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Neue Gassanktionen gegen Russland beschlossen

Russland exportiert wieder mehr Gas nach Europa

Die EU hat im 14. Sanktionspaket neue Gas-Sanktionen gegen Russland beschlossen. Künftig wird der Umschlag von russischem LNG verboten. Damit dürfte auch der russische LNG-Anteil wieder sinken. Zuletzt hatten die Importe von russischem Gas die Importe aus den USA wieder überholt.
Der Anteil des russischen Gases im europäischen System hat den Anteil des amerikanischen Gases wieder überholt. Aktuelle Zahlen zeigen, dass der Anteil des russischen LNG an den Gesamtimportmengen nach Europa im Mai wieder auf 15% gestiegen ist. Der US-Anteil bei verflüssigtem Erdgas lag dagegen bei 14%. 

Der russische Anteil dürfte in den nächsten Monaten aber wieder zurückgehen. Denn die EU hat sich heute (Donnerstag) auf neue Sanktionen gegen russisches Gas geeinigt. Das 14. Sanktionspaket sieht vor, den Umschlag von russischem Flüssigerdgas (LNG) in der Europäischen Union zu verbieten. Derzeit wird russisches LNG in Europa vor allem in belgischen und französischen Häfen wie Zeebrugge und Montoir umgeschlagen und von dort in andere Staaten transportiert. 
Fazit: Der Anteil russischen LNG wird wieder sinken, die Importe aus den USA werden wieder steigen. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) kann sich dann wieder entspannt zurücklehnen, weil sich dann vermutlich bald weniger russische "Gasmoleküle unter die deutschen Gasmengen" mischen.
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