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MiFID II
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  • Interview mit Rechtsanwalt Jens Graf, Anwalt für Kapitalanlagerecht, Düsseldorf

Kunden sind durch Prämienvertrieb per se gefährdet

Euro, Eurozone, Geld, Finanzen
Kunden sind durch Prämienvertrieb per se gefährdet. Copyright: Picture Alliance
Jens Graf ist nicht davon überzeugt, dass Banken und Berater wegen der MiFID II-Regelungen ihre Kunden besser beraten. Eher das Gegenteil sei der Fall, so seine ernüchternde Feststellung. Auch anderweitig sieht er bislang keine positive Wandlung, was Verhalten und Dienstleistungsangebot von Banken betrifft. „Kunden sind so lange gefährdet, wie Berater vom Produktaufleger umsatzabhängig prämiert werden“, so Graf
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  • Interview mit Rechtsanwalt Hans Witt, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Heidelberg

Gräben zwischen Banken und Kunden wachsen

Beim Einkauf empfiehlt es sich eine Qualitätssicherungsvereinbarung abzuschließen
Gräben zwischen Banken und Kunden wachsen. Copyright: Pixabay
Rechtsanwalt Hans Witt ist der Ansicht, dass MiFID II das Verhältnis von Banken zu ihren Kunden nicht verbessert. Der Anwalt geht hart mit den Geldhäusern ins Gericht. Er meint, dass die Banken nicht, wie vielleicht noch vor 30 Jahren, mit dem Kunden etwas erreichen wollen, sondern oft nur noch auf Kosten des Kunden. „Die Banken haben es in der Vergangenheit versäumt, selbst dafür Sorge zu tragen, dass bei fehlerhaften Beratungen durch Mitarbeiter ernsthafte Konsequenzen gezogen werden“, so Witt
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  • Interview mit Rechtsanwalt Klaus Nieding, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Frankfurt am Main

Anleger wollen keine Bevormundung

Ein Geschäftsführer an seinem Schreibtisch
Anleger wollen keine Bevormundung. Copyright: Pexels
Rechtsanwalt Klaus Nieding sieht Kunden aufgrund der Informationsflut nach MiFID II weiterhin nicht in der Lage, selbstbestimmte Anlageentscheidungen zu treffen. Zudem ist für ihn ein neuer Trend besorgniserregend: Kryptowährungen. „Aufgrund seiner geringen Regulierungsdichte sei der Kryptomarkt im hohen Maße anfällig für betrügerische Systeme und berge für Anleger daher erhebliche Risiken, so Nieding.
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  • In aller Kürze

MiFID II auch für Finanzvermittler

Auch Telefonate mit Ihrem Finanzvermittler müssen in näherer Zukunft aufgezeichnet werden. Das sieht der Referentenentwurf des Wirtschaftsministeriums zur Umsetzung der EU-Richtlinie MiFID II für Finanzanlagenvermittler (freie Vertriebe) vor. Bisher trifft das nur auf Bankberater zu. Allerdings werden die 38.000 Vermittler in Deutschland weiterhin Provisionen von Fonds einstreichen dürfen – solange das die Beratungsqualität nicht beeinflusst. Der Vermittler muss dem Anleger aber in jedem Fall seinen Interessenkonflikt aufdecken.
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  • Fuchs|Richter Prüfinstanz - Der große Private Banking Test

Die neue Welt unter „MiFID“

Seit Anfang diesen Jahres zählt die neue Finanzmarkregulierungs-Richtlinie MiFID II. Diese neuen Vorgaben des Gesetzgebers haben das Private Banking verändert. Wo zum Guten und wo zum Schlechten, in welche Richtung generell und wie die Vorgaben von den Anbietern interpretiert werden, dies kann der Praxistest der Fuchs|Richter Prüfinstanz offenlegen...
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  • Gebühren im Private Banking bleiben moderat

Drei Viertel der Banken sind weiter provisionsabhängig

HSBC eine der größten Banken mit einem großen Private Banking Angebot©Picture Alliance
Die Anlage-Regulierungsrichtlinie MiFID II hat die Banken mit hohem Mehraufwand belastet. Dennoch zeigt sich das bisher kaum in den Gebühren. Dies ergibt sich aus der Analyse der Standardkonditionen im Private Banking im deutschsprachigen Raum durch die FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ.
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  • Auch die Schweiz schafft die zweite Gebühr nicht ab

Rückvergütungen bleiben ein Thema für Kunden

In der Vermögensverwaltung gibt es zwei Arten von Gebühren: die offen verlangte Gebühr für die Tätigkeit des Vermögensverwalters. Und zusätzlich Rückvergütungen. Sie sollten eigentlich eingeschränkt werden. Doch vor allem in der Schweiz behalten die Banken weiterhin große Freiheiten, sie zu kassieren.
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  • MiFid II in der Praxis

Kaum eine Bank zeichnet Kundengespräche auf

Seit Jahresbeginn ist die Finanzmarktrichtlinie MiFid II in Kraft. Sie verpflichtet die Institute zur Aufzeichnung von Kundengesprächen und zu einem vollständigen Gebührenausweis. Doch in der Praxis wird das Thema sehr unterschiedlich gehandhabt. Dafür gibt es einen Grund.
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  • MiFID II seit Januar in Kraft - Was macht das mit dem Kunden?

Vertrauen auf dem Prüfstand

Seit Januar 2018 ist die Finanzmarktrichtlinie MiFID II in Kraft. Sie schreibt u.a. vor, Kundengespräche aufzuzeichnen. Das untergräbt das Vertrauensverhältnis zwischen Kunde und Berater.
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