Viele Unternehmen kennen die Fördermöglichkeiten der Arbeitsagentur noch nicht. Jetzt können sie mit einem Online-Tool schnell prüfen, ob und was förderfähig ist.
Immer mehr Unternehmen leiden unter den hohen Energiepreisen. Darum fahren etliche Firmen aus der Industrie jetzt massiv die Kurzarbeit wieder hoch. Die neuen Zahlen sind ein Warnsignal.
Die Bundesregierung bereitet sich darauf vor, im Winter Kurzarbeit für die energieintensive Industrie zu ermöglichen. Dies hören wir am Rande einer Veranstaltung in Berlin.
Geschlossen-Schild in einem Geschäft. Copyright: Picture Alliance
Nach aktuellen Daten waren im Monat November 537.000 Personen in konjunktureller Kurzarbeit. Der deutliche Anstieg im Vergleich zum Oktober erklärt sich mit dem bestehenden Teil-Lockdown. Dies bislang höchst strittige Frage, wie sich der Urlaub bei Kurzarbeit Null berechnet, ist jetzt höchstrichterlich entschieden.
Eine Person schweißt Metallteile zusammen. Copyright: Pexels
Stagflation ist das Stichwort, das gerade die Runde macht. Doch auch, wenn sich einige Wirtschaftsdaten gerade abschwächen. Noch immer ist das Wachstumsmomentum sichtbar.
Arbeitsmärkte sind "in Schuss". Copyright: Pixabay
Die Konjunkturdaten-Lieferanten machen Pause. Derzeit sind die meisten Gute-Laune-Nachrichten auf den Arbeitsmärkten zu erhalten. Was sonst noch die Stimmung zu Wochenbeginn hebt.
Starke Arbeitgeberrechte bei Einführung von Kurzarbeit. Copyright: Pexels
Kurzarbeit ist ein viel genutztes und probates Mittel (übrigens nicht nur in Corona-Zeiten), um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Zur Einführung braucht es aber eine rechtliche Grundlage. Gibt es die nicht, ist eine individuelle Vereinbarung notwendig. Arbeitnehmer verweigern diese aber immer öfters, weil mit der Kurzarbeit Entgeltverluste verbunden sind. Was können Arbeitgeber dann tun?
Im Mai 2021 waren immer noch 2,3 Mio. Beschäftigte in Kurzarbeit. Betriebe schließen zur Durchführung dieser Krisenmaßnahme Betriebsvereinbarungen (BV) ab. Das Arbeitsgericht (ArbG) Kiel hat jetzt eine dieser Absprachen für unwirksam erklärt und damit wichtige Hinweise gegeben, worauf Betriebe unbedingt achten müssen.
2,8 Millionen Menschen waren zuletzt im Februar 2021 in Kurzarbeit. Offen war bislang die Fragen, welche Auswirkungen die Nutzung der sogenannten „Kurzarbeit Null“ in den Betrieben auf die Urlaubsansprüche der Beschäftigten hat. Das ist jetzt entschieden.
FUCHS-Briefe
Arbeitsgericht Stuttgart schafft große Erleichterung für Arbeitgeber
Kurzarbeit ist aktuell für mehr als 270.000 Betriebe mit zwei Millionen Arbeitnehmern der Königsweg, um durch die Corona-Krise zu kommen. Im April waren es sogar knapp sechs Millionen. Dabei ist es keineswegs für den Betrieb so einfach Kurzarbeit einzuführen, einseitig anordnen kann er das jedenfalls nicht. Und was passiert, wenn Arbeitnehmer die Vereinbarung von Kurzarbeit im Arbeitsvertrag ablehnen?
Humor ist, wenn man trotzdem lacht: Irgendwie muss man ja bei all den erneuten Nachrichten zu Verschärfungsmaßnahmen in Sachen Covid-19 noch die Laune behalten. FUCHSBRIEFE haben Positives an Daten und Fakten aus der Wirtschaft zusammengetragen.
FUCHS-Briefe
Nichteinhaltung von Auflagen kann zu Ermittlungsverfahren führen
Kurzarbeitergeld war und ist für etliche Firmen Rettung in höchster Not. Das galt vor allem während des Lockdowns. Doch schnell kann daraus neue Not entstehen. Wenn nämlich die mit dem Bezug verbundenen Auflagen nicht sauber eingehalten werden.
FUCHS-Briefe
Gute-Laune-Nachrichten aus der Wirtschaft zu Anfang August 2020
Viel hilft viel? Es ist noch nicht ausgemacht, wie sehr die gewaltigen Konjunkturstützungsmaßnahmen von Bundesregierung das Wachstum befördern. Dass sie zünden, zeigt sich aber jetzt schon in den Daten.
Mündet der Lobgesang auf die Kurzarbeit in einen Schwanengesang? Das lässt zumindest einen Studie von Allianz und Euler Hermes erwarten. Kurzarbeit könnte bald die europäischen Arbeitsmärkte verstopfen.
Zeitarbeitsunternehmen leiden aktuell besonders unter den Auswirkungen der Corona-Krise. Zeitarbeit ist klassischerweise die erste Branche, die von Wirtschaftseinbrüchen betroffen ist. Unter den Gegenmaßnahmen, die von den Personaldienstleistern ergriffen wurden, ist die Kurzarbeit das Mittel der ersten Wahl. Aber können dieses Instrument auch Leiharbeitsfirmen aus dem Ausland nutzen, die im Inland Personal vermitteln?
Kommt jetzt die Azubi-Krise? Der Ausbildungsmarkt ächzt unter der Corona-Krise – gerade die Industriebetriebe halten wacker dagegen. Das 'Königsinstrument' ist das Kurzarbeitergeld. Es ist jetzt auch für Ausgelernte und Azubis gängig gemacht worden.
Das von der EU geplante Rückversicherungsprogramm für nationale Arbeitslosenversicherungen kann eine längere, schwere Rezession verhindern helfen. Das Programm wird mit großer Wahrscheinlichkeit kommen.