Der Euro entwickelt sich den verschiedenen Währungspaaren derzeit unterschiedlich. Zum Dollar und Renminbi geht es aufwärts, zur Norwegenkrone sowie zum Australischen Dollar abwärts. Die Währungspaare im Einzelnen:
Die Einheitswährung hat zuletzt mächtig auf den Deckel bekommen. technisch "schreit" das nach Gegenbewegungen. Die haben teilweise sichtbar eingesetzt.
Während in Europa die Konjunktursorgen weiter wachsen, blickt die Wirtschaft im Reich der Mitte recht optimistisch in die Zukunft. Nach starken Zahlen steht einem erfolgreichen 3. Quartal 2022 wenig im Wege. Allerdings bleibt ein Unsicherheitsfaktor weiter bestehen.
Der Euro wird gerade so weich wie Pudding. Die Parität gegenüber dem US-Dollar ist greifbar. Gegen den Franken ist der Euro sogar schon darunter gefallen. Die Achillesferse der Gemeinschaftswährung ist die Unklarheit darüber, wie die "Geldhüter" in der EZB agieren werden. Sie lavieren zwischen Inflationsbekämpfung und Rezessionssorgen - und lassen den Wert des Euro abfackeln.
Der chinesische Wirtschaftsmotor kommt angesichts harter Corona-Lockdowns gehörig ins stottern. Doch dahinter steckt eine Strategie. Peking will mit autoritären Maßnahmen verhindern, was Europa und die USA derzeit erleben. Daraus leitet sich eine klare Perspektive für Anleger ab.
Der Dollar ist stark - vor allem zu den asiatischen Währungen. Die weitere Kursentwicklung wird sich allerdings zwischen den einzelnen Währungen differenzieren. Entscheidend wird sein, wie schnell hausgemachte Probleme aus dem Weg geräumt werden.
FUCHS-Devisen
Abrupter Dreh von Zu- in Abflüsse bei ausländischen Investorengeldern
Das Spiel- oder Schlachtfeld im Ringen der Demokratien (des Westens) gegen die Autokratien (des Ostens) werden zunehmend die Finanzmärkte sein. Anzeichen sind bereits bei den Portfolio-Investitionen in China zu bemerken.
Der Euro bleibt langfristig eine Schwachwährung, kurzfristig hat er aber einiges Aufwärtspotenzial. Daraus entstehen gute Chancen für Anleger, die sich in den richtigen Währungen positionieren.
FUCHS-Devisen
Meldungen aus der Ukraine bewegen weiter die Wechselkurse
Der Euro hat leicht an Stärke hinzugewonnen und behauptet seine Position; er kann sie zu wenigen Währungen sogar verbessern. Aber das Kriegsgeschen in der Ukraine hat deutlichen Einfluss und die Ausschläge sind zum Teil heftig. Jede Meldung über ein mögliches Ende der Kampfhandlungen stärkt die Einheitswährung, Nachrichten, die in die andere Richtung gehen, lassen ihn schwächeln. Wie damit auf Wochensicht umgehen?
Rette sich wer kann – soweit ist es gewiss noch nicht, aber die Kapitalströme in Richtung China nehmen ab. Es ist noch zu früh, daraus Grundsätzliches abzuleiten, aber die Situation ist bemerkenswert. Und wer investiert, darf nicht warten, bis ein Trend klar ist.
FUCHS-Devisen
Geostrategische und wirtschaftliche Bedeutung wächst
Zu den Profiteuren des Ukraine-Krieges gehört China, die Großmacht im Osten. Die Abschottung des Westens gegenüber Russland wird Zahlungen und Handelsströme im Reich der Mitte begünstigen. FUCHS-Devisen erklärt, welche Implikationen das auf Wirtschaft und Währung hat.
Mosaik mit japanischer Flagge. Quelle: Pixabay, copyright: terimakasih0
Der Yen bleibt eine Schwachwährung - und dennoch hat Nippons Währung gerade eine gute Aufwertungschance. Die sehen wir in einer Währung aus der zweiten Reihe. Auch gegenüber dem Euro sehen wir ein neues Bild. Gezeichnet hat das die EZB.
Der Yen legt gegen verschiedenen Währungen einen Trendwechsel hin. Die Schwächephase der Währung scheint zu Ende zu gehen. Wir meinen, dass der Yen seinen Tiefpunkt mit Blick auf die nächsten 1 bis 3 Monate gesehen hat.
Der Euro scheint teilweise seine Boden gefunden zu haben und versucht hier und da eine Trendwende. Daraus leiten sich Anlagechancen ab. Inzwischen gibt es aber sogar auf der Anleiheseite wieder Rendite-Möglichkeiten in der Eurozone. Und noch größere am östlichen Rand.
FUCHS-Devisen
Wirtschaft zeigt sich schwächer, aber nicht schwach
China braucht ein langfristiges Wachstum um 6%, um seine gewaltigen Aufgaben bei der Eingliederung seiner (Land)Bevölkerung in die moderne Wirtschaft schaffen zu können. Deshalb werden Wachstumsraten unter dieser Marke mit Besorgnis aufgefasst. Erst recht, seit der Handelskrieg mit den USA auf die Exportraten drückt. Doch es gibt gute Gründe, Gelassenheit an den Tag zu legen.
Die chinesische Währung hat in den letzten Monaten aufgewertet, obwohl die Wirtschaftsdaten das nicht stützen. Dahinter steckt eine politische Überlegung.
Die wirtschaftliche Stärke Chinas ist unbestritten. Anleger die vom chinesischen Wirtschaftswachstum profitieren wollen, sollten ihren Blick auf den Fonds aus dem Hause UBS richten.
Chinas Volkskongress hat eine Politik des weiter so ausgerufen. Sichtbarstes Zeichen ist die Amtszeitverlängerung für Staatschef Xi Jinping. Neue Reformen sind nicht zu erkennen. Dennoch tut China etwas für die Binnenwirtschaft.
Chinas Wachstum verhält sich so, wie es der Staatschef wünscht. Das weckt Misstrauen. Glaubt man den Daten kommt die chinesische Wirtschaft passabel voran. Der Renminbi reagiert entsprechend.