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Oberlandesgericht
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  • Unternehmen gewinnt: Stiftung Warentest muss Schadenersatz zahlen

Produktbewertungen: Schutzstrategien für Unternehmen

Das Urteil gegen die Stiftung Warentest ist ein Weckruf für Unternehmen. Das Urteil zeigt, dass sich Unternehmen gegen falsche externe Bewertungen wehren können. FUCHSBRIEFE erkklären, was das Urteil für KMU bedeutet.
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  • OLG-Entscheidung: Unverbindliche E-Mail-Anfragen führen nicht zu Buchungsverträgen

Dienstreise: Anfrage ist noch kein Vertrag

Eine Zimmeranfrage per E-Mail stellt noch keinen verbindlichen Beherbergungsvertrag dar. Das hat das Oberlandesgericht Frankfurt/M entschieden.
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  • Urteil: Betriebe dürfen Altersgrenze für Geschäftsführer festlegen

Höchstalter für Geschäftsführer

Kapitalgesellschaften können in ihrer Satzung ein Höchstalter von 70 Jahren für ihre Geschäftsführer festlegen, ohne gegen Diskriminierungsregelungen zu verstoßen. Das hat das Oberlandesgericht Frankfurt entschieden.
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  • Wettbewerbsregeln gelten nicht bei Veredelung im eigenen Unternehmen

Eigenproduktion verändert Spielregeln im Preiskampf

Aldi-Süd verkauft seinen Kaffee (Eigenmarke Barissimo) zum großen Ärgernis des Konkurrenten Tchibo unter den Herstellungskosten. Das Oberlandesgericht (OLG) in Düsseldorf musste entscheiden, ob es sich dabei um einen Wettbewerbsverstoß handelt. Der Kartellrechtssenat entwickelte eine Argumentation, die allen Betrieben in vergleichbaren Situationen hilft.
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  • OLG Frankfurt: Handelsvertreterstatus trotz Kooperationsvertrag anerkannt

Vertriebsverträge: Titel zweitrangig

Die Bezeichnung eines Vertriebsvertrags ist irrelevant. Entscheidend ist die tatsächliche Ausgestaltung. Da hat das Oberlandesgericht Frankfurt im Fall einer Vertriebspartnerin entschieden. Diese Einstufung hat weitreichende Konsequenzen mit Blick auf Informationen und Provisionen.
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  • BGH: Wirtschaftsauskunfteien müssen Daten nicht sofort löschen

Schufa: Speicherfrist für negative Einträge bleibt

Der Bundesgerichtshof hat die Entscheidung des OLG Köln gekippt: Die Schufa darf negative Einträge weiterhin drei Jahre speichern und bei Bonitätsauskünften berücksichtigen. Das ist ein gutes Urteil für Unternehmen, die auf solche Daten zurückgreifen.
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  • Commercial Courts: Schnelle Gerichtsentscheidungen für Unternehmen

Erstes Commercial-Court-Urteil verkündet

Seit April 2025 gibt es auf der Ebene der Oberlandesgerichte Commercial Courts und auf der Ebene der Landgerichte Commercial Chambers. Die Gerichte sind eine Alternative für Unternehmen. Jetzt gibt es das erste Urteil aus Hamburg.
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  • Oberlandesgericht Koblenz schützt Geschäftsführer

Verbandsklage: Geschäftsführer haftet nicht persönlich

Das Oberlandesgericht Koblenz hat entschieden, dass Geschäftsführer bei Verbandsklagen nicht persönlich haften, da sie nicht als „Unternehmer“ im Sinne des Verbraucherrechtedurchsetzungsgesetzes gelten.
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  • Vodafone darf Kundendaten an die Schufa weitergeben

BGH erlaubt Datenweitergabe

Simkarten von Vodafone
© Vodafone Group
Dürfen Firmen Kundendaten zur Prüfung an eine Wirtschaftsauskunftdatei wie die Schufa weiterleiten? Diese Frage ist datenschutzrechtlich höchst umstritten und der Bundesgerichtshof (BGH) hat dazu entschieden.
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  • OLG Schleswig-Holstein: Original-Belege bleiben Pflicht für Gewerbe-Immobilien

Digitale Belegeinsicht für Nebenkostenabrechnungen

Seit Januar 2025 dürfen Vermieter von Wohnungen ihren Mietern die Belegeinsicht auch in digitaler Form ermöglichen. Ob diese Regelung nach dem vierten Bürokratieentlastungsgesetz (BEG IV-E) auch für Gewerberaum-Mietverhältnisse gilt, musste das Oberlandesgericht (OLG) Schleswig entscheiden. Es fällt ein unerwartetes Urteil.
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  • DSGVO: OLG-Urteil zu KI-Training mit realen Nutzerdaten

