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BFH
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  • BFH gibt Hilfestellung

Die Kapitalgesellschaft als Sonderbetriebsvermögen

Die Beteiligung eines Gesellschafters einer Personengesellschaft an einer Kapitalgesellschaft, z.B. eine GmbH, kann zum Betriebsvermögen bei der Personengesellschaft gehören. Voraussetzung: Die Beteiligung an der GmbH muss dazu geeignet und bestimmt sein, die Beteiligung des Gesellschafters an der Personengesellschaft zu stärken. Wann das der Fall ist – und wann nicht – hat der BFH klargestellt.
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  • Außenprüfung des Finanzamts

Die Gemeinde darf "Mäuschen spielen"

Es gibt viele Gemeinden, die sind so klein, da kennt jeder jeden. Vor allem in Politik und Unternehmen. Um so unangenehmer, wenn ein Gemeindevertreter bei der Außenprüfung des Finanzamts "Mäuschen spielt". Der BFH hat geregelt, was er alles mitbekommen darf.
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  • Bundesfinanzhof erlaubt keine Minderung des Betriebsgewinns

Investzulage zählt als "Gewinn"

Bestimmte Betriebsausgaben dürfen (laut § 4 Abs. 5 Einkommensteuergesetz) den betrieblichen Gewinn nicht vermindern. Dazu gehören z.B. Aufwendungen für Geschenke über 35 Euro oder 30% der Bewirtungsaufwendungen, Aufwendungen für Jagd oder Fischerei, für Segeljachten oder Motorjachten oder auswärtige Gästehäuser. Der Bundesfinanzhof hat den Katalog jetzt erweitert.
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  • Widerruf einer Schenkung

Grober Undank mit Folgen

Das ist hart: Man wird beschenkt und der Schenker widerruft später. Das kann er machen, wenn grober Undank auf Seiten des Beschenkten nachweisbar ist. Juristischer Streit ist dann meist sicher. Übernimmt der Fiskus die Kosten?
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  • Rechtskosten bei Erbschaftsstreit absetzbar

BFH plädiert auf Nachlassregelungskosten

Abbildung der Justitia
Rechtskosten bei Erbschaftsstreit sind steuerlich absetzbar. Copyright: Pixabay
Wenn zwei sich streiten, freut sich doch nicht immer der Dritte. Im Fall eines Nachlasses wäre dieser das Finanzamt gewesen. Doch der Bundesfinanzhof machte dem gierigen Amt einen Strich durch die Rechnung.
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  • Hin- und Rückweg an verschiedenen Tagen

Entfernungspauschale nur einmal zahlen

Grundsätzlich dürfen die Aufwendungen eines Arbeitnehmers für die Wege zwischen Wohnung und Arbeit als Werbungskosten abgesetzt werden. Aber was gilt, wenn er an einem Tag hin, am nächsten Tag zurückfährt? Der Streit ging bis vors oberste deutsche Finanzgericht.
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  • Zeugnisverweigerung nicht nachträglich möglich

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

Wer vor dem Finanzamt auspackt, kann das später nicht mehr zurücknehmen, wenn er zuvor über sein Auskunftsverweigerungsrecht belehrt wurde. Auch wenn dadurch der eigene Bruder heftig in die Bredouille gerät. Der BFH revidiert damit seine bisherige Rechtsprechung. Es fügt aber noch eine wichtige Bemerkung hinzu.
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  • Eheleute im Glück

Vollstreckungsschutz durch Aufteilung der Steuernachzahlung

Ein Ehepaar hat sich bis zum BFH durchgeklagt. Dieser sollte entscheiden, ob das Finanzamt für die Übernahme von Darlehenskosten durch den Ehemann eine "Zuwendung" annehmen kann. Hintergrund: Der Mann war pleite. Das Finanzamt wollte sich bei der nicht verdienenden Ehefrau schadlos halten, der das Haus zuvor übertragen worden war.
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  • BFH setzt dem Fiskus Grenzen

Wenn der Finanzbeamte schlampt

Wer glaubt, einen bestandskräftigen Steuerbescheid vorliegen zu haben, obwohl der Finanzbeamte offensichtlich nicht alle Aspekte berücksichtigt hat, sollte sich nicht zu früh freuen. Der Fiskus kann innerhalb von vier Jahren nachkorrigieren. Aber nicht jede Schlamperei fällt darunter.
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  • Rechnungskorrektur und Umsatzsteuer

