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Weltklimakonferenz COP29: Am Ziel vorbei

Relevanzverlust der Klimaverhandlungen

Immer weniger Staatschefs der großen Länder reisen noch zu den Verhandlungen rund um den Klimawandel an. Das Signal ist klar: Wer nichts zu verlieren hat, hat auch keine Verhandlung und Diskussion nötig.

Das Thema Klimawandel verliert rapide an politischer Relevanz. Das ist unsere Erkenntnis nach dem Ende der Weltklimakonferenz 2024. Zur COP29 reisten etliche Staatschefs gar nicht erst an. Darunter waren China, Indien und sogar die USA. Diese Länder tragen einen sehr hohen Anteil zu den globalen Emissionen bei. Die USA wollen nach der Wiederwahl von Donald Trump ohnehin aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz verzichtete ebenfalls auf eine Teilnahme. 

Die Weltklimakonferenz gleicht inzwischen einem jährlichen Ritual ohne nennenswerte Ergebnisse. Die Länder reden zwar miteinander und es werden Ausgleichszahlungen vereinbart. Die Versprechungen und Taten sind für die betroffenen Länder jedoch unzureichend. Die jährliche Konferenz verliert damit als ernst zu nehmendes Problemlösungstool an Kraft.

Finanzierung unzureichend

Die neuen Finanzierungszusagen werden sehr unterschiedlich bewertet. Die Beurteilung changiert zwischen „Trendwende“ (Thinktank Strategic Perspectives) und „Beleidigung“ (Nigeria, das dafür viel Zustimmung bekam). 

Die Erkenntnis von COP29: Klimaschutz geschieht nur, wenn es im Interesse der wirtschaftlich mächtigen Länder liegt. Solarzellen und Elektroautos kurbeln Chinas Wirtschaft an. Die Dekarbonisierung ist ein nationales wirtschaftliches Interesse, der Klimaschutz ein willkommener Nebeneffekt.

Fazit: Es wäre konsequent, das Signal der COP29 zu akzeptieren. Klimaschutz gibt es nur dann, wenn er wirtschaftliche Vorteile zur Folge hat.
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