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Stadtwerke in guter Position, um neue Märkte zu erobern

Stadtwerke werden zu Gewinnern der Energiewende

Öffentliche Versorger können sich neue Märkte erobern. Foto: © Michael Gaida from Pixabay
Die Stadtwerke sind in einer guten Position, um zu den großen Profiteuren der Energiewende zu werden. Durch die Dekarbonisierung der Energieversorgung eröffnen sich neue Märkte für sie. In drei großen Märkten, die in den kommenden Jahren stark wachsen werden, bestehen große Chancen.

Die Stadtwerke werden die großen Gewinner der Energiewende. Als Kooperationspartner können Sie mit profitieren. Durch ihre Position nah am Endkunden und durch ihren Zugriff auf regionale Erzeugung und Energieverteilnetze können sie in neue Märke vorstoßen. Zwar ist die Größe der Märkte durch die grundlegende Veränderung ihrer Struktur nicht eindeutig zu benennen. Klar ist jedoch, dass sie riesig sind, ist der Wirtschaftsprüfer EY überzeugt.

Drei neue Wachstumsmärkte

Insbesondere drei Märkte versprechen neues Wachstum: E-Ladesäulen, Fernwärme und Wasserstoff. Bei E-Ladesäulen werden die Umsätze Ende des Jahrzehnts etwa fünf Mrd. Euro betragen. Für Wärmeversorgung gaben alleine die deutschen Haushalte 2017 (aktuellste erhältliche Zahlen) knapp 38 Mrd. Euro aus. Ähnlich hohe Ausgaben tätigt die Industrie. Derzeit wird das Geld vor allem für Gaslieferungen ausgegeben. In Zukunft wird Fernwärme eine viel größere Rolle spielen. Am schwersten ist der Wasserstoff-Bedarf der nächsten Jahre abzuschätzen. Aber auch hier werden in den dreißiger Jahren Umsätze in zweistelliger Milliardenhöhe erzielt werden. Städtische Gasnetze könnten als Verteilnetze dienen.

Kooperationen sind nötig, um die neuen Märkte zu erobern

Die Stadtwerke werden allerdings nur mit Kooperationen die wirtschaftlichen Potenziale heben können. Zwar konnten die Stadtwerke dem Wirtschaftsprüfer PWC zufolge in den letzten Jahren eine hohe EK-Quote von im Branchenschnitt 36% halten. Zugleich steigerten sie ihr Anlagevermögen. Die meisten senkten gleichzeitig die Verschuldung.

Kooperationen sind aber zum einen aus technischen Gründen nötig. Ein Beispiel: Abwärme aus der Industrie oder den Abwasserkanälen ist günstig und verursacht wenig Emissionen. Sie kann aber nur durch Zusammenarbeit genutzt werden. Zum zweiten erfordern die hohen Investitionen in Strom-, Wärme- und Gasnetze Kooperationen. Alleine für die regionalen Stromnetze sind der Deutschen Energie-Agentur dena zufolge bis 2030 Investitionen von etwa 11 Mrd. Euro nötig.

Fazit: Die Stadtwerke sind in einer guten Position, zu den großen Gewinnern der Energiewende zu werden. Hier ergeben sich Chancen für Unternehmen. Denn die städtischen Versorger können ihre Potenziale nur mit externer Unterstützung heben.

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