Viele Unternehmen kennen die Fördermöglichkeiten der Arbeitsagentur noch nicht. Jetzt können sie mit einem Online-Tool schnell prüfen, ob und was förderfähig ist.
FUCHS-Briefe
So wirbt die BA im Ausland für deutsche Sozialleistungen
Die Bundesagentur für Arbeit informiert neuerdings auch auf Arabisch über das Bürgergeld – inklusive Schonvermögen, Erstausstattung und Freizeitförderung. Kritiker sehen darin eine Einladung ins Sozialsystem, Befürworter ein Integrationswerkzeug. Die Debatte hat weitreichende Folgen für Arbeitsmarkt und Wirtschaft.
Der Umgang mit Schwerbehinderten ist herausfordernd für die Arbeitgeber. Sie erfordert besondere Sorgfalt bei Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Schwerbehinderten-Quote oder bei öffentlich ausgeschriebenen Neueinstellungen. Obwohl die Firma letztlich den Schwerbehinderten bei einer Stelle nicht berücksichtigte, ist das nach der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) nicht zu beanstanden.
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Fachkräftelücke: Warum Zuwanderung nur ein Teil der Lösung ist
Deutschland steckt im Dilemma: Die Zuwanderung ist hoch, aber der Fachkräftemangel bleibt bestehen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) kennt eine wesentliche Ursache. FUCHSBRIEFE haben mit dem IAB dazu gesprochen.
Trotz einiger Hürden ist die Rekrutierung von Azubis aus Drittstaaten für viele Unternehmen inzwischen ein interessanter Weg, ihren Fachkräftenachwuchs zu sichern. FUCHSBRIEFE erklären Ihnen, wie Dienstleister dabei helfen können und worauf Sie achten sollten.
FUCHS-Briefe
Anzahl der schwerbehinderten Mitarbeiter bis Ende März melden
In Deutschland leben rund 10,4 Millionen Menschen mit einer Behinderung. 7,6 Millionen von ihnen sind schwerbehindert. Sie haben einen Grad der Behinderung von 50 oder mehr. Für sie haben Betriebe mit über 20 Beschäftigten besondere Auflagen bei der Beschäftigung. Knapp 38% erfüllen die Beschäftigungsquote von 5%. Die anderen müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen, die sich in diesem Jahr erhöht.
FUCHS-Briefe
Zwei Vermittlungsprojekte helfen Unternehmen bei der Personalsuche
Die Industrie- und Handelskammern (IHK) und speziell die Auslands-Handelskammern (AHK) helfen Firmen beim Recruiting von Fachkräften im Ausland. FUCHSBRIEFE haben sich im indischen Mumbai und in Düsseldorf bei den Kammer-Organisationen umgehört und nach den Vermittlungserfolgen verschiedener Projekte gefragt.
Unternehmen müssen IT-Fachkräfte im Ausland gewinnen. Da es in den anderen EU-Staaten ebenfalls an Softwareentwicklern, IT-Projektmanagern, Frontend- und Backend-Entwicklern mangelt, müssen die Firmen in Asien suchen. FUCHSBRIEFE haben sich angesehen, wie das Recruiting funktioniert und wer dabei hilft.
Arbeitgeber, die berufliche Weiterbildungsangebote für ihre Beschäftigten oder sich selbst suchen, müssen sich in einem Dschungel von Angeboten zurechtfinden. Sich hier einen Überblick zu verschaffen, ist alles andere als banal. Was bislang fehlte, war eine zentrale Datenbank, die alle relevanten Angebote zusammenführt. Seit Anfang dieses Jahres ist das anders.
Massenentlassungsanzeigen waren bislang das Risiko für Betriebe. Wurden Meldeformalien nicht beachtet, waren die Kündigungen oftmals unwirksam. Damit ist jetzt Schluss. Der Europäische Gerichtshof stärkt die Position von Unternehmen.
Produktionshelfer zu Fachkräften weiterzubilden kann in einigen Bereichen den Fachkräftemangel stark verringern. Das zeigt eine Studie des arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Für Unternehmen kann sich das doppelt rechnen. Denn solche Weiterbildungen werden großzügig gefördert.
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Hohe Einkommensschwelle verhindert mehr Zuwanderung
Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz wird den Zuzug von Facharbeitern kaum erleichtern. Zwar schafft das Gesetz bürokratische Erleichterungen zur bisherigen Regelung. Aber es werden neue Hürden aufgebaut. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerb zu.
Die Politik steht seit jeher im Verdacht Kumpanei und Vetternwirtschaft zu betreiben. In der Maskenaffäre 2021 zeigte sich, welche ernsthaften Konsequenzen der „Sumpf“ mit sich brachte. Diese "Selbstversorgungs-Tradition" mit der Strategie „Posten für Parteifreunde“ zeigt sich immer stärker auch bei der SPD.
Eine Büroangestellte packt ihre Sachen in eine Kiste. Symbol für Kündigung. Copyright: Pexels
Die Wirksamkeit einer ordentlichen Kündigung kann von der Vollständigkeit der Massenentlassungsanzeige (notwendig bei fünf Entlassungen in einem Monat) gegenüber dem Arbeitsamt abhängen. Ein Urteil des Hessischen Landesarbeitsgerichts (LAG) sorgt jetzt für Irritationen bei dem eingespielten Verfahren.
Weiterbildungen werden von der Arbeitsagentur stark gefördert. Zum einen die Weiterbildung selbst, zum zweiten auch der Arbeitslohn für die Mitarbeiter, die daran teilnehmen. Besonders kleine Unternehmen können so einen Großteil der Kosten vom Staat erhalten.
Ein Förderprogramm bietet Unterstützung für Ausbildungsbetriebe. Gefördert wird zum einen der Erhalt des Ausbildungniveaus, zum anderen die Übernahme von Azubis aus anderen Betrieben.
Kommt jetzt die Azubi-Krise? Der Ausbildungsmarkt ächzt unter der Corona-Krise – gerade die Industriebetriebe halten wacker dagegen. Das 'Königsinstrument' ist das Kurzarbeitergeld. Es ist jetzt auch für Ausgelernte und Azubis gängig gemacht worden.
In der Corona-Krise lässt der Staat die Kontrolle fallen. Hartz-IV kann in den nächsten Monaten deutlich leichter beantragt werden. Auch der Blick aufs Vermögen entfällt weitgehend.
FUCHS-Briefe
Erleichterter Zugang zum Kurzarbeitsgeld soll Arbeitgebern helfen
Kurzarbeitergeld (KUG) ist für die Betriebe jetzt ein wichtiges Instrument, um die Beschäftigten zu halten. Die Bundesregierung hat eine Reihe von Regelungen so verändert, dass das Instrument noch besser in der Praxis zur Anwendung kommen kann. FUCHSBRIEFE informieren über die wichtigsten Neuerungen.