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Trump will mit Kuba-Aktionenen vom Irankrieg ablenken

USA: Kuba-Invasion geplant?

Donald Trump greift nach Kuba und will damit vom Iran-Krieg ablenken und die Schmach von 1961 vergessen machen.

Es deutet viel darauf hin, dass US-Präsident Donald Trump den nächsten Krieg plant. Trump hat in der Karibik laut einem Bericht des US-Magazins „Politico“ bereits große Teile der Marine zusammengezogen. Der Aufmarsch ähnelt dem vor Beginn des Irankriegs. Die Kriegsrhetorik auch. „Ein gescheiterter Staat 90 Meilen vor unserer Küste stellt eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten dar", sagte US-Außenminister Marco Rubio.

Trump setzt Kuba seit Monaten wirtschaftlich und politisch unter Druck. Wiederholt drohte er unter anderem damit, das Land zu übernehmen und verhängte zudem eine Ölblockade. Kuba steckt derzeit in der schwersten Wirtschaftskrise seit den 1990er-Jahren. Das kommunistische Land hat deswegen die internationale Gemeinschaft um Hilfe gebeten, weil eine humanitäre Katastrophe drohe.

Innenpolitisches Kalkül

Politische Beobachter sehen in einem Einmarsch Kubas ein Ablenkungsmanöver vom Irankrieg. Ein erfolgreicher Regimewechsel in Havanna soll sich positiv auf die Stimmung unter den konservativen republikanischen Stammwähler auswirken, Trump vor den Midterms aus dem Umfragetief holen und die Schmach der Schweinebucht 1961 vergessen machen.

Fazit: Trump will den Machtbereich der USA im Atlantik ausbauen. Nach Venezuela ist Kuba das zweite Ziel, um sich mit einer gelungenen Invasion innenpolitisch zu profilieren.
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