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Ukraine-Krieg schwächt Russlands Machtposition im Nahen Osten

Russland ist geopolitisch am Limit

© Negro Elkha / stock.adobe.com
Der Iran-Konflikt offenbart den schwindenden Einfluss Russlands im Nahen Osten. Trotz traditioneller Verbundenheit mit Iran agiert Moskau vorsichtig und reaktiv, eingeschränkt durch den Ukraine-Krieg. Ähnlich ist die Lage in Venezuela.

Der Iran-Konflikt entlarvt den Machtverlust Russlands im Nahen Osten. Russland versucht zwar, seine strategischen Interessen zu wahren, agiert aber sehr vorsichtig und nur reaktiv. Sollten sich die USA zu einem militärischen Eingreifen entschließen, wird Moskau das akzeptieren müssen. Der Ukraine-Krieg schränkt den Handlungsspielraum Moskaus in der Region erheblich ein.

Der Iran ist zwar traditionell ein enger Verbündeter Moskaus, aber Russland kann aktuell nicht frei agieren. Der Ukraine-Krieg bindet Ressourcen, politischen Fokus und diplomatische Kapazitäten. Russlands Einfluss in der aktuellen Entwicklung in der Region ist eher symbolischDas gleiche Bild zeigt sich in Venezuela. Auch dort zeigt Russland zwar Präsenz und agiert mit Schiffen. Einen wirkungsvollen Schutz der venezolanischen Tanker kann das Land aber nicht leisten. Eine Verhinderung der US-Invasion war nicht denkbar. 


Fazit: Russland dominiert zwar den Ukraine-Krieg. Der bindet aber inzwischen so viel Kraft, dass Moskau andere geopolitische Einfluss-Sphären vernachlässigen muss. Das Land kann nicht mehr gleichzeitig eine dominante Rolle in verschiedenen Regionen spielen.
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