Spanische Wirtschaft: Von den USA nach China
Die spanische Wirtschaft wendet sich von den USA ab und fokussiert stärker auf Chian. Hintergrund: Die Spannungen zwischen der spanischen Links-Regierung und den USA wachsen. Premier Pedro Sánchez lehnt den Kriegskurs Donald Trumps offen ab. Dafür versucht dieser, ihn wirtschaftlich zu bestrafen. Einige Branchen in Spanien wie die Schönheitsindustrie richten ihre Fühler deswegen nach China aus. Die spanische Auto- und Lebensmittelindustrie machen das schon lange.
Den Sektor beunruhigen die geopolitischen Entwicklungen, wie ein Sprecher gegenüber FUCHSBRIEFE äußert. Im Jahr 2024 erreichten die Exporte dieser Branche rund 5,2 Milliarden Euro (+40 %), wovon 12,7% nach Angaben der spanischen Lobby Beauty-Cluster in die USA gingen.
Die spanischen US-Exporte sanken wegen der Zölle um 8%
China ist Spaniens viertwichtigster Handelspartner, laut der spanischen Stiftung Fundación Consejo España China. Die USA liegen auf Platz 6. Seit einigen Jahren haben sich die spanischen Handelsbeziehungen mit China wieder intensiviert, während die mit den USA immer komplizierter werden.
Den größten Exportrückgang verzeichnete Olivenöl; auch die spanischen Weinexporte sanken von 335 auf 288,3 Millionen Euro. Chinas Regierung hat sich schon bereit erklärt, Einbußen der Spanier durch die Konfrontation mit Trump mit Importen zu kompensieren.