2 Mrd. Euro erreicht. Sie hat damit den Vorjahreswert mehr als verdoppelt (Vorjahreszeitraum 33,6 Mrd. Euro, +127%). Die inländische Förderung erfuhr aufgrund der Corona-Hilfsprogramme sogar eine Verdreifachung ihres Volumens auf 63,0 Mrd. Euro (20,8 Mrd. Euro, +203%). Auch die Nachfrage nach Wohnungsbauförderung hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt (12,7 Mrd. Euro; Vorjahr 5,4 Mrd. Euro). Die Beteiligungstochter KfW Capital steigerte ihre Zusagen des ersten Halbjahres auf 139 Mio. Euro (77 Mio. Euro). In der Export- und Projektfinanzierung sind die Zusagen der KfW IPEX-Bank auf 11,3 Mrd. Euro (10,0 Mrd. Euro) angestiegen.
  • Im Juni stieg die saisonbereinigte Industrieproduktion in der EU nach Schätzungen von Eurostat gegenüber Mai um 9,1%.
  • Das Euro-Währungsgebiet verzeichnete im Juni einen Überschuss im Warenhandel mit dem Rest der Welt von 21,2 Mrd. EUR. Das war mehr als im Juni 2019 (+ 19,4 Mrd.EUR).
  • Die Einzelhandelsumsätze in den USA stiegen im Juli um 1,2% gegenüber dem Vormonat. Sie lagen damit 1,7% über dem Niveau von Februar. Restaurants und Bars (+ 2,5 Mrd. USD), Tankstellen (+ 2,1 Mrd. USD) sowie Elektronik- und Haushaltsgerätegeschäfte (+ 1,5 Mrd. USD) machten den größten Teil des Anstiegs der Einzelhandelsumsätze im Juli aus (+ 6,6 Mrd. USD).

Fazit: Trotz hochsommerlich-ruhiger Datenveröffentlichungslage finden sich eine Reihe positiver konjunktureller Aspekte in den aktuellen Daten.

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