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Informationen, die gute Laune machen

Rosinen für die Unternehmerseele

Nachrichten aus der Wirtschaft, die gute Laune verbreiten, sind gerade rar gesät. Aber wir suchen weiter einmal wöchentlich nach solchen "Rosinen" für die Unternehmerseele. Auch an diesem Montag sind wir wieder fündig geworden – auch wenn wir dafür tief graben mussten.

Unsere in der Finanzkrise 2008 gestarteten Gute-Laune-Nachrichten am Wochenbeginn, findet auch jetzt noch, in düsteren Corona-Zeiten, glücklicherweise Stoff. Dass manche Nachrichten noch nicht das aktuelle Konjunktubild spiegeln, liegt in der  Natur der Sache (also der Statistik). Aber es zeigt noch einmal: viele westliche Staaten, voran Deutschland und die USA, standen vor der Rezession wirtschaftlich einigermaßen robust da.

Boom bei Feiern 2021

Im nächsten Jahr werden Gaststätten und auf Hochzeiten und Familienfeiern spezialisierte Veranstalter sowie Caterer einen Sonderboom erleben. Denn zahllose Feierlichkeiten werden gerade um ein Jahr verschoben. Bis zum Jahresende hin werden Hochzeiten reihenweise abgesagt oder die Planungstermine auf nächstes Jahr verlegt.

Es gibt auch noch weitere Branchen, die sich freuen dürfen. In der Corona-Krise verzeichnet der Einzelhandel eine starke Nachfrage nach Gütern des täglichen Bedarfs. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzten die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland im Februar 2020 real 6,4% und nominal 7,7% mehr um als im Vorjahresmonat.

Einzelhandel mit kräftigem Anstieg

Im Einzelhandel mit Lebensmitteln zeigt sich die erhöhte Nachfrage besonders: Der Einzelhandel mit Lebensmitteln setzte real 9,5% und nominal 12,3% mehr um als im Februar 2019.

Die Inflationsrate hat sich im März auf Jahresbasis auf +1,4% leicht abgeschwächt (Januar und Februar jeweils +1,7%). Vor allem die Energiepreise, bedingt durch den Preisverfall bei Mineralöl gingen zurück. Insgesamt aber war das Preisbild sehr uneinheitlich. Etliche  Branchen (Nahrungsmittel, Stromerzeuger, KfZ-Reparaturen) konnten höhere Preise durchsetzen. In der Eurozone sank die Preissteigerungsrate im März auf 0,7% (Februar: 1,4%).

Zu Jahresbeginn weniger Pleiten

Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im Januar noch einmal deutlich zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat registrierten die deutschen Amtsgerichte 1.609 Pleiten –  5,4% weniger als im Januar 2019.

Die USA haben im letzten Quartal 2019 noch einmal ein sattes Wachstum von +2,1% hingelegt. Den höchsten Wert erreichte Washington D.C mit einem Plus von 3,4%.

Fazit: Niemals diesen Spruch vergessen: Und denkst du schon, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her.

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