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Steuersenkung zugunsten des Kunsthandelsplatzes Deutschland

Steuer-Vorteil stützt Kunstmarkt

Der Kunstmarkt kommt im neuen Jahr wieder in Bewegung. Nachdem in den letzten Jahren durch steigende Gebühren für Einlieferer – und Aufgelder die Kunden geschröpft wurden, scheint die Spitze des Fahnenmastes erreicht zu sein. Die Veränderungen im Steuersatz entlasten den Kunsthandelplatz nun.

Die großen Auktionshäuser sind auf Tour, um neue Werke für 2025 zu akquirieren. Trotz schleppenden Geschäfts im Vorjahr erzielten die großen deutschen Versteigerer einige beachtenswerte Millionenzuschläge. Liebling der Kunstsammler ist nach wie vor Max Beckmann. Drei seiner Arbeiten reüssierten mit über einer Million Euro. Nennenswerte Zuschläge aktueller junger Künstler in sechs bis siebenstelliger Höhe waren nicht zu verzeichnen.

Die Senkung der Umsatzsteuer von 19 auf den ermäßigten Steuersatz von 7% im Kunsthandel zum 1. Januar 2025 schafft real eine spürbare Entlastung. Die Wirkungen dieser steuerlichen Maßnahme auf die Geschäftsaussichten der Auktionshäuser und Galeristen ist noch nicht absehbar.

Bessere Ausgangssituation für Deutschland

Jedoch stärkt die Steuersenkung den Kunsthandelsplatz Deutschland erheblich. Ob dieser Funken allerdings auch auf die Kunden überspringt und diese nun wieder stärker in den Sektor Kunst investieren, bleibt abzuwarten. Im Dialog mit einigen Auktionshäusern wurde indirekt auf Sparbemühungen und Maßnahmen zu den Kostensenkungen verwiesen. Sparen ist angesagt. Sotheby`s hat bereits einen Abbau zahlreicher Mitarbeiter angekündigt bzw. vollzogen. Der dortige deutliche Umsatzrückgang zur Novemberauktion 2024 von knapp 50% wirkt sich direkt auf der Gewinnebene aus.

Überaus erfolgreich verlief die 8. Ahrenshooper Winterauktion am 30. Dezember 2024. Mit einer sensationellen Zuschlagquote von 96% knüpfen die Spezialisten für norddeutsche regionale Kunst nahtlos an die Vorjahre an. Viele Objekte wurden z.T. weit über dem Schätzpreis vermittelt. Mit einer etwas geringeren Quote von ca. 77% haben die Wiecker Kunstauktionen am 1. Januar 2025 das Jahr eröffnet. Auch hier lag der Schwerpunkt auf Künstlern mit Bezug zur Ostseeküste. Die nächste Auktion wurde bereits für Pfingsten 2025 avisiert.

Ausstellungsempfehlungen zu Chemnitz - Kulturhauptstadt Europas 2025

 

Chemnitz, Kunstsammlungen

Karl Schmidt-Rottluff und die Brücke (Ausstellung)

15. Februar bis 31. Dezember 2025

 

Chemnitz, Galerie Weise

Jürgen Henker / Manfred Pietsch Landschaften

26. Februar bis 24. April 2025

 

Chemnitz, Industriemuseum

Tales of Transformation Erleben Sie die spannungsreiche Entwicklung der Stadt Chemnitz bis zu den aktuellen Transformationsprozessen. Chemnitz gab den Startschuss für die Industrialisierung in Sachsen und entwickelte sich zum „sächsischen Manchester“.

25. April bis 16. November 2025

 

Chemnitz, SMAC

Silberglanz & Kumpeltod  Die Bergbau-Ausstellung

bis 29. Juni 2025

Fazit: Die Steuersenkungen im Kunstmarkt verschaffen dem Markt in Deutschland eine bessere Ausgangssituation. Ob das auch beim Kunden ankommt und die Auktionshäuser bessere Gewinne machen, ist noch abzuwarten.
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