In Brüssel hat das Europaparlament seine Position zur neuen Abgasnorm 7 beschlossen. Darin enthalten sind Verschärfungen für Busse und Lkw und den Reifenabrieb und Feinstaub-Emissionen.
Die Euro-7-Norm wird erstmals neben den maximal zulässigen Abgasen eines Autos auch den zulässigen Bremsstaub regulieren. Die Regelung soll helfen, das Feinstaub-Problem vieler Städte in den Griff zu bekommen. Das wird Autos ordentlich teurer machen.
Der Euro dehnt ab 2023 sein Einflussgebiet weiter aus. Kroatien darf die Gemeinschaftswährung einführen. Ab 1.1. wird nicht mehr mit der Kuna, sondern mit Euro gezahlt. Nach außen wird der Euro damit größer. Der innere Wert der Währung wird aber weiter massiv geschwächt.
Der Euro bleibt langfristig eine Schwachwährung, kurzfristig hat er aber einiges Aufwärtspotenzial. Daraus entstehen gute Chancen für Anleger, die sich in den richtigen Währungen positionieren.
Die US-Notenbank hat mit der Ankündigung ihres strafferen Kurses den Euro gekippt. Im langfristigen Verlauf entsteht nun gerade ein neues Bild - und ein alter Boden kommt in Sicht.
Euro-Münze auf Dollar-Banknote. Copyright: Picture Alliance
Erst hatte sich der Euro mit Corona infiziert, nun geht die Gemeinschaftswährung in den harten Lockdown. Das zeigt sich bei den Zinsen, Renditen und auf der Wechselkursseite. Unsere Erwartungen für die nächsten drei bis zwölf Monate passen wir an.
FUCHS-Briefe
Immer mehr Staaten und Regionen springen auf den Kryptowährungs-Zug
Bitcoin ist eine supranationale Währung. Hier hat nicht eine einzelne Regierung oder ein in seiner Interessenlage intransparentes Gremium wie der EZB-Rat seine Hand im Spiel. Gerade Schwellenländer sehen darin einen Vorteil. Unternehmen, die international aufgestellt sind, sollten die Chancen erkennen, die sich daraus ergeben.
Die EZB peppt ihr Anleihenkaufprogramm (PEPP) ordentlich um über 60% auf. Insgesam 1,85 Bio. Euro will sie nun in Anleihekäufe investieren. Den Euro lässt das aber völlig kalt. Das ist schon fast ein Zeichen von Stärke.
Die Eurozone und namentlich Deutschland haben sich überraschend gut gehalten. Hintergrund ist die relativ günstige Lage der verarbeitenden Industrie. Nun kommen auch noch erste Erholungssignale aus China hinzu.
Neue Grenzwerte für Dieselfahrzeuge sind in Sichtweite. Selbst die Euronorm 6 könnte keine Sicherheit geben, dass sie in Umweltzonen auch künftig fahren können.