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Konkurrenz und Unsicherheit schlagen auf Mietpreise durch

Scharfer Wettbewerb bei Gewerbeimmobilien

Manager mit Tablet checkt Aufträge vor einer Lagerhalle. © TMLsPhotoG / stock.adobe.com
Angesichts konjunktureller Unsicherheiten, Lieferausfällen und durch Corona ausgezehrte Kassen erleben Gewerbeimmobilien derzeit eine eher gedämpfte Nachfrage. Zudem hat sich der Wettbewerb der Branche in den vergangenen Jahren erhöht. Für Gewerbemieter sind das gute Nachrichten.
Die Mietsteigerungsraten bei Industrie-, Logistik- und Lager-Immobilien werden 2022 nachlassen. Das erwartet das Institut der deutschen Wirtschaft in einem Gutachten für die IndustrialPort GmbH & Co.KG. Nachdem die Mieten im Pandemie-Jahr 2020 um 2,2% sanken, sind sie 2021 wieder um 3,9% gestiegen. Die anhaltenden Lieferkettenprobleme und die Folgen des Ukraine-Krieges werden die Nachfrage nach Industrie-, Logistik- und Lager-Immobilien in diesem Jahr aber erneut dämpfen.

In den vergangenen Jahren wurden viele Neubauten aus den Boden gestampft. Vor allem Logistik-Immobilien erfreuten sich im Zuge des verstärkten Online-Handels einer regen Nachfrage. Die Immobilieneigentümer sehen sich nun einem scharfen Wettbewerb ausgesetzt. Bei den Lager- und Produktionshallen gab es in den vergangenen Jahren einen Trend hin zur Vergrößerung. Die Ausstattung blieb dabei oftmals auf der Strecke - auch das spricht für eine abflachende Mietdynamik.

Gegenläufige Trends

Um die Kosten gering zu halten, stehen bei Unternehmen Logistik- und Lager-Mietobjekte abseits der AAA-Lagen höher im Kurs. Einen entgegenläufigen Trend beobachtet das Institut der deutschen Wirtschaft bei Produktionshallen. Angesichts von Automatisierung, Digitalisierung, Emissionsminderungen und Homeoffice-Nutzung ziehen diese näher an die Städte heran. Dieses ist mit höheren Preisen verbunden. Angesichts der konjunkturellen Unsicherheiten dürften aber viele Unternehmen in diesem Jahr Verlagerungen zurückstellen.

Regional betrachtet dürften der stärkste Mietdruck damit an Standorten mit guter Infrastrukturanbindung herrschen. Das sind etwa Objekte im Ruhrgebiet, im südlichen Hessen, im nördlichen Baden-Württemberg (Region Karlsruhe, Heilbronn, Stuttgart) und im Einzugsgebiet wirtschaftlich gut erschlossener Städte (Berlin, Bremen, Hannover, Leipzig, München).

Fazit: Die Mieten für Logistik-Immobilien sind weitgehend ausgereizt, Steigerungen nur an wenigen Standorten und bei wenigen Objekten durchsetzbar.

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