Rund um den Globus gab es in dieser Woche neue Allzeithochs an den Börsen. In Südkorea konnte der KOSPI seit Jahresbeginn sogar über 90% hinzugewinnen.
Die Börsen legen einen zittrigen Start ins neue Jahr hin. Aus Sicht von FUCHS-Kapital mahnt das zur Vorsicht. Erfreulichere Nachrichten gibt es hingegen vom Bitcoin. Und auch Japan-Anleger haben Grund zur Freude.
Der Yen ist zum Euro so schwach wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Auch zum US-Dollar sackt Japans Währung ab. Dabei liefert das Land gute Konjunkturdaten. Auch der Aktienmarkt feiert eine Party. Anleger sollten hier nun größte Vorsicht walten lassen.
Der Blick auf die aktuellen Wirtschaftsdaten zeigt: Die Wirtschaft ist insgesamt gut ins Jahr gestartet. Die Beschäftigung steigt, die Umsätze legen zu und der Inflationsdruck lässt nach. Auch international haben wir wieder einige erfreuliche Nachrichten für Sie recherchiert.
Der Yen gewinnt im Zuge der Bankenturbulenzen in den USA und Europa an Wert. Er ist damit ein Profiteuer des steigenden Risikobewusstseins der Anleger. Wie sich das jetzt nutzen lässt, erläutert FUCHS-Devisen.
Die Börsenstimmung zu Beginn des dritten Quartals ist mies. Derzeit werden alle Risiken und Probleme mit Schwung eingepreist, die wir schon lange auf dem Schirm haben. Angesichts dieses Pessimismus ist FUCHS-Kapital zuversichtlich, dass das dritte Quartal einige positive Überraschungen bereithalten wird.
Die Fed-Ankündigung hat den Yen am Mittwoch gehörig unter Druck gebracht. Ist das Währungspaar nun ausgereizt oder "kommt da noch was?" Zu einer anderen Währung hat der Yen hingegen Rückenwind.
Der Nikkei zeigte in dieser Woche was passiert, wenn die Notenbank ihre Rückendeckung verweigert. Das ist nur ein kleiner Vorgeschmack dessen, was Nippon und seiner Währung droht. Für Anleger haben wir dennoch einige lukrative Anlageperlen gefunden.
Bullen und Bären wechseln sich an der Börse ab. Copyright: Pixabay
An den Aktienbörsen geht es heftig auf und ab. Erst ein neues Allzeithoch, dann ein harter Test von Unterstützungen, prompt wieder ein Anlauf auf das Allzeithoch. Dieses hektische Hin und Her zeigt: An den Märkten wird neu gewichtet und die Unsicherheit ist groß. Allmählich entsteht ein neues großes Bild.
FUCHS-Devisen
"Kosmetische" Anpassungen von Nippons Währungshütern
Die Bank of Japan will vor allem Export-Unternehmen wie Toyota stärken. Copyright: Pexels
Nach der Überprüfung ihrer Politik verhalf die Bank of Japan dem Yen zu einer kurzzeitigen Stärke. Doch die war nicht von langer Dauer. Genau so haben es die Notenbanker beabsichtigt – die Export-Wirtschaft Nippons freut's.
Die japanische Notenbank bereitet den Strategie-Schwenk vor. Copyright: Pexels
Die Aktienbörsen tun sich schwer mit weiteren Kursgewinnen - und nun deuten die Währungshüter in Japan auch noch einen Kurswechsel an. Die Bank of Japan wird auf ihrer nächsten Sitzung die Politik ihrer Aktienkäufe verändern. Im Ergebnis werden die Währungshüter weniger Aktien kaufen und eventuell sogar Papiere abgeben.
In Japan ist die Dynamik raus - sowohl Wirtschaft als auch Börse und die Währung verabschieden sich allmählich in den Winterurlaub. Ruhige Feiertage stehen bevor; vielleicht auch deswegen, weil die Richtung bereits vorgezeichnet zu sein scheint.
Am Kabutocho läuft eine Riesen-Party. Der japanische Aktienmarkt liefert eine ganz besondere Performance. Treiber sind weitere milliardenschwere Hilfsprogramme aus Tokio. Nun setzt auch Warren Buffett auf japanische Aktien und kauft in großem Stil ein. Anleger sollten sich da "dranhängen".