Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2691
Wasser für die Produktion wird rationiert

Schafft eine eigene Wasseraufbereitung Abhilfe?

Wasser aus Leitung. © Jeriko / stock.adobe.com
Wassermangel betrifft auch in Deutschland zunehmend die Industrie und den produzierenden Mittelstand. Beispiel Tesla: Das Unternehmen kann in der Gigafactory Berlin (Grünheide) seine geplante Wasserentnahme nicht einfach erhöhen. Es musste zusichern, die Entnahme durch die Aufbereitung schon genutzten Wassers in Grenzen zu halten. Immer mehr Unternehmen werden künftig von solchen Regelungen betroffen sein.

Wasserver- und Entsorgung ist für eine wachsende Zahl von Unternehmen ein Problem. Eine betriebsinterne Wasseraufbereitung kann dabei helfen, das Problem zu lösen. Dabei sollten Unternehmen zuerst analysieren, welche Wasserqualität in der Produktion benötigt wird. Hintergrund: Die häufigste Nutzung von Wasser im Unternehmen dient der Reinigung von Maschinen und zur Kühlung. Kühlwasser, das oft in großen Mengen benötigt wird, muss aber meist keine Trinkwasserqualität haben. An dieser Stelle lässt sich relativ einfach viel Wasser sparen.

Reinigung für alle Branchen möglich

Die Wasseraufbereitung kann in fast jeder Branche genutzt werden. Denn es gibt nur wenige Verschmutzungen, die nicht wieder aus dem Wasser gelöst oder deutlich reduziert werden kann. Die Kosten für die Aufbereitung unterschieden sich daher je nach Reinigungsaufwand. Am einfachsten sind üblicherweise Abwässer aus der Nahrungsproduktion, die häufig sogar wieder zu Trinkwasser gereinigt werden. 

Sogenannte „Monoabwässer“, die Verunreinigungen aus einem einzelnen Prozess haben, sind einfacher zu reinigen, als Mischabwässer. Daher lohnt es sich, etwa Chemie- oder Pharmaabwässer direkt nach einem Produktionsvorgang aufzufangen und aufzubereiten. In der Metallverarbeitung ist es Wasser aus Kühlprozessen oder aus der Lackierung, das aufbereitet und im Kreis geführt werden kann.  

Betriebliche Expansion wird schwieriger

Perspektivisch problematisch dürften Produktionsausweitungen werden. Denn mit ihnen geht häufig ein deutlicher Anstieg des Wasserverbrauchs einher. Es ist aber davon auszugehen, dass die Behörden die Entnahme neuer größerer Mengen nicht mehr gestatten oder nur stark eingeschränkt zulassen. Auch die Einleitung von Abwässern dürfte künftig noch strenger reguliert werden. Denken Sie die Wasser-Frage bei Expansionsplanungen also gleich mit. Selbst regionale Wasserrationierungen im Sommer sind inzwischen denkbare Szenarien. Das könnte sogar die laufende Produktion ausbremsen.

Fazit: Wasser wird auch für Unternehmen zu einem Risikofaktor in der Produktion. Analysieren Sie Ihre Prozesse, langfristigen Planungen und loten Sie Handlungsoptionen aus. Eine eigene Wasseraufbereitung, die auf den Produktionsprozess abgestimmt ist, kann hilfreich sein.

Hinweis: Envirochemie, ein Anbieter von Wasseraufbereitung für die Industrie, bietet mit seinem Envicheck die Möglichkeit, das Potenzial einer Abwasseraufbereitung im Unternehmen zu analysieren und zu optimieren. Mehr Infos unter https://tinyurl.com/yckjz29s

Neueste Artikel
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 15: Performance, Gewinner und Verlierer

Markt, Fonds, Benchmark – Lektionen aus Projekt 8

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Kalenderwoche 15 war im Performance‑Projekt 8 (vermögensverwaltende Fonds) eine Woche ohne jede Handelsaktivität. Kein Fondswechsel, keine taktischen Manöver, keine Eingriffe. Und doch entstand ein klares Bild. Das Benchmarkdepot setzte den Maßstab, die Fondsportfolios reagierten unterschiedlich. Wer genau hinsieht, erkennt: Gerade im Fondsprojekt zeigt sich, wie viel Struktur, Ausrichtung und Historie wirklich bedeuten.
  • Wochenbericht zu Projekt VII: Bewegung, Mut und Momentum im Private Banking

Struktur schlägt Aktion – Lektionen aus Projekt 7

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Kalenderwoche 15 im Performance‑Projekt 7 (Private Banking Depot) war keine Woche der lauten Entscheidungen, sondern der leisen Wirkungen. Das Benchmarkdepot blieb passiv, nur wenige Vermögensverwalter handelten aktiv – und dennoch entstand eine klare Rangordnung. Wer genauer hinsieht, erkennt: Diese Woche erzählt viel darüber, wie Struktur, Markt und Risiko zusammenspielen, wenn Aktion zur Nebensache wird.
  • Wochenbericht zu Projekt V in KW 15: Rendite, Risiko und Marktdynamik

Risiko ohne Aktion: Die stille Woche im Performance‑Projekt 5

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Kalenderwoche 15 war eine Woche ohne Handelsaktivitäten – und genau deshalb besonders aufschlussreich. Die Vermögensverwalter im Performance‑Projekt 5 (vermögensverwaltende Fonds) ließen ihre Portfolios unverändert, während die Märkte arbeiteten. Wer genauer hinschaut, erkennt: Gerade in der Ruhephase zeigen sich Struktur, Risikoprofil und Managementstil deutlich. Diese Woche liefert seltene Klarheit darüber, wie Vermögen, Entwicklung und Drawdown wirklich zusammenhängen.
Zum Seitenanfang