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Haushaltsplan
  • FUCHS-Briefe
  • Druck auf Polen und Ungarn

Zwei gegen alle

Viktor Orban
Viktor Orban. Copyright: Wikimedia
Wer hat die stärksten Nerven, wer den längsten Atem und was ist ein Vetorecht wert? Darüber verhandeln die Staats- und Regierungschefs der EU. So, wie es aussieht, geht es nicht ohne einen Bonus für die beiden Verweigerer Ungarn und Polen über die Bühne. Den größten Teil des Preises müsste Deutschland zahlen.
  • FUCHS-Briefe
  • Hauptstadt-Notizen vom 21.02.2019

München | Rom: Kein Vertrauen in Italien

Die Haushaltspläne der italienischen Regierung haben dem ifo-Forscher Timo Wollmershäuser zufolge das Potenzial, eine neue Finanzkrise auszulösen. Die durchschnittlichen Risikoprämien, die Investoren für Geldleihen an italienische Geschäftsbanken verlangen, hätten sich seit Anfang 2018 vervierfacht. Italienische Banken hielten zur Jahresmitte 2018 rund 20% (350 Mrd. Euro) der ausstehenden Staatsanleihen. Eine Eskalation des Haushaltsstreites könne sich vom italienischen Bankensystem auf die Bankensysteme anderer Länder übertragen, die Forderungen gegenüber dem italienischen Staat halten.
  • FUCHS-Briefe
  • Bundeshaushalt unter Druck

Für die Wirtschaft bleibt nichts übrig

Bundeswirtschaftsminister Altmaier und Bundesfinanzminister Scholz
Bundesfinanzminister Scholz lässt keine Luft für Steuerermäßigungen.
Die finanziellen Puffer im ersten Bundeshaushalt von Olaf Scholz schmelzen dahin. Damit der Plan für 2019 umgesetzt werden kann, werden die stillen Reserven zulasten der Wirtschaft aufgebraucht.
  • FUCHS-Briefe
  • Neuer Bundeshaushalt sorgt für Konjunkturimpulse

Nachholeffekt ab Jahresmitte

Die Konjunkturdelle im 1. Halbjahr wird im 2. Halbjahr wieder von einer Forstsetzung des Aufschwungs abgelöst werden – vorausgesetzt, die Finanzmärkte werden nicht zum Stolperstein. Einer der Gründe für die Delle ist die lange Zeit ohne Bundesregierung.
  • FUCHS-Briefe
  • Schuldenstand nimmt weiter deutlich zu

US-Wirtschaft wächst langsamer

Die Wirtschaft der USA wächst nach einer Prognose des Kongresses in den nächsten zehn Jahren deutlich schwächer als zuletzt. Obwohl die Steuerreform 0,7% mehr Wachstum p.a. bringen soll, steigt das BIP real nur um 1,8% im Jahr. Zudem wächst die Schuldenlast deutlich an.
  • FUCHS-Briefe
  • Ein anderer Blick auf die Staatsschulden

Italien steht bei den ehrlichen Schulden solider da als Deutschland

Luxemburg ist Europas am stärksten verschuldeter Staat. Das Großherzogtum hat enorme Zusagen an Sozialleistungen an seine Bürger gemacht. Doch dieser gewaltige Verschuldungsbrocken liegt wie beim Eisberg unter Wasser. Bei diesem Blick auf die Staatsschulden überrascht ein weiterer EU-Staat – aber positiv.
  • Rumänien setzt auf Expansion

Weitere kräftige Impulse

Die rumänische Regierung plant den Haushalt für 2018 und setzt weiterhin auf Expansion.
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