Die hohen Inflationsraten nagten an den Reallöhnen. Inzwischen vermelden die Statistiker hier aber eine Trendumkehr. Auch andere Konjunkturindikatoren zeigen nach oben. Und auch für das Klima gibt es gute Nachrichten.
Zu Beginn des 4. Quartal zeigen zahlreiche Indizes, Barometer und Daten, dass die Stimmung in Wirtschaft und Unternehmen steigt - wenn auch langsam und von niedrigem Niveau. Das gilt für Deutschland und auch international.
FUCHS-Devisen
Eine Euro-Anlagestrategie für das 2. Halbjahr 2023
Die Euro-Inflationsrate ist rückläufig, die Konjunktur kühlt spürbar ab. Kann die EZB also aufhören die Zinsen anzuheben? Noch nicht! Aber wie viele Schritte kommen noch? Und was bedeutet das für Anleger? FUCHS-Devisen geben einen Ausblick.
Die Aussichten der deutschen, europäischen und weltweiten Wirtschaft verbessern sich. Überall gehen die Inflationsraten zurück. Auch Material- und Lieferkettenprobleme entspannen sich merklich. Und sollte es zu neuen Schocks und Krisen kommen, steht Deutschland im internationalen Vergleich gut da.
FUCHS-Briefe
Eine Reihe von Konjunkturindikatoren zeigt nach oben
Man kann lange streiten, ob das Glas aktuell halbvoll oder halbleer ist. Die hohen Inflationsraten und das schwächelnde wachstum hierzulande machen gewiss Sorgen. Aber die kräftigen Preissteigerungsraten sind nicht nur Ausdruck von Knappheit und Lieferengpässen. Es gibt auch einen anderen Faktor, der die Preise antreibt. Und der kommt Unternehmen gelegen.
Wie wird das Verbraucherverhalten nach der Krise sein? Copyright: Picture Alliance
Die Coronamaßnahmen haben zu einem scharfen Anstieg der Sparquote geführt, also des Anteils des Einkommens, der gespart wird. Der Betrag der Ersparnisse stieg deshalb um 50%. Eine derartige Veränderung der Sparquote gab es noch nie. Die Verbraucher konnten wegen der Coronamaßnahmen ihr Geld nicht ausgeben. Sehr wahrscheinlich wird ein Teil des Geldes für Konsum ausgegeben werden. Aber eine wichtige Frage bleibt.
Die Eurozone wird konjunkturell schockgefrostet. Wachstumsprognosen, insbesondere für Deutschland, werden halbiert. Dennoch hält sich der Euro-Kurs. Die Gründe liegen bei den Konkurrenzwährungen selbst.
Die Konsumenten haben weiter gute Laune. Das Konsumklima bleibt obenauf. Aber auch aus anderen Wirtschaftsbereichen gibt es nach wie vor gute Nachrichten. Insbesondere eine Branche boomt weiter.
Mit einer Preissteigerung von +2,3% im September 2018, ist die Inflation so hoch wie zuletzt im November 2011. Was für den Konsumenten Leid ist, ist des Unternehmers Freud.