KI-Training mit realen Nutzerdaten erlaubt

Das OLG Köln erlaubt dem US-Meta-Konzern, Nutzerdaten für KI-Training zu verwenden. Das ist kein Verstoß gegen die DSGVO. Dieses KI-freundliche Urteil öffnet Unternehmen die Tür
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  • Vorgaben des Digitale-Dienste-Gesetzes beim Impressum beachten

"Kundenbetreuung" ist nicht ausreichend für das Impressum

Digital Transformation
© LALAKA / Stock.adobe.com
Das Impressum ist ein ‚Muss‘ für jede Firma, die einen Internetauftritt hat. Bei der Abfassung können Fehler passieren, die Abmahnanwälte gnadenlos zu ihrem finanziellen Vorteil auszunutzen versuchen. Klagen vor Gericht sind deshalb vorprogrammiert. Das Kammergericht (KG) Berlin, das Landgericht (LG) Trier und das Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig hatten gleich drei Impressum-Fälle zu entscheiden. Mit ihren Urteilen geben die Richter auch Tipps, wie ein Impressum abzufassen ist.
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  • Handelsregister-Eintrag: Warum „Geschäftsführung“ unzulässig ist

Kein Platz für Sprachmoden im Handelsregister

Eine kommunale GmbH wollte „Geschäftsführung“ statt „Geschäftsführer“ in ihre Satzung schreiben. Das OLG Düsseldorf erteilte dem Versuch moderner Sprache eine klare Absage: Nur gesetzeskonforme Begriffe dürfen ins Handelsregister. Ein wegweisendes Urteil für Unternehmen, die mit sprachlicher Kreativität liebäugeln.
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  • Haftungsfrage bei Cyberkriminalität neu bewertet

Cyberkriminalität: Unternehmer haftet nicht allein

Ein Urteil des Landgerichts Koblenz verändert die Haftungsfrage bei gefälschten Rechnungen gravierend. Unternehmen haften nicht allein, wenn Kunden fälschlicherweise Zahlungen an Hacker leisten.
  • Bürovermietung: Vermieter darf nicht einfach die Wasserversorgung blockieren

Keine Wassersperre im Räumungsprozess möglich

Das Oberlandesgericht (OLG) Hamburg musste sich mit der Ungeduld eines gewerblichen Vermieters von Büroräumen beschäftigen. Die Geschäftsfrau hatte gegen die Mieterin eine Räumungsklage angestrengt, die ihr allerdings nicht schnell genug ging. Um ihrem Verlangen Nachdruck zu verleihen, dreht sie der Mieterin die Wasserversorgung ab. Dafür zeigte das Gericht allerdings wenig Verständnis.
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  • Notgeschäftsführer nur in extremen Ausnahmefällen

OLG Celle legt Leitlinien für Notgeschäftsführereinsatz fest

Zwei Personen sitzen sich gegenüber
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Die juristische Auseinandersetzung um Martin Kind (Gründer der Kind-Hörgeräte) sorgt für Aufsehen. Das Verfahren um das Amt des Geschäftsführers der vereinseigenen Hannover 96 Management GmbH vor dem Oberlandesgericht (OLG) zeigt, wie eng die Spielräume der Registergerichte bei der Bestellung eines Notgeschäftsführers sind.
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  • FernUSG schützt Unternehmer vor unzulässigen Coachings

Zulassung für Online-Coachings wichtig

Ein Investment-Makler klagte erfolgreich gegen teure Online-Coachings, da der Anbieter keine gesetzliche Zulassung besaß. Das Oberlandesgericht entschied, dass die Verträge nichtig sind und der Makler sein Geld zurückerhalten muss. Das ist eine neue Auslegung des Fernunterrichtsschutzgesetzes, die alle Anbieter von Coachings kennen sollten.
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  • OLG Oldenburg: Fehler in der Widerrufsbelehrung

Verlängerte Widerrufsfrist wegen fehlender Telefonnummer?

Ist es ein Mangel, wenn in einer Widerrufsbelehrung die Telefonnummer zum Händler fehlt? Verlängert sich dadurch die Widerrufsfrist? Diese Fragen hat das Oberlandesgericht Oldenburg entschieden.
  • FUCHS-Briefe
  • Manager müssen auf wirtschaftliche Schieflage reagieren

Verlust der D&O bei Fehlverhalten

Geschäftsführer können ihre D&O-Versicherung verlieren, wenn sie ihre Pflichten verletzen. Die Directors-and-Officers-Versicherung übernimmt nur dann Schäden, wenn Geschäftsführer ihre Kardinalpflichten erfüllen. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main hat dazu ein Urteil gesprochen.
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  • Geldwäsche: Keine Anwaltskostenerstattung bei verzögerter Geldfreigabe durch Bank

Geldwäsche-Verdacht: Bank darf Gelder zurückhalten

Muss eine Bank die Anwaltskosten einer Kundin übernehmen, die wegen einer Geldwäsche-Verdachtsmeldung beim Financial Intelligence Unit (FIU) einen Rechtsbeistand um Hilfe bat? Das Oberlandesgericht in Frankfurt am Main entschied darüber.
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