Berichtigung wirkt immer zurück

Das passiert in jeder Buchhaltung: Eine Rechnung wird ausgestellt, muss aber korrigiert werden. Weil im Empfängerland keine Mehrwertsteuer anfällt, weil die Adresse nicht stimmt etc. Doch wie verhält es sich dann mit dem Vortsuerabzug? Der Bundesfinanzhof hat dazu jetzt ein wichtiges Urteil gefällt.
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  • Sonderregelung im Rahmen eines Insolvenzverfahrens

Squeeze out als Verlust bei Kapitaleinkünften

Der Squeeze out im Rahmen eines Insovenzverfahren hat für den Anleger zumindest steuerliche Vorteile. Der Bundesfinanzhof verweist auf eine Regelungslücke im Einkommensteuergesetz. Und entscheidet gegen die Finanzverwaltung.
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  • Bei Immobilien Privates separat ausweisen

Getrennte Schulden, getrennte Konten

Der Bundesfinanzhof urteilt zum Abzug von Schuldzinsen bei Herstellung und anschließender teilweiser Veräußerung eines Mehrfamilienhauses. Wie erfolgt die Zuordnung von Darlehenszinsen bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung? Ein Ehepaar machte hier teure Fehler.
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  • BFH spricht Urteil zu Einkommensteuerveranlagung

Bei Vorsorge kann sich Einzelveranlagung lohen

Nicht immer ist die gemeinsame Steuererklärung von Ehegatten der Weisheit letzter Schluss. In manchen Fällen kann es sich lohnen, Einzelveranlagung zu beantragen. Insbesondere nach einem aktuellen Urteil des höchsten deutschen Steuergerichts. Vor allem, wenn höhere Vorsorgegeaufwendungen anfallen.
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  • Investitionsabzugsbetrag korrekt abwickeln

Doppelt hält nicht

Investitionsabzugsbeträge sind wichtig für KMU. Denn mit den IAB können die Unternehmen Rücklagen für Investitionen bilden. Wer den Investitionsabzugsbetrag aber nicht durchgehend berücksichtigt, kann dabei heftig auf die Nase fallen.
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  • Glücksspielbetreiber scheitert beim BFH

Umsatzsteuerpflicht am Automaten

Öffentliche Kasinobetreiber genießen in Deutschland umsatzsteuerlich eine Vorzugsbehandlung. Dazu läuft ein Prüfverfahren vor dem EuGH. Dieses hat allerdings keinen Einfluss auf die Frage nach der Umsatzsteuerpflicht privater Glücksspielbetreiber. Doch auch hier gibt es eine interessante Differenzierung.
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  • Betriebliche Altervorsorge

Weniger Steuerabzug bei Übertragung auf Pensionsfonds

Die Steuerverwaltung hat sich gegenüber klagenden Unternehmern durchgesetzt. Bei der Übertragung der bAV auf einen Pensionsfonds gelten nun nachteiligere Regelungen. Lesen Sie hier, was das für die Firmen bedeutet.
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  • BFH urteilt über Immo-Kauf ohne Entgelt

Nutzungsüberlassung ist geldwert

Sie kaufen ein Grundstück und räumen dem Verkäufer Nutzungsrechte ein, für die er offiziell nichts zahlen muss. Fehler! Warum, hat der Bundesfinanzhof in einem aktuellen Urteil festgehalten.
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  • Lehman-Zertifikate: Sonderregelung greift

Verluste vollständig abziehbar

Für die ehemaligen Besitzer von Lehman-Zertifikatengibt es zum Teil doch noch Glück im Unglück. Dafür sorgt jetzt der Bundesfinanzhof. Er verschafft einer Sonderregelung von 2007 Gültigkeit.
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  • BFH stützt Freiberufler

Geringere Hürden beim Praxisverkauf

Freiberufler, die ihre Praxis verkaufen wollen, können dies nur "unter Aulagen" tun. Sonst laufen sie Gefahr, dass die Steuerbegünstigung für die Veräußerung wegfällt. Der BFH hat jetzt einige Hürden tiefer gesetzt bzw. weggeräumt.
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  • Autounfall auf Arbeitsweg

Behandlungskosten sind Werbungskosten

Manchmal hat man kein Glück und dann kommt auch noch Pech hinzu. Auf dem Weg zur Arbeit hatte eine Frau einen schweren Unfall. Die Berufsgenossenschaft wollte nicht die gesamten Kosten für die plastische Chirurgie tragen. Nun ging es vor dem BFH darum, ob die Kosten wenigstens als Werbungskosten geltend gemacht werden können.
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